Aminosäuren
sind die monomeren Grundbausteine aller Proteine. Proteine sind komplexe
Makromoleküle, die wichtige Funktionen im Stoffwechsel eines
Organismus einnehmen.
Funktionen von
Proteinen
1. Bestandteil der Muskulatur, Bewegung
2. Enzym, Funktion der Enzyme als Katalysatoren biochemischer Reaktionen
3. Hormon (Regulation)
4. Rezeptor in der Zellmembran bzw. intrazelluläre Rezeptoren
5. Ionenkanäle
6. Funktionen im Blut, Abwehr, Gerinnung, etc.
Synonym zu Protein
wird oft der Ausdruck "Peptid" verwendet. Zwar werden mit
dem Begriff "Peptid" in der Regel nur kleinere Proteine
mit Molekulargewichten bis 10.000 erfasst, jedoch wird diese Konvention
nicht immer beibehalten. So wird im Dopingreglement der Ausdruck "Peptidhormon"
verwendet, wozu u.a. Wachstumshormon und auch Erythropoeitin (EPO),
Moleküle mit Molekulargewichten von weit über 20.000, gehören.
Peptidhormone
und Doping
Eigenschaften
von Peptidhormonen
Insgesamt werden
20 Aminosäuren unterschieden, die eine allgemeine Struktur aufweisen
(Abb.1) und sich nur in der Natur ihrer Seitenkette R unterscheiden.
Die einfachste Aminosäure ist Glycin mit R = H (Abb.2)