Themenpaket Olympische und Paralympische Spiele Tokio

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Paralympics 2020

Univ.-Prof. Dr. Thomas Abel vom Institut für Bewegungs- und Neurowissenschaft ist seit 2014 Professor für Paralympischen Sport an der Deutschen Sporthochschule Köln. Im Themenpaket-Interview erzählt er, was die Paralympischen Spiele von den Olympischen unterscheidet, warum die Spiele 2020 so besonders sind und warum gerade Para-Sportler*innen wegen Corona deutlich eingeschränkter in ihren Trainings- und Wettkampfmöglichkeiten waren.

Zudem bezieht Abel, der auch Mitglied im Rektorat der Sporthochschule ist, Stellung zu Grenzfällen wie Markus Rehm, die mit ihren Leistungen auch durchaus bei den Wettbewerben der Teilnehmer ohne Behinderung starten könnten.


Vera Thamm und Dr. Thomas Abel zu den Paralympics

Das Wort Inklusion überflüssig machen: Die Paralympischen Spiele faszinieren mit sportlichen Höchstleistungen und unglaublichen Bildern. Wer sieht, was die rund 4.000 Teilnehmer:innen bei den Spielen leisten, den wundert, dass Inklusion in vielen anderen Bereichen als nicht machbar abgetan wird.

Mit Prof. Thomas Abel, dem deutschlandweit einzigen Professor für Paralympischen Sport, und Vera Thamm, Paralympics-Teilnehmerin von London 2012 und Inklusionsmanagerin des DJK Sportverbandes, reden wir in der neuen Podcastfolge "Eine Runde mit..." über Berührungsängste, skurrile Fragen und Ursachen dafür, dass echte Teilhabe bislang oft scheitert. Wir sprechen über komplexe Klassifizierungen und kontroverse Entscheidungen bei den Paralympics und darüber, wie die Spiele einen Beitrag zur Inklusion leisten können, auch wenn sie selbst eigentlich exklusiv sind.

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Olympia vor leeren Rängen - Was macht das mit den Sportler*innen?

Univ.-Prof. Dr. Jens Kleinert ist Leiter der Abteilung Gesundheit & Sozialpsychologie des Psychologischen Instituts der Sporthochschule. Vor dem Hintergrund, dass die Olympischen und Paralympischen Spiele mit einem Jahr Verspätung nun auch noch ohne Zuschauer*innen stattfinden müssen, widmet er sich im Themenpaket-Interview den damit einhergehenden sportpsychologischen Aspekten.

  • Was löst das Fehlen der Zuschauer*innen in Bezug auf die sportliche Motivation aus?
  • Werden Wettkampfroutinen gestört?
  • Was ist diesbezüglich die Aufgabe der Sportpsychologie?

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„Unter dem medizinischen Aspekt sollten die Spiele ausfallen!“

Sportmediziner und Spoho-Prof. Wilhelm Bloch vom Institut für Kreislaufforschung und Sportmedizin beantwortet im Olympia-Themenpaket-Interview die wichtigsten Fragen rund um die Auswirkungen von Corona auf die Olympischen Spiele in Tokio 2021:

  • Welche Schlüsse zieht er aus der Fußball-EM?
  • Welche Risiken gibt es bei Olympia?
  • Wieso kann Corona auch gesunden Leistungssportler*innen schaden?

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Aktuelle Herausforderungen der Olympischen Bewegung

Die Olympische Bewegung steht vor immer neuen gesellschaftlichen Aufgaben. Im jüngsten Kontext bedeutet das vor allem, sich mit politischen Statements von Athlet*innen auseinander zu setzen. Wie das Internationale Olympische Komitee (IOC) grundsätzlich zu dieser Thematik steht, erörtert Univ.-Prof. Dr. Stephan Wassong, Leiter des Zentrums für Olympische Studien der Sporthochschule, in der aktuellen Folge des Spoho-Wissenschaftspodcasts "Eine Runde mit...". Dort teilt er seine Faszination für die Olympische Idee, erklärt die Regel 50 der Olympischen Charta und beantwortet auch eine Frage von Nike Lorenz, Kapitänin der deutschen Hockey-Nationalmannschaft.


Künstliche Intelligenz in der Sportberichterstattung

Olympia gilt als Vorreiter für moderne Technologien. 2016 nutzte die Washington Post den Heliograf von Amazon, um täglich hunderte automatisch erzeugte Ergebnisberichte über Twitter zu verbreiten. Damals ein Meilenstein in der Entwicklung Künstlicher Intelligenz (KI). In den vergangenen fünf Jahren hat sich im Bereich der KI viel getan. Was Künstliche Intelligenz eigentlich ist, was dieses Jahr schon alles möglich ist und was vielleicht in drei Jahren bei Olympia 2024 möglich sein wird, erklärt Dr. Christoph Bertling im Themenpaket-Interview.

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Olympiaexperte Prof. Stephan Wassong zur olympischen Idee

Professor Dr. Stephan Wassong ist Leiter des Instituts für Sportgeschichte und ein echter Olympiaexperte. Seit den Spielen 1984 in Los Angeles ist der Sporthistoriker vom größten Sportereignis der Welt so fasziniert, dass er sich auch in Forschung und Lehre mit seinem Lieblingsthema befasst. So ist er zum Beispiel Direktor des Olympischen Studienzentrums der Deutschen Sporthochschule Köln und wissenschaftlicher Berater des Internationalen Olympischen Komitees (IOC). Er ist unser Gast in der nächsten Podcastfolge von "Eine Runde mit...". Da sprechen wir mit ihm über die Anfänge der Olympischen Spiele, die olympische Idee von Pierre de Coubertin und auch über die aktuellen Debatten zum Zusammenhang von Sport und Politik.

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Neue Sportarten

Insgesamt 33 Sportarten werden bei den Olympischen Spielen in Tokio vom 23. Juli bis 8. August ausgetragen – fünf davon sind neu oder wieder mit dabei. Spoho-Studierende und -Mitarbeiter*innen stellen ihre Lieblingssportarten Karate, Skateboarden, Sportklettern, Softball/Baseball und Surfen im Schnellcheck vor.

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