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In einer aktuellen dänisch-amerikanischen Studie wurde herausgefunden, dass moderate sportliche Betätigung die Fruchtbarkeit der Frau positiv beeinflusst. Diese Effekte wurden unabhängig vom jeweiligen BMI der Frauen beobachtet.
Im Gegenzug konnte bei insgesamt 3628 Normalschwangeren (BMI<25) ein Zusammenhang zwischen sehr hoher körperlicher Aktivität (Laufen, intensives Radfahren, Aerobic, Gymnastik, Schwimmen) und einer niedrigeren Fruchtbarkeit nachgewiesen werden. Bei Frauen, deren BMI den Wert 25 überschritt, ergab sich bei dieser Studie kein negativer Effekt auf die angestrebte Schwangerschaft.
Kritisch angemerkt werden muss allerdings, dass zwar Faktoren wie der medizinischer Hintergrund, der Lebensstil oder individuelle Verhaltensweisen der sportlich aktiven Schwangeren berücksichtigt wurden, beispielsweise aber die Zeugungsfähigkeit des Mannes außen vor blieb. Es sei für die Fruchtbarkeit jedoch von Vorteil, extreme sportliche Aktivitäten wie beispielsweise Laufen oder sportliches Radfahren nicht über fünf Stunden pro Woche auszuüben.
Quelle:
Wise, L. A., Rothman, K. J., Mikkelsen, E. M., Sørensen, H. T., Anders, H. R. & Hatch, E., E. (2012). A prospective cohort study of physical activity and time to pregnancy. Department of Epidemiology, Boston University School of Public Health, Boston, Massachusetts; Slone Epidemiology Center, Boston University, Boston, Massachusetts. Fertility and Sterility. March 8, 1-11.
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Beim Präventionskongress am 1.-2. März 2012 an der DSHS Köln ist das Thema "Sport und Schwangerschaft" stark vertreten. Marion Sulprizio übernimmt ein Impulsreferat und moderiert zusammen mit Maria Flothkötter den Workshop "Das bewegte Baby - von Schwangeren und jungen Familien".
Das Anmeldeformular finden sie hier.
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Mit großem Interesse wurde das 3. Symposium "Sport und Schwangerschaft" angenommen, welches der Arbeitskreis Sport und Schwangerschaft am 18. November 2011 in der Sporthochschule ausgerichtet hat. Über 60 Teilnehmerinnen konnten sich in zwei Hauptvorträgen über die neuesten Entwicklungen informieren und erfuhren in vier exzellent gestalteten Workshops, wie dies in die Praxis umgesetzt werden kann. Die Veranstaltung war auch hinsichtlich der Möglichkeiten zum Kontakte knüpfen und miteinander ins Gespräch kommen ein voller Erfolg.
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Am Freitag, den 18. November 2011 findet an der Deutschen Sporthochschule Köln das
3. Symposium "Sport und Schwangerschaft-praxisnah vermitteln" statt. Ausrichter ist der Arbeitskreis "Sport und Schwangerschaft", der von Prof. Dr. Jens Kleinert und Marion Sulprizio geleitet wird. Von 14:00-19:00Uhr werden aktuelle Erkenntnisse aus der Wissenschaft präsentiert und der interdisziplinäre Erfahrungsaustausch ermöglicht. Erstmals wird es die Gelegenheit geben, in Workshops praxisnah zu erfahren, was es zum Thema Neues gibt. Die Teilnahmegebühr beträgt 50 Euro (Ermäßigung für Studenten: 30 Euro) und richtet sich an Hebammen, Gynäkologen, Sportärzte, Sportwissenschaftler und alle am Thema Interessierten. Das Symposium wird vom Gesundheitsamt der Stadt Köln mit 5 Fortbildungsstunden gemäß §7 HebBO NRW anerkannt. Anmeldungen unter schwangerschaft@dshs-koeln.de.
Das Programm finden sie hier.
