Menschen in der Sportregion Ruhr – Zeitzeugen-Projekt

Projektleiter:
Prof. Dr. Jürgen Mittag
Dr. Andreas Höfer (Stiftung Deutsches Sport & Olympia Museum)

Projektmitarbeiter:
Niklas Hack
Mathias Marius Schmidt

Forschungszeitraum:
Mai 2020 – Dezember 2021

Projektpartner:
Stiftung Geschichte des Ruhrgebiets

Projektförderung: 
Ruhrkonferenz/Staatskanzlei

Das Ruhrgebiet und Nordrhein-Westfalen mit seinen zahlreichen Profi-Klubs, mit Zehntausenden von aktiven Fußballspielern und einer an die Million zählenden Schar begeisterter Anhänger, gilt als eines der wichtigsten Fußballzentren der Welt. Über die sportbezogene Vergangenheit und Gegenwart des Ruhrgebiets ist in der Breite jedoch nur wenig bekannt; zahlreiche Events, Orte und Personen sind dem Vergessen anheimgefallen. Zugleich stehen nur begrenzt Archivalien zur Verfügung. Vor diesem Hintergrund bedarf es nicht zuletzt des Rekurses auf die Erfahrungen von Zeitzeuginnen und Zeitzeugen. Die Erinnerungen von Aktiven und Offiziellen im Sport sind ein wichtiger Bestandteil des kulturellen Erbes des Sports. Die Weitergabe von Erfahrungen an nachfolgende Generationen kann durch visualisierte, und personifizierte Erfahrungen der Beteiligten erfolgreicher und nachhaltiger gelingen als durch andere Formen der Dokumentation.

Vor diesem Hintergrund führt das Projekt „Menschen in der Sportregion Ruhr“ zur nachhaltigen Sicherung des sportkulturellen Erbes rund 30-50 lebensgeschichtliche Videointerviews mit (ehemaligen) Aktiven und Verantwortlichen im Sport und archiviert diese digital. Das Material wird aufbereitet und erschlossen, so dass es für Zwecke von Wissenschaft, Bildung, Museen und Kultur langfristig nutzbar ist. Damit soll sichergestellt werden, dass die Erinnerungen und das Wissen über den Sport im Ruhrgebiet und in NRW im kulturellen Gedächtnis der Region lebendig bleiben.