AG Bewegungsbezogene Präventionsforschung

Aktuelle Projekte

BAGGer

BAGGer

Betriebliche Angebote zur Gesundheitsförderung und Gewaltprävention im BGM: wirkungsmodellbasierte Konzeption und Evaluation eines BGF-Programms (BAGGer)

Ziel des Projektes BAGGer ist die Gesundheitsförderung und Verbesserung der Arbeitssituation pflegender Beschäftigter. Nach der Entwicklung und Implementierung eines zielgruppenspezifischen BGF-Programms in die ambulante und stationäre Pflege bzw. das Krankenhaus erfolgt eine Wirkungsanalyse im Kontext eines ganzheitlichen BGM. Dabei werden die geplanten Wirkungsziele in eine systematische Beziehung zu den eingesetzten Ressourcen, Interventionen und den erbrachten Leistungen gesetzt. Die Projektfragestellungen lauten:

  1. Was sind relevante Gesundheitsprobleme und Folgen für die Berufsausübung aus Sicht pflegender Beschäftigter?
  2. Was sind vielversprechende Interventionen zur Adressierung der relevanten Gesundheitsprobleme und welche Wirkmechanismen sind anzunehmen?
  3. Wie ist die Übertragbarkeit auf den Zielkontext des Settings?
  4. Wie sind die erreichten Veränderungen zu beurteilen?
  5. Was sind Förderfaktoren und Barrieren für die nachhaltige Implementation unter Routinebedingungen?

Projektleitung: Prof. Dr. Andrea Schaller

Ansprechpartnerin: Prof. Dr. Andrea Schaller

Laufzeit: 1.11.20 – 31.10.22

Partner*innen: Institut für Betriebliche Gesundheitsförderung (Link)

Förderer: Bundesministerium für Gesundheit (BMG)

BASIS für Gesundheit

BASIS für Gesundheit

Begleitevaluation zu BASIS für Gesundheit: Inanspruchnahme, Akzeptanz, Verlaufsevaluation sowie Vernetzung der Akteure

Arbeitslosigkeit hat nicht nur eine Vielzahl psychosozialer Belastungen zur Folge, sondern ist auch ein anerkanntes Gesundheitsrisiko. Zudem ist bekannt, dass gesundheitliche Einschränkungen die Wiedereingliederung in den Arbeitsmarkt erschweren, weshalb die Förderung der Beschäftigungsfähigkeit eng mit dem Thema Gesundheitsförderung verknüpft ist. Das Kooperationsprojekt „BASIS für Gesundheit“ ergänzt seit 2016 das kassenartenübergreifende Modellprojekt „Gesundheitsförderung für arbeitslose Menschen in Köln“, um einen zielgruppenadäquaten Ansatz der Gesundheitsförderung für arbeitsmarktferne ALG II-Beziehende anzubieten. Ziele des Kooperationsprojektes derAOK Rheinland/Hamburg, des Jobcenters Köln und der Zug um Zug Beschäftigung und Qualifizierung gGmbH (Projektträgerin) sind zum einen die Verbesserung der gesundheitlichen Situation der genannten Zielgruppe (verhaltensbezogene Ziele und Interventionen) und zum anderen die Entwicklung von Strukturen und Verfahren, die die Gesundheitsförderung arbeitsloser Menschen nachhaltig unterstützen (verhältnisbezogene Ziele). Die Begleitevaluation untersucht Inanspruchnahme, Gesundheitskompetenz und Nachhaltigkeit des Projektes „BASIS für Gesundheit“.

Ansprechpartner/-in: Prof. Dr. Andrea Schaller

Laufzeit: 1.3.19 – 31.12.19

Partner*innen: Zug um Zug e.V. (Link)

Förderer: AOK Rheinland/Hamburg 

Healthy Habits-Initiative: Gesund studieren

Healthy Habits-Initiative: Gesund studieren

Das Gemeinschaftsprojekt „Healthy Habits“ wurde von der AOK Rheinland/Hamburg und der IST-Hochschule für Management initiiert. Die Evaluation wird von Prof. Dr. Andrea Schaller (AG Stiftungsprofessur Bewegungsbezogene Präventionsforschung am Institut für Bewegungstherapie und bewegungsorientierte Prävention und Rehabilitation der Deutschen Sporthochschule Köln) begleitet.

Healthy Habits ist als prospektive Kohortenstudie angelegt. Dabei werden sowohl der Gesundheitszustand der Studierenden, als auch das Gesundheitsverhalten und die Gesundheitskompetenz erfasst. Zudem wird die Nutzung zielgruppenspezifischer digitaler Präventionsmaßnahmen in den Handlungsfeldern Bewegung, Stressmanagement, Ernährung und Suchtprävention evaluiert. Sowohl das Assessment als auch der Zugang zu den zielgruppenspezifischen digitalen Präventionsmaßnahmen erfolgen über eine App, die im Rahmen des Projektes entwickelt wird.

Durch die differenzierte Verlaufsevaluation haben die Ergebnisse der Kohortenstudie Potential, einen Beitrag zur empirisch begründeten zielgruppenspezifischen Interventionsentwicklung zu leisten.