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Sport in der Schwangerschaft schadet nicht, sondern wird sogar empfohlen. Ein Artikel von gesund-durch.de
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Bei
der Auftaktveranstaltung der FrauenSportWochen unter dem Motto
„Frauen gewinnen – für Bewegung und
Gesundheit“ in Essen, die vom Deutschen Olympischen Sportbund
und Landessportbund NRW initiiert wurden, referierte Marion Sulprizio
im Gesundheitsvortrag „Sport und Schwangerschaft“
über neueste Erkenntnisse und Empfehlungen. Die Veranstaltung
gilt als Startschuss für ein intensiviertes Sportangebot
für Frauen und Mädchen in Sportvereinen.
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Am
11.03.2009 fand das Kick-Off
Meeting zur Gründung des Arbeitskreises für Sport und
Schwangerschaft statt. Prof. Dr. Jens Kleinert und Marion Sulprizio
hatten ins Psychologische Institut der Deutschen Sporthochschule
Köln eingeladen, um den Arbeitskreis ins Leben zu rufen. Neben
der Abteilung Gesundheit und Sozialpsychologie mit den Vertretern Prof.
Dr. Jens Kleinert und Marion Sulprizio waren Claus Weingärtner
vom Landessportbund Nordrhein, Dr. Claudia Velde vom
Sportärztebund Nordrhein und Dr. Birgit Schulte-Frei vom
Zentrum für Gesundheit der Einladung gefolgt.
Oberstes
Ziel des Arbeitskreises ist es mehr „Wahrnehmung des
Themas Sport und Schwangerschaft in der
Öffentlichkeit“ zu erreichen. Ebenso soll ein
Qualitätsstandard für die Weiterbildung im Bereich
Sport und Schwangerschaft entwickelt werden und somit auch gewisse
Gestaltungskriterien für den Sport während und nach
der Schwangerschaft. Des Weiteren soll die Forschung in diesem Bereich
angestoßen werden. Ein weiteres wichtiges Ziel ist die
Vermittlung zwischen Hebammen und Gynäkologen, die heute oft
noch nicht optimal zusam- men arbeiten.
Für
die Zukunft ist es daher wichtig Gynäkologen,
Hebammen und Übungsleiter für peripartalen Sport als
Arbeitskreis-Mitglieder zu gewinnen.
Um
diese Ziele umzusetzen wurden verschiedene Möglichkeiten
diskutiert, bereits vorhandene Ressourcen wurden aufgenommen und
anstehende Projekte und Arbeiten formuliert.
Als
Plattform für den Arbeitskreis wird die Homepage www.sportundschwangerschaft.de dienen.
Wir
hoffen, dass mit dem Arbeitskreis Sport und Schwangerschaft das Thema
sinnvoll aufgearbeitet werden kann. In Zukunft will der Arbeitskreis
wissenschaftlich gestützte Information weitergeben und
Unsicherheiten in Bezug auf Sport in der Schwangerschaft bei den
Schwangeren selbst, aber auch bei ihren Betreuern, wie Hebammen,
Gynäkologen und Übungsleitern verringern und somit zu
einem aktiveren Lebensstil während der Schwangerschaft
verhelfen.
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Das
Psychologische Institut der
DSHS Köln bietet Ihnen ein Online-Coaching rund um das Thema
Sport und Schwangerschaft.
Sie
erhalten auf Ihre persönliche Anfrage ganz einfach per E-Mail
∙ allgemeine
Trainingsempfehlungen
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Trainingswirkungen
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Erkenntnisse
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Wir werden Ihnen dann schnellstmöglich antworten.
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haben Fragen? Unser Coaching-Team hilft Ihnen gerne weiter.
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Seit
August 2008 steht unser
Online-Coaching-Team für Sie zur Verfügung! Wir
beantworten Fragen zum Thema „Sport in und nach der
Schwangerschaft“ mit einem Expertenteam. Dabei legen wir Wert
darauf, Sie auf der Basis neuer, wissenschaftlicher Erkenntnisse zu
beraten und Ihnen Empfehlungen für eine bewegte
Schwangerschaft und die Zeit nach der Geburt zu geben. Mit unserem
interdisziplinären Team aus Sportpsychologen,
Sportwissenschaftlern, Hebammen und Medizinern gelingt uns eine
individuelle Beratung durch Experten/Expertinnen und damit ein auf Sie
zugeschnittenes Coaching zu mehr oder optimaler Sport- und
Bewegungsaktivität in und nach der Schwangerschaft!
