IOC
und WADA veröffentlichen am 1.6.2001 neue Dopingliste, die am 1.9.2001
gültig wird
Die neue Dopingliste
Download soll
am 1.9.2001 in Kraft treten und die bis dahin gültige Dopingliste
vom 1.4.2000 ersetzen.
siehe auch Pressemitteilung
der WADA.
The
new list was approved by the IOC Executive Board during its meeting
on 17 May 2001, upon the recommendation of WADA and in agreement with
the IOC Medical Commission as stipulated by Chapter VII, Article 2,
of the Olympic Movement Anti-Doping Code. The new list will replace
the current one as Appendix A of that Code. (WADA,"WADA, IOC ISSUE
NEW LIST OF PROHIBITED SUBSTANCES AND METHODS",,http://www.wada-ama.org/
1.6.2001)
Folgende
Änderungen werden ab 1.9.2001 gültig:
1.
Teamärzte müssen bei einer Anwendung von erlaubten
ß2-Agonisten z.B.
bei Asthma oder "exercised induced asthma" durch Athleten
bei Olympischen Spielen der Medizinischen Kommision (MK) des IOC eine
umfangreiche medizinische Begründung vorlegen. Die MK des IOC behält
sich vor den betroffenen Athleten durch eigene Sachverständige
untersuchen zu lassen.
At
the Olympic Games, athletes who require an inhaled beta 2 agonist to
treat asthma and/or exercise-induced bronchoconstriction (exercise-induced
asthma) in Salt Lake City will be required to submit to
the IOC-MC clinical and laboratory (including respiratory function tests)
evidence that justifies such treatment. This must be received by the
IOC-MC at least one week prior to the athletes first competition.
A panel of scientific and medical experts will review the submitted
information. In doubtful cases, the panel has the authorityto perform
appropriate scientifically validated tests. WADA, "Explanatory
letter" to the new list, pdf.file, ,http://www.wada-ama.org,
1.6.2001.
Formoterol
(ß2-Agonist) wird als Inhalationspräparat bei medizinisch
begründeter Anwendung erlaubt. (s.Info zu Formoterol). Bisher waren
als ß2-Agonisten nur Salbutamol, Salmeterol und Terbutalin eingeschränkt
zugelassen.
2.
Die verbotene Methode des Blutdopings wird präziser formuliert.
Grundsätzlich ändert sich hierdurch das bisherige Reglement
nicht.
3. Corticosteroide bleiben weiterhin bei lokaler und intraartikulärer
Injektion erlaubt. Die Anwendung muss aber zuvor der Medizinischen Kommission
des Verbandes mitgeteilt werden.
4.
Die Liste der verbotenen Wirkstoffgruppen wird erweitert durch die Gruppe
der Aromatase-Hemmer
(nur für Männer). Weiterhin wird Bupropion
namentlich in die verbotene Gruppe der Stimulanzien aufgenommen.
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