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Spirometrie

In der Spirometrie werden Lungenvoumina und Atemgeschwindigkeiten gemessen. Traditionell und zum Verständnis der Meßtechnik ist das Glockenspirometer besonders anschaulich.

  

Ablauf

Die klassische Spirometrie dauert ca. 1-2 Minuten. Sie beginnt mit Ruheatmung zur Bestimmung des Atemzugvolumens (VT). Es schließt sich die maximale Expiration zur Bestimmung des expiratorischen Reservevolumens (ERV) an.

Dann folgt die maximale Inspiration zur Bestimmung des inspiratorischen Reservevolumens (IRV) und der inspiratorischen Vitalkapazität (IVC). Nach einer kurzen Phase des Atemanhaltens mit nachfolgender maximal forcierter, vollständiger Expiration werden forcierte Vitalkapazität (FVC) und die forcierte expiratorische Einsekundenkapazität (FEV1) bestimmt. Die Volumen-änderungen können mit einem Schreiber aufgezeichnet werden (Spirogramm).

Parameter

Während der Spirometrie können folgende Parameter bestimmt werden:

  • Atemzugvolumen (VT)
  • Inspiratorisches Reservevolumen (IRV)
  • Expiratorisches Reservevolumen (ERV)
  • Vitalkapazität (VC)
  • Einsekundenkapazität (FEV1, Tiffeneau-Test)
  • Mittlerer Expiratorische Fluß (MEF50)
  • Spitzenfluß (PEF-Peak Flow)

Die Veränderungen in den statischen und dynamischen Parametern erlauben die Unterscheidung einer restriktiven und obstruktiven Einschränkung der Lungenfunktion.

Mitarbeit und Ergebnisqualität

Zur Erfassung der verschiedenen Messgrößen sollte der Patient die Anweisungen des Untersuchenden bezüglich Ein- und Ausatmung motiviert und genau befolgen. Bei eingeschränkter Mitarbeit werden falsch hohe oder niedrige Werte gemessen, welche zu falschen Rückschlüssen führen können. Die Spirometrie ist mitarbeitsabhängig, zeigt aber sehr gut reproduzierbare und verlässliche Befunde innerhalb kurzer Untersuchungszeit mit relativ geringem apparativen Aufwand.

 

   Projektträger Bundesministerium für Bildung  und Forschung    Projektträger Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt

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