Bei
Fragen und Anliegen melden Sie sich kostenlos unter schwangerschaft@dshs-koeln.de - unser Coaching-Team hilft Ihnen gerne weiter.
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Sport
in der Schwangerschaft kann den Schwangerschaftsverlauf positiv
beeinflussen. Schon seit einigen Jahren wird Sport beispielsweise zur
Prophylaxe von Schwangerschaftsdiabetes, zur Verbesserung des
Wohlbefindens und der Fitness sowie zur Vermeidung einer
überhöhten Gewichtszunahme empfohlen.
In
einer aktuellen Studie mit 38 Gebärenden konnten jetzt auch
positive Effekte von Sport in der Schwangerschaft auf die Geburt
gezeigt werden. An der Studie des Psychologischen Instituts der
Deutschen Sporthochschule Köln nahmen 38 Gebärende im
Alter von 20 bis 42 Jahren teil, deren Sport- und
Alltagsaktivitäten in der Schwangerschaft anhand eines
Fragebogens erfasst wurden. Unter der Geburt quantifizierten die
werdenden Mütter ihren Geburtsschmerz, außerdem
wurden ihre Geburtskomplikationen und ihr Bedarf an Schmerzmitteln
erhoben. Die aktiveren Frauen brauchten im Vergleich zu den inaktiveren
Frauen weniger Schmerzmittel, obwohl sie ähnlich hohe
Schmerzen empfanden. Außerdem musste bei ihnen die Geburt
seltener vaginal-operativ (durch Zangen- oder Saugglockengeburt)
beendet werden und sie bekamen seltener einen Dammschnitt.
Die
Ergebnisse sprechen dafür, dass besonders Frauen, die im
letzten Schwangerschaftsdrittel im Alltag noch sehr aktiv sind, den
Geburtsschmerz eher ertragen, da sie belastbarer sind und über
günstigere Strategien im Umgang mit den Schmerzen
verfügen. Vermutlich verfügen aktivere Frauen
außerdem über eine bessere
Körperwahrnehmung, so dass sie den Geburtsvorgang aktiver
steuern können und seltener durch geburtshilfliche Eingriffe
nachgeholfen werden muss. Die Ergebnisse wurden auf der Tagung der
Deutschen Vereinigung für Sportwissenschaft am 11. April in
Bad Schönborn und der 40. Jahrestagung der Arbeitsgemeinschaft
für Sportpsychologie vom 1. bis 3. Mai in Bern vorgestellt.
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Jede
fünfte Schwangere
raucht bis zur Geburt. Das haben Forscher der Universität
Greifswald in einer Studie an 2297 Müttern herausgefunden.
Insbesondere jüngere Frauen und Frauen mit niedriger
Schulbildung seien nikotinsüchtig. Das Risiko für die
Babys wird dabei unterschätzt. Raucht die werdende Mutter, so
erhält der Fötus zu wenig Sauerstoff und
Nährstoffe. Die Kinder kommen meist leichtgewichtig zur Welt
und neigen in späteren Lebensjahren vermehrt zu Allergien,
Asthma und Hyperaktivität. Sinnvoll wäre es, den
rauchenden Müttern alternative, entspannende Verhaltensweisen
aufzuzeigen, wie beispielsweise Sport- und Bewegungsaktivität
in der Schwangerschaft – alleine oder in Gruppen organisiert,
so dass leichter auf das Rauchen verzichtet werden kann. (cc)
(Quelle:
weltonline vom 8. April 2008, Artikel von Birgitta
vom Lehn)
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Das
körperliche und
psychische Wohlbefinden hochschwangerer Frauen hängt mit der
subjektiv erlebten Fitness zusammen. Die objektiv messbare Fitness
beeinflusst das Wohlbefinden der Hochschwangeren offensichtlich weniger.
