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Nachweismethoden für Doping mit Wachstumshormon (hGH) Wie bei EPO besteht beim Wachstumshormon (HGH) die Schwierigkeit zwischen dem HGH, das der Körper selber produziert und dem HGH; das von außen, zwecks Doping, zugeführt wurde, zu unterscheiden. Das humane sowie das gentechnisch hergestellt HGH sind in ihrer Peptidstruktur, der Aminosäuresequenz, 100% identisch. Im Gegensatz zum EPO besitzt HGH keine Kohlenhydratanteile, wo Unterschiede theoretisch möglich wären. Zur Zeit werden Nachweisverfahren für HGH entwickelt, wobei Änderungen verschiedener HGH-abhängiger Blutparameter individuell erfasst werden. Nach HGH-Anwendung kommt es zu einer Erhöhung des Insulinähnlichen Wachstumsfaktors 1 (IGF-1) sowie des Knochenwachstums-faktors (Präcollagen III) [11,12]. Weitere Methoden bestimmen die Konzentration an 22 kD Wachstumshormon (Molekular-gewicht 22.000) zu einem 20 kD Wachstumshormonanalogen (Molekulargewicht 20.000) [13] oder einem 17 kD Wachstumshormon (Molekulargewicht 17.000). Da das gentechnische HGH ein Molekulargewicht von 22 kD aufweist, erhöht sich nach HGH-Applikation nur die 22 KD-Anteil, während der 20 kD und 17 kD-Anteil relativ konstant bleiben soll. Eine Differenzierung zwischen Dopinganwendung und Körperproduktion wäre demnach möglich, da bei einer natürlichen Stimulation der HGH-Produktion, wie nach körperlicher Belastung, alle HGH-Varianten erhöht produziert werden, ihre Verhältnisse aber keiner großen Änderung unterliegen. Dieses wäre eine ähnliche Methode wie die T/E-Quotienten Methode. 11.
Longobardi S, Keay N, Ehrnborg C, Cittadini A, Rosen T, Dall R, Boroujerdi
MA, Bassett EE, Healy ML, Pentecost C, Wallace JD, Powrie J, Jorgensen
JO, Sacca L: Growth hormone (GH) effects on bone and collagen turnover
in healthy adults and its potential as a marker of GH abuse in sports:
a double blind, placebo-controlled study. The GH-2000 Study Group. J
Clin Endocrinol Metab, 85 (2000)1505-12. |