Vagusnervstimulation und Teamfähigkeit

Das Psychologische Institut der Deutschen Sporthochschule Köln sucht Teilnehmer*innen für eine Studie, die den Zusammenhang von Vagusnervstimulation und Teamfähigkeit untersucht. Gesucht werden rechtshändige Proband*innen ab 18 Jahren, die an zwei aufeinanderfolgenden Tagen zusammen mit einem Versuchspartner bzw. einer Versuchspartnerin bei einer Aufmerksamkeitsaufgabe ihre kognitiven Fähigkeiten testen.

Ob Sie für die Studie in Frage kommen, können Sie über das Ausfüllen dieses Fragebogens (www.soscisurvey.de/TeamtVNS/) erfahren. Wir melden uns anschließend bei Ihnen, um einen Termin auszumachen. Die Tests finden an an zwei aufeinanderfolgenden Tagen (jeweils ca. 2 Stunden) an der Deutschen Sporthochschule Köln im Institutsgebäude NawiMedi (3. Etage, R373) statt. Die Aufwandsentschädigung beläuft sich auf 32€ oder 4 VP-Stunden für Studierende im PSE-Master.

Zum Forschungsprojekt:

Unser Forschungsprojekt befasst sich mit dem Einfluss der transkutanen Vagusnervstimulation auf die Teamarbeitsfähigkeit. Ihre Aufgabe als Proband/in wird darin bestehen, mit einer anderen Person an zwei aufeinanderfolgenden Tagen einen kognitiven Test am Computer zu bearbeiten. Dieser besteht darin, auf eines von zwei auf dem Bildschirm erscheinenden Symbolen per Tastendruck zu reagieren. Ihr/e Partner/in soll jeweils auf das andere, komplementäre Symbol reagieren. Anhand Ihres Tastendruckverhaltens werden dabei Ihre Reaktionsgeschwindigkeiten aufgezeichnet.

Wir werden während der Testungen Ihren Vagusnerv über die linke Ohrmuschel stimulieren (transkutane Vagusnervstimulation; tVNS). Hier haben Sie die Möglichkeit, die Stimulationsstärke selbst einzustellen. Dies stellt sicher, dass die tVNS zu keinem Zeitpunkt des Experiments schmerzhaft oder unangenehm wird. Außerdem wird Ihre Herzratenvariabilität mittels eines Elektrokardiograms (EKG) aufgenommen. Zusätzlich wird über Speichelproben Ihr Alpha-Amylase-Level im Körper zu fünfverschiedenen Zeitpunkten gemessen. Sowohl die Vagusnervstimulation, die EKG-Methode als auch die Speichelentnahme sind gesundheitlich nicht invasiv und daher unbedenklich.

Weitere Informationen zum Ablauf und Inhalt der Untersuchung finden Sie ebenfalls unter dem oben angegebenen Link.