Zu
diesem Resultat kamen wir bei unserer aktuellen Studie, die in
Kooperation mit dem Institut für Motorik und Bewegungstechnik
durchgeführt wurde. An der Untersuchung nahmen 61 werdende
Mütter im Alter von 24 bis 44 Jahren teil. Die objektive
Fitness wurde mit Hilfe einer leistungsdiagnostischen Fahrradergometrie
gemessen. Zudem wurden die Teilnehmerinnen nach ihrem sport- und
körperorientierten Selbstbild und ihrer selbstwahrgenommenen
körperlichen Verfassung befragt. Daneben gaben die
Hochschwangeren an, in was für einer allgemeinen Stimmungslage
sie sich in den letzten 6 Wochen befanden und inwiefern sie an
depressiven Verstimmungen leiden. Wir kamen zu dem Ergebnis, dass
Frauen, die sich körperlich aktivierter fühlten,
weniger Anzeichen an Depressivität zeigten. Frauen, die sich
trainierter fühlten, gaben eine bessere Stimmung an.
Schwangere
Frauen sollten trotz erhöhter Vorsicht weiterhin
körperlich aktiv bleiben und sich dabei vor allem wohl
fühlen. Die kompetente und angemessene Belastungswahrnehmung
der Schwangeren selbst spielt für das Wohlbefinden eine
besonders entscheidende Rolle.
Diese
Ergebnisse wurden auf der 40. Jahrestagung der Arbeitsgemeinschaft
für Sportpsychologie vom 1. bis 3. Mai in Bern vorgestellt.
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Sportlich aktive
Schwangere sind
immer noch selten, was daran liegen könnte, dass Frauen zu
wenig über die positiven Effekte von sportlicher
Aktivität und Bewegung während der Schwangerschaft
aufgeklärt werden. Oft empfehlen Gynäkologen nicht
ausdrücklich Sport zu betreiben und gerade in der
Schwangerschaft sind Frauen oft verunsichert, was gut für sie
und ihr Kind ist. Aufgrund dieser Unsicherheit sind sie auf
verlässliche Informationen angewiesen und weisen
diesbezüglich ein Beratungsdefizit auf.
In
einer aktuellen Studie haben wir uns mit dem Zusammenhang von
Informiertheit und dem Sport- und Bewegungsverhalten während
der Schwangerschaft beschäftigt. 1515 Frauen, die sich
zwischen der 34. und 36. Schwangerschaftswoche befanden, erteilten uns
Auskunft über ihren allgemeinen und ihren sportbezogenen
Informationsgrad und über ihre körperliche
Aktivität. Zusätzliche informierten sie uns unter
anderem über ihre Befindlichkeit und ihre
körperlichen Einschätzungen.
Die
Ergebnisse belegen ein recht
„zurückhaltendes“ Empfehlungsverhalten der
Ärzte hinsichtlich Sport und Bewegung in der Schwangerschaft.
Das selbstberichtete Sport- und Bewegungsausmaß
während der Schwangerschaft steht aber im Zusammenhang mit dem
Körperkonzept. Idealerweise sollten schwangere Frauen positive
Körpererfahrungen mit dem Erleben körperlicher
Aktivität verbinden, damit die Motivation zu Sport und
Bewegung ansteigt. Zusätzlich sollten sie über den
positiven Einfluss von Bewegung informiert werden, sodass die
Unsicherheit reduziert werden kann.
Diese
Ergebnisse wurden auf der Fachtagung der dvs - Kommission
Gesundheit in Bad Schönborn von Prof. Jens Kleinert und Marion
Sulprizio vorgestellt und im Tagungsband veröffentlicht.
Kontakt:
sulprizio@dshs-koeln.de
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Das 2. Symposium
„Sport und Schwangerschaft“ fand am 24.11.2007 in
den Räumlichkeiten der DSHS Köln statt. Prof. Dr.
