Institut für Biomechanik und Orthopädie

Institut für Biomechanik und Orthopädie
Am Sportpark Müngersdorf 6
50933 Köln
Institutsgebäude I, 10. OG
E-Mail irmennospam-dshs-koeln.de
Telefon +49 221 4982-5650
Fax +49 221 4971598

Ziel des Instituts für Biomechanik und Orthopädie (IBO) ist, einen Beitrag zu grundlagenorientierter und anwendungsorientierter Forschung in Bezug auf die Gesundheit und Leistungsfähigkeit des neuro-muskulo-skelettalen Systems des Menschen zu leisten. Dabei erstreckt sich der Anwendungsbereich vom jungen bis zum alten Menschen, vom Leistungsport Treibenden über den Freizeitsportler bis zum Inaktiven, vom Gesunden bis zum Verletzten oder Behinderten.

Der Forschungsansatz ist ein integrierender und interdisziplinärer, welcher im Sinne einer modernen Biomechanik des menschlichen Körpers die gesamten Mechanismen des muskulo-skelettalen Systems und der Bewegungs- und Belastungskontrolle von einer makroskopischen Sicht bis zu einer mikroskopischen Ebene einschließt.

Das IBO beschäftigt sich mit der Leistungsfähigkeit und den Materialeigenschaften der Strukturen des menschlichen Körpers. Die Quantifizierung dieser Eigenschaften und ihrer Veränderungen sowie ihrer Adaptationen durch Ontogenese (von der Geburt bis zum Tod) und Plastizität (Adaptation an mechanische Reize und Anforderungen) sind von zentralem Interesse. 

Die Forschungsschwerpunkte ergeben sich aus den generellen Zielen des Institutes und sind an der Analyse der mechanischen Belastung des menschlichen Körpers und seiner Strukturen sowie der Wirkungen der mechanischen Stimuli auf die unterschiedlichen Gewebe festzumachen. Das IBO befasst sich mit der gesamten Kette von der mechanischen Belastung der muskulo-skelettalen Strukturen in Alltag, Sport und Arbeit über den Signalweg bis zur biologischen Reaktion in Form von Adaptation, Modulation oder Zerstörung und Zelltod.

Das Institut ist inhaltlich in die Bereiche

  1. Muskulo-skelettale Biomechanik
  2. Neuromechanik und Bewegungskontrolle
  3. Muskulo-skelettale Adaptation und Plastizität
  4. Angewandte Biomechanik (klinische Biomechanik, Sportbiomechanik, ergonomische Biomechanik, forensische Biomechanik)

strukturell gegliedert, wobei diese Bereiche immer wieder Überlappungen aufweisen und nicht als disjunkte Forschungs- und Lehrbereiche verstanden werden. 

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