Studentisches Gesundheitsmanagement

Gesundheitsberichte

Die Gesundheitsberichte dienen dazu, die gesundheitliche Situation der Studierenden an der Deutschen Sporthochschule Köln zu erfassen. Die Erstellung der Gesundheitsberichte wurde initiiert durch die Arbeitsgruppe Studentisches Gesundheitsmanagement (SGM-AG). Die Erfassung der Daten der Gesundheitsberichte und die Erstellung der Berichte wird finanziell durch die Techniker Krankenkasse gefördert. Die Zielsetzung der Gesundheitsberichte ist es, Problemlagen, Belastungen und spezifische gesundheitliche Schwierigkeiten der Studierenden an der Deutschen Sporthochschule zu identifizieren. Probleme, Belastungen und Schwierigkeiten werden u.a. in den Themenbereichen Stresserleben sowie Gesundheits- und Bewegungsverhalten der Studierenden angenommen.

Der Projektzeitrahmen für die Erstellung der Gesundheitsberichte liegt vom Dezember 2016 bis zum März 2019. In diesem Zeitrahmen wurden bisher zwei Befragungen im Bachelorstudium (Kohorte 1: Wintersemester 2016/2017, 1. + 2. Semester; Kohorte 2: Wintersemester 2017/2018, 5. + 6. Semester) geplant, durchgeführt und ausgewertet. Im kommenden Wintersemester 2018/2019 soll die Gesundheitsbefragung bei den Masterstudierenden aller Fächergruppen weitergeführt werden.

Wesentliche Ergebnisse der Gesundheitsbefragung werden in Form von Faktenblättern veröffentlicht. Geplante Themen der Faktenblätter sind unter anderem „Psychische Gesundheit“, „Stress“, „Gesundheits- und Bewegungsverhalten“ und „Medikamenten-, Tabak- und Alkoholkonsum“. Auf Grundlage dieser Ergebnisdarstellung sollen Lösungsideen zur Prävention und Maßnahmen zur Förderung der Gesundheit der Studierenden entwickelt werden.


Hochschulsport

Der Hochschulsport agiert an der Schnittstelle zwischen Sport und Bildung. Bei der Erfüllung seiner Aufgaben berücksichtigt er gesellschafts- und damit u.a. auch gesundheitspolitische Zusammenhänge. Die Förderung des Sports an den Hochschulen ist gesetzlich verankert. Der Hochschulsport richtet sich im Kern an alle Mitglieder der Hochschulen, insbesondere jedoch die Studierenden und trägt zu deren Lebensqualität sowie zur Identitätsstiftung bei. Er zeichnet sich durch ein umfassendes Sport- und Bewegungsverständnis aus. Den Hochschulsportangeboten immanent sind Bildungs- und Lernanlässe, somit ist der Hochschulsport unverzichtbarer Bestandteil des Hochschullebens.

Die Sport- und Bewegungskultur im Hochschulsport motiviert zum regelmäßigen Sporttreiben und fördert das soziale Leben an der Hochschule. Die Hochschulsporteinrichtungen verstehen Sport als Element zum Erhalt und zur Steigerung des persönlichen Wohlbefindens, der Gesundheit und der allgemeinen Leistungsfähigkeit sowie zur Persönlichkeitsentwicklung.

Ziel aller hochschulsportlichen Initiativen muss es sein, die Lebenswelt Hochschule bewegungsfreundlicher zu gestalten. Hierbei wird deutlich, von welcher Relevanz das Thema „Bewegungsorientierte Gesundheitsförderung“ für die verschiedenen Anspruchsgruppen innerhalb der Lebenswelt Hochschule ist. Die Thematik gewinnt aktuell aufgrund der politischen Rahmenbedingungen weiter an Bedeutung. Dies wird durch das Präventionsgesetz und die Verabschiedung der Bundesrahmenempfehlung greifbar. Hierin werden das Handlungsfeld Hochschule und der Hochschulsport als zu beteiligende Organisation explizit genannt. Somit erhalten die Hochschulen und der Hochschulsport den Auftrag, durch entsprechende (Bewegungs-)Angebote die Gesundheit von jungen Erwachsenen nachhaltig zu fördern und zu sichern.

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Prüfungsbelastungen

Prüfungen stellen für eine bestimmte Gruppe von Studierenden eine hohe Belastung dar. Zum Erhalt der psychischen Gesundheit, für die persönliche Entwicklung der Studierenden und für die Vorbereitung auf die Belastungen der Berufswelt ist es jedoch essentiell, dass Studierende mit Prüfungsbelastungen angemessen umzugehen lernen. Das Projekt „Prüfungsbelastungen“ besteht aus mehreren Modulen. (a) Geeignete Vermittlung besonders betroffener Studierender an die Psychologische Beratungsstelle der DSHS Köln, (b) Erfassung der Häufigkeit und der Stärke von Prüfungsbelastungen durch repräsentative Studierendenbefragungen, (c) Monitoring von Verzögerungen des Studienverlaufs und hierin die Rolle von Prüfungsangst, (d) Planung von Modellprojekten zur (partiellen) Abschaffung von Prüfungsbeschränkungen (Anzahl von Wiederholungsprüfungen). 


Stressbewältigung im Studium

Im Rahmen des Projekts "Schulsport2020" untersucht eine Teilgruppe unter anderem den Stresspegel bei Studierenden und deren Ressourcen und Stressbewältigungsstrategien. Außerdem wird erfasst, welchen Einfluss diese Faktoren auf die psychische Gesundheit der Studierenden haben. Auf der Basis der Ergebnisse sollen anschließend Lehr/-Lernwerkzeuge für den Unterricht entwickelt werden. mehr Infos


Campus

Das Hochschulprojekt „Campus Noster!“ verfolgt das Ziel, den Campus der Deutschen Sporthochschule Köln raumplanend und baulich aufzuwerten und einer optimierten Nutzung zuzuführen. Im Fokus stehen dabei ausschließlich gesundheitlich relevante Raumnutzungsoptionen, welche im Besonderen den psychischen und sozialen Säulen eines ressourcenorientierten Gesundheitsansatzes zuzuordnen sind. „Campus Noster!“ entspricht damit einem verhältnisorientierten Maßnahmenverständnis zur nachhaltigen Verbesserung der Studierendengesundheit. Diese soll in allen Facetten des universitären Alltags und hier speziell in den Dimensionen „Lehren, Lernen und Leben“ realisiert und in der einzigartigen Sporthochschulatmosphäre zunehmend spür- und erlebbar werden.

Das Projekt ist durch die lateinische Firmierung „Unser Campus!“ deutlich als eine eigenverantwortliche und selbstwirksamkeitsorientierte Initiative der Studierendenschaft kenntlich gemacht. Neben dem freiwilligen Studierendenengagement agieren der AStA der Sporthochschule sowie das curricular verankerte Lehrmodul SGP-PV10.8 „Naturexposition und Gesundheit“ - „raus!“, im Sinne eines Lenkungsausschusses. Dieser versteht seine Funktion neben der Sichtung und Bewertung von gestalterischen Vorschlägen und Ideen auch in der Machbarkeitsprüfung, Maßnahmensteuerung und -organisation sowie der praktischen Umsetzung des sich in Veränderung befindlichen Maßnahmenkataloges. Diese Aufgaben werden in Kooperation mit der Liegenschaftsleitung der Sporthochschule, welches die Realisierung unter den Aspekten Sicherheit, Personal und Finanzierung i. S. des nachhaltigen Betreibens der Gewerke berät. 

Zwei Studenten springen in die Luft