Jens Kleinert begrüßte 50 Gäste, die sich
interessiert an aktuellen Vorträgen zu neuen Erkenntnissen aus
der Forschung aber auch an praktischen Umsetzungsbeispielen im Bereich
der Sportangebote für Schwangere zeigten. Verwöhnt
von einem angenehmen Ambiente mit leckeren Speisen und
Getränken wurden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer von 8
Referierenden sowie einer Podiumsdiskussion durch das Thema
geführt. Es entstand bereits während der
Vorträge ein diskussionsfreudiges Klima, so dass viele
Gespräche auch in den Pausen fortgesetzt und interessante
Kontakte geknüpft werden konnten. Nach Einführung in
die sozialpsychologische und medizinische Perspektive wurden zwei
Praxiskonzepte vorgestellt. Außerdem wurden zwei aktuelle
Studien zur Leistungsdiagnostik und zum Schmerzerlegen unter der Geburt
präsentiert. Nach Vorstellung von
Coaching-Möglichkeiten für Schwangere wurde in der
abschließenden Podiumsdiskussion eine intensivere Vernetzung
zwischen Hebammen, Sportwissenschaftlern und –psychologen
sowie Gynäkologen gefordert. Das Symposium wird sicherlich
dazu beitragen, dass diesbezüglich neue Wege eröffnet
und betreten werden. Prof. Kleinert und sein Team der Abteilung
Gesundheitsforschung zeigten sich sehr zufrieden mit dem Ablauf des
Symposiums und planen auch in den nächsten Jahren weitere
Veranstaltungen in diesem Bereich.
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Sind
Frauen wirklich zufriedener, wenn sie arbeiten gehen? Eine Studie der
Berliner Charité belegt dies. 311 Mütter wurden
befragt. Dabei stellte sich heraus, dass berufstätige
Mütter ihre Lebensqualität insgesamt positiver
einschätzten als nicht berufstätige Mütter.
Dies galt aber nur, wenn die Kinder nicht oft krank waren.
Außerdem
verfügten die Frauen, die Kind und Beruf
unter einen Hut bringen, doppelt so häufig über eine
hohe Bildung und nur selten über ein Haushaltseinkommen
unterhalb der Armutsgrenze. (cc)
(Quelle:
weltonline vom 24.10.2007, Artikel von Birgitta vom Lehi)
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Nicht
nur Frauen werden schwanger. Auch ihre Männer zeigen
körperliche Symptome. Wie eine Bremer Untersuchung zeigt,
nehmen Männer während der 9 Monate durchschnittlich 4
kg zu. Vermutlich liegt das an der Anpassung an den Lebensstil der
schwangeren Partnerin. Neben der Gewichtszunahme leidet ein Drittel der
werdenden Väter auch körperlich. Stressattacken,
Bauchschmerzen, Panikgefühle, Übelkeit, Kopfschmerzen
– das sind klassische Symptome des Couvade-Syndroms.
Männer mit Couvade-Syndrom weisen hormonelle
Veränderun- gen auf. Allerdings haben diese hormonellen
Schwankungen auch einen positiven Effekt, denn diese Männer
bauen leichter eine intensive Beziehung zu ihrem Kind auf.
(Quelle:
Magazin des Kölner Stadt-Anzeiger vom 11.7.2007,
Artikel von Angela Horstmann)
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Zum zweiten Mal
findet in diesem Jahr ein Hebammensymposium zum Thema
„Sport und Schwangerschaft“ an der Deutschen
Sporthochschule statt. Termin ist der 24. November 2007 von 9.00 Uhr
bis 16:30 Uhr. Das Team des Psychologischen Instituts um Prof. Jens
Kleinert lädt dazu interessierte Hebammen an die DSHS ein. Es
werden zum einen aktuelle Ergebnisse aus diesem Forschungsfeld in
interessanten Einzelvorträgen vorgestellt und zum anderen
Experten und Expertinnen eingeladen, die langjährige Erfahrung
mit sportlich aktiven Schwangeren haben. Am Ende des Tages findet eine
spannende Podiumsdis- kussion statt. Das Symposium ist eine
Kooperationsveranstaltung mit dem Landesverband der Hebammen NRW und
wird als Fortbildungsmaßnahme im Rahmen der HebBO NRW
anerkannt.
