Studiengangsevaluation

Die systemische Studiengangsevaluation stellt auf Ebene der Studiengänge die zentrale Maßnahme der Qualitätssicherung und Qualitätsentwicklung dar. Die Re-Zertifizierung von Studiengängen erfolgt über dieses Peer-Review-Verfahren.

Die Chancen einer tatsächlichen Verbesserung der Lehre werden dabei in der prozessbegleitenden Selbstevaluation gesehen, und das Peer­Review­Verfahren als Instrument grundlegender Hochschulentwicklung betrachtet.

Wesentliche Verfahrensschritte der systemischen Studiengangsevaluation:

  • Einführung der Studiengangsleitung / der Akteure eines Studiengangs in das Verfahren
  • Erstellung des Selbstreports als systematische Bestandsaufnahme durch den Studiengang
  • Durchführung des Expertenworkshops:  Entwurf eines Systembilds gemeinsam durch externe Experten und Akteure des Studiengangs à Verhältnisse, kritische Punkte, Veränderungspotentiale, neue Horizonte entstehen durch ext. Fragestellungen
  • Gutachtenerstellung durch externe ExpertInnen: Benennung, Analyse und Bewertung der Stärken und Schwächen, Formulierung handlungsorientierter und hilfreicher Empfehlungen unter Berücksichtigung der spezifischen Situation vor Ort
  • Durchführung des internen Workshops und Erstellung des Maßnahmenplans, dabei  steht die gemeinsame Erarbeitung von konkreten Verbesserungen zu kritischen Punkten und zukünftigen Anforderungen im Mittelpunkt
  • Rückkopplung in die Gremien und Empfehlung ins Rektorat, dort Beschluss des Maßnahmenplans und der Re-Zertifizierung
  • Umsetzung der Maßnahmen
  • Rückkopplungsworkshop mit externen Experten