Einladung Arbeitstreffen der Zivilklauselbewegung 3.11. in Leipzig

Liebe Kommiliton*innen,

 

am 3. November trifft sich die Zivilklauselbewegung in Leipzig und ihr seid alle herzlich eingeladen teilzunehmen. 

Die Weltlage ist angespannt. Einerseits stehen wir mit dem 2%-Ziel der Nato-Aufrüstung und der entsprechenden machtpolitischen Eskalationspolitik vor einer brandgefährlichen Weltlage.

Andererseits gibt es dynamisch wachsende Aktivitäten, die darauf gerichtet sind, eine friedliche Entwicklung der Welt, international solidarische Handelsbeziehungen und ein menschliches, auch die natürlichen Lebensgrundlagen erhaltendes gesellschaftliches Zusammenleben durchzusetzen. An Frieden und Nachhaltigkeit orientierte Wissenschaft ist Bestandteil dieses Ringens.

 

Die Zivilklauselbewegung will sich treffen, um gemeinsam auszuloten, in welcher gesellschaftlichen Großwetterlage wir uns bewegen und was wir bewirken wollen und können. Wir wollen uns über Ambitionen, spezifische Herausforderungen, unternommene oder vorgehabte Aktivitäten und Hindernisse austauschen, um gemeinsam erfolgreicher für eine zivile Entwicklung zu wirken. 

Es gibt viel auszuwerten und zu beraten:

- in NRW wurde gerade die Zivilklausel aus dem Landeshochschulgesetz, was den größeren Rahmen unserer Studiengänge (egal an welcher Uni wir studieren) regelt, gestrichen

- in Sachsen-Anhalt und Berlin soll aber ähnliches gerade verankert werden.

- Vielerorts haben wir Zivilklauseln erkämpft, und stehen nun vor der Herausforderung, die Konfliktfähigkeit der Hochschulmitglieder zu befördern und die Zivilklausel zur lebendigen Praxis zu machen, auch z.B. in Gegnerschaft zu Aufrüstungsplänen und militärfinanzierter Forschung wie im Fall der Pentagonforschung in Hamburg.

- Aktive in Wien und Physiker*innen (Studis, WissMit's, Profs) unterschiedlicher Hochschulen (u.a. der Uni Köln) arbeiten an der Frage, was der Kampf für zivile Wissenschaft für die Entwicklung der Fächer bzw. die wissenschaftlichen Fragestellungen bedeutet. 

 

Deshalb schlägt der Vorbereitungskreis der Zivilklauselbewegung die folgende Tagesordnung vor:

 

 

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Liebe Leute, 

 

wir möchten folgende Tagesordnung für das Treffen unserer Zivilklauselbewegung am 3. November in Leipzig vorschlagen.

 

Vorschlag Tagesordnung

 

1) Eingangsbeitrag zur aktuellen politischen Lage und Diskussion

Reiner Braun, Kampagne "abrüsten statt aufrüsten"

       - Mittagspause und Mittagessen - 

2) Berichte 

Hier soll auch die Möglichkeit bestehen, mögliche Schwerpunkte unserer Arbeit herauszubilden.

3) Überlegungen für Aktivitäten und ein größeres Treffen anlässlich des 75. Jahrestages der Befreiung vom Faschismus im kommenden Jahr.

4) Verschiedenes und Verabredungen

  

Organisatorisches

 

Termin: Das Treffen findet statt am 3. November 2019 von 10:30 bis 18 Uhr im Gewerkschaftshaus der GEW, Nonnenstraße 58, in 04229 Leipzig. 

Anmeldung: Bitte meldet euch aus organisatorischen Gründen, am besten spätestens 5 Tage vor dem Treffen, bei Danilo an: danilo.streller@­gmail.com

Zusammenkunft am Vorabend: Die Leipziger*innen laden ein zu einer Zusammenkunft für alle Interessierten, die schon am Tag davor anreisen (möchten/können/müssen), am Samstag, 2. November ab 18 Uhr im Liebknecht-Haus (Braunstraße 10). Dort gibt es günstige Getränke auf Spendenbasis.

Übernachtung: Wer eine Übernachtungsmöglichkeit benötigt und sich keine Unterkunft leisten kann oder will, soll sich nicht abhalten lassen, an dem Treffen teilzunehmen: Aktive des Leipziger SDS ermöglichen zehn bis zwanzig Schlafplätze. Wer solch einen Schlafplatz benötigt melde sich bitte bei Danilo (siehe oben) spätestens 7 Tage vor dem Treffen.

Anreise: Der Tagungsort ist eine viertel Stunde Fußweg vom Bahnhof Leipzig-Plagwitz entfernt, der wiederum mit der S-Bahn vom Hauptbahnhof eine viertel Stunde entfernt ist.

Wir freuen uns auf ein produktives Treffen! 

 

Mit den allerbesten Grüßen vom Vorbereitungskreis,

 

Senta Pineau, Marlis Tepe, Tobias Berking, Reiner Braun, Wolfgang Mix, Danilo Streller und Uwe Wötzel 

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Bei Fragen oder bspw. dem Wunsch nur mit anderen hinfahren zu wollen, meldet Euch gerne unter lars@­asta-spoho.de . Es wird auf jeden Fall Kölner Studis der Uni Köln geben, die hinfahren, sodass eine gemeinsame Hinfahrt mit ihnen möglich sein dürfte. Den Kontakt zu den Kölner*innen der Uni Köln kann das Hochschulpolitik-Projekt herstellen.

 

Viele Grüße aus dem AStA-Projekt Hochschulpolitik