Forschungsschwerpunkte und -gruppen

Die lebendige sportwissenschaftliche Forschung auf hohem Niveau noch weiter zu fördern und auszubauen – das ist das Ziel, das sich die Deutsche Sporthochschule Köln für die kommenden Jahre gesetzt hat. Aus diesem Grund hat sich Deutschlands einzige Sportuniversität entschieden, gezielt einzelne Forschungsschwerpunkte an der Hochschule zu fördern.

Bewerben konnten sich Forschergruppen, die sportwissenschaftliche Fragestellungen interdisziplinär und möglichst in größerem Rahmen bearbeiten. Aus zehn Gesamtprojekten mit insgesamt 65 Teilprojekten und 41 beteiligten Wissenschaftler/innen wurden in einem umfangreichen Begutachtungsprozess vom Projektträger im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) auf Herz und Nieren geprüft. Folgende drei Forschungsschwerpunkte wurden für eine Förderung ab März 2012 ausgewählt:

Das Zentrum für integrative Physiologie im Weltraum (ZiP)

In enger Zusammenarbeit mit dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) erforscht die Sporthochschule die Auswirkungen von Schwerelosigkeit und Schwerkraft auf den Menschen genauso wie die psychologischen Aspekte in Langzeitisolationen, wie z.B. bei einem Flug zum Mars in der internationalen Studie Mars500. Sprecher: Prof. Dr. Dr. Stefan Schneider. (siehe auch Zentrum für integrative Physiologie im Weltraum (ZiP))

Das Projekt: Modulation of Metabolic Fluxes by Physical Activity

Das Forschungsprojekt  analysiert die Beeinflussung  metabolischer Prozesse durch körperliche Aktivität. Hierdurch sollen neue  Konzepte  für die Therapie des Metabolischen Syndroms entwickelt werden, die auf dem Verständnis molekularer Mechanismen  basieren. Im Detail wird untersucht, wie unterschiedliche Bewegungsmuster, das Hormonsystem, Ernährung, Alter und Körperzusammensetzung metabolische Flüsse verändern. Vier Institute der Hochschule arbeiten hier eng zusammen: Kreislaufforschung und Sportmedizin, Biochemie, Bewegungs- und Sportgerontologie sowie Bewegungstherapie und bewegungsorientierte Prävention und Rehabilitation. Sprecher: Prof. Dr. Patrick Diel

Das Projekt: Sport der Medialen Moderne

Hier geht es primär um Theoriebildung in Bezug auf moderne gesellschaftliche Veränderungen in der medialen Moderne nach dem zweiten Weltkrieg. Viele empirische Ergebnisse und Theorien liegen bereits vor,  doch in vielen Aspekten ist noch unklar, wie man diese miteinander in Beziehung setzt. Beteiligt sind vier Institute aus den Bereichen Medien und Kommunikation, Sportpolitik, Sportphilosophie und -pädagogik und dem Schulsport. Sprecher: Prof. Dr. Volker Schürmann

Hier gehts zu den Webseiten des Forschungsschwerpunkts „Sport der Medialen Moderne".