Medizinische Aspekte, Hygiene & Quarantäne

1. Wo kann ich mich zu medizinischen Aspekten informieren?

Zu medizinischen Aspekten können Sie sich unter folgenden Links informieren:

Die Stadt Köln hat eine Informationsseite erstellt und ein Bürgertelefon etabliert.

Im Falle eines Erkrankungsverdachts erfolgt die Behandlung über den Hausarzt oder die Hausärztin oder über den hausärztlichen Notdienst 116117.

2. Welche Hygienemaßnahmen sollte ich beachten?

Das Gesundheitsamt der Stadt Köln empfiehlt, sich an die üblichen Hygienemaßnahmen zu halten, die auch vor einer Influenza-Infektion schützen:

  • Verzichten Sie darauf, sich die Hände zu geben.
  • Halten Sie eine gute Händehygiene ein und waschen Sie die Hände mit ausreichend Seife und Wasser. Ein Desinfektionsmittel wird nicht empfohlen.
  • Berühren Sie sich nicht mit den Händen im Gesicht.
  • Halten Sie die Husten-/Niesetikette ein (Armbeuge statt Hand).
  • Verwenden Sie Taschentücher nur einmal und entsorgen Sie sie sicher.
  • Halten Sie möglichst 1 bis 2 Meter Abstand zu erkrankten Personen.
  • Ein Mundschutz soll getragen werden, wenn sich in der Arbeitsorganisation ein Abstand von 1,5 Metern zur nächsten Person nicht einhalten lässt. Darüber hinaus wird auf die Vorgaben der Landesregierung NRW hingewiesen.
  • Weitere Informationen zu den üblichen Hygienemaßnahmen finden sich hier
4. Wo kann ich mich auf das Coronavirus testen lassen?

Tests werden in medizinischen Einrichtungen vorgenommen, wenn bestimmte Risikokriterien erfüllt sind. Die Entscheidung, ob eine Testung notwendig ist, liegt bei den Hausärzt*innen, die sich dabei an den zugrundeliegenden Risiken für eine Infektion orientieren. Ohne Vorliegen der Risikokriterien werden diese Tests in der Regel nicht durchgeführt. Die Sporthochschule – auch der hiesige Betriebsarzt und die Ambulanz – bieten solche Tests nicht an.

5. Wurde an der DSHS bereits eine Corona-Infektion nachgewiesen?

Am 13.03.2020 wurde der erste wissenschaftliche Mitarbeiter der Deutschen Sporthochschule positiv auf das Coronavirus, COVID-19, getestet. Er war als Kontaktperson eines bis dahin nicht bekannten positiven Coronapatienten getestet worden. Er hat keinerlei Infektionssymptome und befindet sich auf Grund der Regelungen des Gesundheitsamtes in häuslicher Quarantäne, ebenso die mit ihm in Kontakt stehenden Mitarbeiter*innen.  

Zudem wurde eine Mitarbeiterin der Verwaltung positiv getestet. Kontaktpersonen wurden identifiziert und informiert. Das weitere Vorgehen wird mit dem Gesundheitsamt abgestimmt. Gemäß den Vorgaben des RKI sind derzeit über die betroffene Person hinaus keine weiteren Hausverbote notwendig.

6. Psychologische Hilfe für Mitarbeiter*innen und Studierende

In Zeiten von Pandemien werden Unsicherheiten oder gar Ängste von Menschen geweckt. Kommt auch noch die soziale Isolation durch mehrwöchige Quarantänemaßnahmen hinzu, kann schon Mal die Fähigkeit, den Alltag positiv zu gestalten, verloren gehen. Kommt es zu mehr als schlechter Stimmung und die Psyche droht ernsthaft ihr Gleichgewicht zu verlieren, kann es sein, dass professionelle Hilfe notwendig ist. Hierzu bietet der Berufsverband Deutscher Psychologinnen und Psychologen eine telefonische „Corona-Hotline“ an, in der sich anonym und kostenfrei von Psycholog*innen Rat und Hilfe geholt werden kann. Für Mitarbeiter*innen und Studierende besteht die Möglichkeit sich hier an den Verband zu wenden. 

Für Studierende besteht außerdem die Möglichkeit sich an die "Psychologische Beratung für Studierende", Frau Heese zu wenden.