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Stress in der
Schwangerschaft
kann lebensbedrohlich für das Kind sein. Wie eine neue noch
unveröffentlichte Studie der Berliner Charité
zeigt, traten neben Fehlgeburten auch Frühgeburten und
niedriges Geburtsgewicht bei stress- belasteten Frauen
häufiger
als bei anderen Schwangeren auf. Diese Kinder können auch
anfälliger für chronische Krankheiten wie
Neurodermitis sein.
Stress
begünstigt Entzündungsreaktionen im
Organismus, die wiederum das Risiko für eine
Schwangerschaftskomplikation erhöhen. Höheres Alter -
über 33 Jahre - sowie Übergewicht stellten sich als
weitere Risikofaktoren heraus.
Körperliche
und sportliche Aktivität hilft, Stress
besser zu bewältigen. Regelmäßige Bewegung
baut Stresshormone ab, kurbelt die Lebensfreude an und steigert das
Selbstwertgefühl. Daher wird empfohlen, auch in der
Schwangerschaft sportlich aktiv zu sein. (cc, ms)
(Quelle:
Welt Kompakt vom 3.7.2007, Artikel von Uwe Groenewold)
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Seit zwei
Monaten besteht
für schwangere Frauen die Möglichkeit der Beteiligung
an einer Befragung der Gmünder ErsatzKasse (GEK). Nach den
ersten Zwischenergebnissen, die Anfang Oktober veröffentlicht
wurden, liegt nun die aktuelle
Auswertung zur
Sportaktivität der Frauen vor.
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Am
Freitag, den 3. März findet ein Hebammensymposium zum Thema
„Sport in der Schwangerschaft“ statt. Die Abteilung
Gesundheitsforschung des Psychologischen Instituts hat dazu die
leitenden Hebammen der größten Entbindungsstationen
der Krankenhäuser im Kreis Köln eingeladen. Im
ansprechenden Ambiente des Senatsaals der DSHS werden zunächst
die Entwicklungsgeschichte sowie die Forschungslage zum Sport in der
Schwangerschaft dargestellt, um anschließend in einer
Expertenrunde weitere Perspektiven aufzuzeigen sowie mögliche
Kooperationen ausgelotet. Der Hauptvortrag wird von Frau Dipl.-Psych.
Katharina Engelhard gehalten, die Moderation hat Prof. Dr. Jens
Kleinert.
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Amerikanische
Studien liefern Beweise, dass das Gehirn von
Müttern effektiver arbeitet und sie dadurch belastbarer werden
und ökonomischer handeln. Durch die gesteigerten
Anforderungen, die entstehen, wenn Babys oder Kleinkinder zu versorgen
sind, wird dem Gehirn der Mutter permanente Höchstleistung
abverlangt: Beispielsweise müssen logistische Probleme
gelöst werden wie die Kinder in Schule, Kindergarten oder
Spielkreis bringen, außerdem müssen ständig
angemessene Kommunikationsformen gefunden werden, z.B. wenn die Kinder
Fragen stellen oder untereinander streiten. Dabei bilden die
Nervenzellen ständig neue Vernetzungen und machen
Mütter damit zu kompetenten Personen, deren Denkapparat
effektiv arbeitet – und zwar dauerhaft. Speziell hinsichtlich
Geschick, Mut und Orientierungssinn scheinen Mütter
gegenüber anderen Personen im Vorteil aber auch die
sogenannten „soft skills“ wie soziale und
emotionale Kompetenz zeichnen Mütter aus. Da Frauen mehrere
Gehirnareale gleichzeitig aktivieren können, können
sie sich hervorragend auf verschiedene Dinge konzentrieren, und dabei
Unwichtiges übergehen. Kompetenz und Effizienz machen damit
speziell Mütter zu attraktiven Mitarbeiterinnen und
Führungskräften. (Quelle: Magazin des Kölner
Stadt-Anzeiger vom 6./7. Januar, Artikel von Sigrid Schulze)
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Während
der Schwangerschaft lässt nicht nur die
Sportaktivität nach, sondern auch eine andere Form der
„körperlichen Aktivität“:
Schwangere Frauen haben meist weniger Geschlechtsverkehr als vorher.