Projektleitung: Prof. Dr Martin Lange (), Prof. Dr. Karsten Witte

Projektpartnerin: Prof. Dr. Andrea Schaller

Projektzeitraum: 01.12.2020 bis 30.11.2022

Ansprechpartnerin: Alexandra Löwe ()

Förderer: AOK Rheinland/Hamburg; IST-Hochschule für Management

KomRüBer

KomRüBer

Konzept, Umsetzung und Evaluation einer überbetrieblichen Bewegungsnachbarschaft unter Nutzung kommunaler und regionaler Strukturen (KomRüBer)

Ziel des Projektes ist die Konzeption, Implementierung und Evaluation einer überbetrieblichen Bewegungsnachbarschaft mit dem Angebot einer Multikomponenten-Intervention (Kom-RüBer) zur Bewegungsförderung für Beschäftige in Klein- und Kleinstunternehmen. Die Hauptfragestellungen lauten:

1. Was sind Förderfaktoren und Barrieren bei der Implementierung einer nachhaltigen überbetrieblichen Bewegungsnachbarschaft auf Ebene der Struktur- und Prozessqualität?

2. Wie ist die Akzeptanz und Nutzung einer überbetrieblichen, trägerübergreifenden Mehrkomponenten-Maßnahme zur Bewegungsförderung (Ergebnisqualität)?

Die methodische Vorgehensweise umfasst qualitative und formative quantitative Methoden sowie eine Soziale Netzwerkanalyse. Als Output sind neben dem Ergebnisbericht ein Leitfaden zu überbetrieblichen Bewegungsnachbarschaften (inkl. Förderfaktoren und Barrieren) und ein Curriculum zur Multiplikator*innenschulung für Manager*innen überbetrieblicher Bewegungsnachbarschaften vorgesehen.

Projektleitung: Prof. Dr. Andrea Schaller

Ansprechpartnerin: Carina Hoffmann

Laufzeit: 1.6.19 – 31.5.22

Partner*innen: Institut für Betriebliche Gesundheitsförderung (Link), Institut für qualifizierende Innovationsforschung und -beratung (IQIB) (Link)

Förderer: Bundesministerium für Gesundheit (BMG) (Link)

SoziKrise

SoziKrise

Begleitevaluation zur Pilotstudie „persönliche Krisenberatungen im Rahmen des Betrieblichen Gesundheitsmanagements“: formative Prozessevaluation und Verlaufsevaluation

Aufgrund der hohen Anzahl an Arbeitsunfähigkeitstagen und der oftmals langen durchschnittlichen Krankschreibungsdauer bei psychischen Erkrankungen ist das Handlungsfeld Stressmanagement im Rahmen der Betrieblichen Gesundheitsförderung von großer Bedeutung. Da psychische Erkrankungen in der öffentlichen Verwaltung eine hohe Prävalenz zeigen, werden in einem Modellprojekt (SGB V §20g) Mitarbeiter*innen einer Stadtverwaltung im Rahmen des Betrieblichen Gesundheitsmanagements (BGM) zielgruppenspezifische Angebote zur Ressourcenstärkung und Förderung der psychischen Gesundheit angeboten. Ziel der Begleitevaluation ist die Evaluation des Verlaufs und der subjektiven Zufriedenheit mit einer persönlichen psychosozialen Krisenberatung im Rahmen des BGM.

Projektleitung: Prof. Dr. Andrea Schaller

Ansprechpartnerin: Prof. Dr. Andrea Schaller

Laufzeit: 1.12.20 – 31.06.21

Partner*innen: Institut für Betriebliche Gesundheitsförderung (Link)

Förderer: AOK Rheinland/Hamburg

Wenn Forschung den Reha-Alltag stört

Wenn Forschung den Reha-Alltag stört

Das Projekt basiert auf den Ergebnissen eines interaktiven Expertenworkshops im Oktober 2017, der zeigte, dass der unterschiedliche Wissensstand zu Methoden und Studiendesigns von Forschenden und Praktiker*innen eine große Herausforderung für die Umsetzung von Forschungsprojekten ist.

Auch wenn dies aufgrund der jeweils unterschiedlichen Berufsprofile nicht verwunderlich ist, erschwert es doch die Kommunikation und damit auch die Umsetzung von randomisiert kontrollierten Studien (RCT) in der Praxis enorm. Das Projekt „Wenn Forschung den Reha-Alltag stört“ beschäftigt sich mit der Perspektive der Praktiker*innen bzgl. den Herausforderungen in der Umsetzung von RCTs und deren Wünsche an die Zusammenarbeit mit Forschenden. Aus den Ergebnissen werden praxisnahe und anwendungsbezogene Materialen erarbeitet, die von der Reha-Methodenberatung für die Beratungspraxis von RehaforscherInnen genutzt sowie in der Lehre Einsatz werden können finden.

Ansprechpartner/-in: Prof. Dr. Andrea Schaller

Laufzeit: 1.10.18 – 31.12.19

Partner*innen: Universität Bielefeld (Link)

Förderer: Gesellschaft für Rehabilitationswissenschaften NRW e.V.