Freizeit- und Tourismusforschung in europäischer Perspektive

Projektleitung:
Prof. Dr. Jürgen Mittag    

Projektmitarbeiter/innen:
Diana Wendland, M.A.

Laufzeit:
Seit 2014

Inhalt:
In verschiedenen Vorhaben werden gesellschaftliche, kulturelle mentale Bezüge von Freizeit und Tourismus sowie ihre transnationalen Wechselwirkungen erforscht. Die Forschungsaktivitäten konzentrieren sich auf die Entfaltung einer Freizeitkultur in westlichen Gesellschaften nach 1945 und auf ihre Veränderung bzw. Ausdifferenzierung seit den 1970er Jahren. Besonderes Augenmerk wird in diesem Zusammenhang auf die Durchsetzung und Konsolidierung des „Massentourismus“ in den 1960er und 1970er Jahren, aber auch auf Veränderungen in der Bewegungskultur, etwa im Bereich des Freizeitsports, gerichtet. Ziel der Forschungsaktivitäten ist es, die bisweilen stark anwendungsorientiert ausgerichtete Freizeit- und Tourismusforschung um eine geistes- und gesellschaftswissenschaftliche Perspektive zu bereichern. Hierdurch wird langfristig eine stärkere universitäre Verankerung der Freizeit- und Tourismusforschung angestrebt. Aktuell ist neben einer Darstellung zur Geschichte des Tourismus u.a. die Ausrichtung einer Konferenz zur Tourismusentwicklung in den 1970er Jahren geplant.  

Im Rahmen der Grundlagenforschung zum Thema werden gegenwärtig zwei Projekte am IESF durchgeführt:

  •  Jürgen Mittag/Diana Wendland: Geschichte des Tourismus, Frankfurt am Main/New York, Campus Historische Einführungen (im Erscheinen)