Das ist das Ergebnis einer Studie der Berliner Charité,
für die die Mediziner der Klinik für Geburtsmedizin
mehr als 1000 Berliner Mütter befragten. Diese gaben an, dass
sie im nicht-schwangeren Zustand im Schnitt 2,4 Mal Sex pro Woche
hatten, wohingegen es während der Schwangerschaft nur noch 1,5
Mal pro Woche waren. In den ersten Wochen nach der Geburt verzichteten
viele Frauen ganz auf Geschlechtsverkehr. Etwa jede Zweite hatte aber
bereits innerhalb der ersten zwei Monate wieder Sex. (Quelle: dpa;
Artikel erschienen am 18.11.2006)
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Eine
Berliner Forschungsgruppe um Gerd Kempermann fand heraus, dass die
Jungtiere körperlich aktiver Mäusemütter
rund 40% mehr Nervenzellen ausbilden. Der Zuwachs ist vor allem in
Hirnbereichen nachzuweisen, die stark an Lern- und
Gedächtnisvorgängen beteiligt sind. Beim Menschen
stehen Forschungsarbeiten zu diesen Zusammenhängen noch aus.
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Einige Arbeiten
aus dem
medizi- nischen Bereich weisen auf positive Auswirkungen
gemäßigter sportlicher oder körperlicher
Aktivität bei Schwan- geren hin. Erkenntnisse über
die
Auswirkungen von sportlicher und körperlicher
Aktivität auf die psychosoziale Verfassung von Schwangeren
(z.B. besseres Wohlbefinden) liegen bislang kaum vor.
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Unter
dem Titel "Gesundheitsförderung im Geburtsprozess"
führt der Verbund Hebammenforschung verschiedene Projekte
durch. Die Entscheidungskompe- tenz schwangerer Frauen soll
gestärkt und Geburtsbedingungen optimiert werden.
Nähere Infos gibt es hier.
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Sportlich
aktive Mütter aufgepasst!
Es gibt einen neuen Trendsport aus den USA. Die Rede ist vom "pram
strolling" oder auch "Buggyfit". Das Wort „pram“
bedeutet übersetzt Kinderwagen,
„strolling“ meint das Spazieren gehen. Allerdings
fließt bei den Müttern ordentlich Schweiß,
während das Neugeborene (mind. 2 Monate) im Kinderwagen
entspannen kann. Angesprochen werden mit diesem neuen Trend alle
Mütter, die die Rückbildungsgymnastik bereits
absolviert haben. Im New Yorker Central Park und London sieht man
Mütter schon längst gymnastische Übungen
machen, vorweg das Trainings- und Stützgerät:
Kinderwagen.
Der Trainingsumfang kann variieren, ist aber prinzipiell auf eine
Stunde ausgelegt. Das Training wird von einer Fachkraft in einer Gruppe
von circa vier bis zehn Müttern angeleitet und vor Ort
betreut. Die Vorteile dieser neuartigen Sportart liegen auf der Hand.
Sowohl die Mutter als auch das Kind sind an der frischen Luft und
verbringen gemeinsam Zeit. Hinzu kommt, dass die Kosten für
einen Babysitter wegfallen und die Mutter frei und flexibel
über ihr Sportprogramm verfügen kann.
Außerdem wird das von der Schwangerschaft und Geburt
beanspruchte Bindegewebe wieder in Form gebracht und gestrafft. Die
Muskulatur wird insgesamt gestärkt und der Beckenboden
gekräftigt. Die Mutter verliert lästig angesammelte
Pfunde und kann auf ihre ursprüngliche Figur hin arbeiten.
Auch der innere Schweinehund kann in einer Gruppe besser bezwungen
werden und man findet leicht Anschluss zu anderen Müttern.
