
4. Kongress "Umwelt, Naturschutz und Sport im Dialog" am 04. und 05. März 2008
Biologische Vielfalt und Sport
Unsere dicht besiedelte und intensiv genutzte Welt bietet in großen Bereichen nur noch wenige [Bewegungs-]Freiräume. In Deutschland werden besonders sportliche Aktivitäten sowohl innerhalb, als auch außerhalb von Schutzgebieten als konfliktträchtig zu Zielen des Artenschutzes angesehen. Neben klassischen, z.B. alpinen oder maritimen "Sporttourismusdestinationen", die unter sich verändernden Vorzeichen wie Klimawandel und Ressourcenverknappung nach einem nachhaltigen Entwicklungspfad suchen, setzen auch andere ländliche Regionen zunehmend auf "sportliche" Themen in der Regionalentwicklung und sehen sich dabei mit großen Herausforderungen in Bezug auf das Management von Natura 2000 Gebieten konfrontiert.
Sport und aktive Erholung sind zudem wichtige und hochaktuelle Themen für Großschutzgebiete wie Nationalparke: naturnahe Landschaften oder gar Wildnis lassen sich nämlich ohne Bewegung und sportliche Fertigkeiten nur schwer oder gar nicht erleben. So verwundert es nicht, dass nationale und internationale Großschutzgebiete entsprechende Managementstrategien entwickeln. Datengrundlagen, Zielvorgaben und Managementstrategien werden aktuell den gesellschaftlichen und naturschutzfachlichen Entwicklungen folgend aufgearbeitet.
Gründe genug also sich vor dem Hintergrund der 9. Vertragsstaatenkonferenz zum Übereinkommen zum Schutz der Biologischen Vielfalt mit dem Thema Biodiversität und Sport auseinander zu setzen, nach systemischen Lösungen in den Wechselwirkungen zwischen Biodiversität, Nutzungsansprüchen und sozialer Akzeptanz zu suchen, Erfahrungen auszutauschen und neue Anregungen mit zu nehmen.
Hier können Sie das Programm als PDF-Datei downloaden: Flyer Kongress 2008.pdf