Einziges Manko: Das Training sollte fachmännisch
durchgeführt und betreut werden. Bisher gibt es dieses Angebot
nur in München. Aber da es bisher positive Resonanzen gibt und
diese Sportart auf Interesse stößt, kann man
erwartungsvoll in die Zukunft schauen. (SK)
Quellen:
http://www.buggyfit.co.uk/index.htm
http://www.buggyfit.de/website/index.php
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Das
Online-Coaching steuert
auf die 500. Anfrage zu. Bereits
über 470 sportlich schwangere Frauen haben den Service genutzt. Die
Fragen werden sowohl von Sporteinsteigerinnen,
Familienangehörigen
bis hin zu Hochleistungssportlerinnen vor, während und nach
der
Schwangerschaft gestellt.
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Im
Juli hat bereits
zum dritten Mal ein Meeting des Arbeitskreises für Sport und
Schwangerschaft im Psychologisches Institut der Deutschen
Sporthochschule Köln stattgefunden. Neben Prof. Dr. Jens
Kleinert
und Dipl. Psych. Marion Sulprizio aus der Abteilung Gesundheit
&
Sozialpsychologie sind auch der Landesportbund Nordrhein Westfalen mit Claus
Weingärtner, Michael Matlik und Gabi Pohontsch, sowie Dr.
Claudia
Velde
vom Sportärztebund Nordrhein und Dr. Brirgit Schulte-Frei vom
Zentrum für Gesundheit vertreten gewesen.
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Der
Arbeitskreis „Sport und Schwangerschaft“
erhält zusätzliche Verstärkung durch
sein neues Mitglied Angelica Ensel vom Deutschen Hebammen Verband. Beim
letzten
Treffen des Arbeitskreises am 1.12.2010 konnten Prof. Jens Kleinert und
Marion
Sulprizio neben den bisherigen Mitgliedern vom LSB,
Sportärztebund Nordrhein
und der Hochschule Fresenius erstmals eine Vertreterin der
Hebammenzunft an den
Tisch holen.
Frau
Ensel ist Hebamme, Ethnologin und Journalistin und Redakteurin der
Deutschen
Hebammenzeitschrift. Mit Unterstützung des Arbeitskreises
werden zukünftig auch
Themen über Sport und Schwangerschaft in der Zeitschrift
publiziert.
Seit
Mitte Dezember erscheint bereits die Plattform des Arbeitskreises, die
homepage www.sportundschwangerschaft.de,
im neuen Design. Ab sofort können auch kostenlos Publikationen
herunter geladen
werden.
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Das Online-Coaching Team war am 07. November bei der ersten Baby- und Schwangerschaftsmesse in Dormagen zu Gast. Marion Sulprizio und Sabine Kanngiesser haben mit einer 30 minütigen Präsentation und anschließender Fragerunde rund um das Thema Sport und Schwangerschaft informiert.
Mehr als 20 Aussteller und Referenten gaben unter anderem Aufschluss über die richtige Ernährung, Gesundheit und Alltagshilfen für Schwangere und junge Mütter.
Auch im nächsten Jahr wird die Veranstaltung wieder in Dormagen angeboten.
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Der
Arbeitskreis „Sport und Schwangerschaft“
erhält zusätzliche Verstärkung durch
sein neues Mitglied Angelica Ensel vom Deutschen Hebammen Verband. Beim
letzten
Treffen des Arbeitskreises am 1.12.2010 konnten Prof. Jens Kleinert und
Marion
Sulprizio neben den bisherigen Mitgliedern vom LSB,
Sportärztebund Nordrhein
und der Hochschule Fresenius erstmals eine Vertreterin der
Hebammenzunft an den
Tisch holen.
Frau
Ensel ist Hebamme, Ethnologin und Journalistin und Redakteurin der
Deutschen
Hebammenzeitschrift. Mit Unterstützung des Arbeitskreises
werden zukünftig auch
Themen über Sport und Schwangerschaft in der Zeitschrift
publiziert.
Seit
Mitte Dezember erscheint bereits die Plattform des Arbeitskreises, die
homepage www.sportundschwangerschaft.de,
im neuen Design. Ab sofort können auch kostenlos Publikationen
herunter geladen
werden.
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