Nachhaltige Sportveranstaltungen

Sportgroßveranstaltungen wie Olympischen Spiele, Fußball Weltmeisterschaften, Biathlon-Weltcups und Weitere ziehen jährliche Millionen von Menschen an. Neben der hohen gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Bedeutung, wachsen leider aber auch die negativen Begleiterscheinungen von Sportgroßveranstaltungen auf Umwelt und Natur.

Das Institut für Natursport und Ökologie nutzt Stoffstromanalysen um konzeptionell umweltgerechte Durchführungen von Sportgroßveranstaltungen zu ermöglichen. Insbesondere pro-aktive Maßnahmen sollen den Umwelt-, Natur- und Klimaschutz im Rahmen der Sportgroßveranstaltung aufgreifen und ökologische Auswirkungen möglichst gering halten. Die Gesamtstruktur und Phasen einer Sportgroßveranstaltung werden ganzheitlich-wissenschaftlich auf Konfliktpotenzial im Bereich Infrastruktur, Verkehr, Energie, Abfall, Ressourcenverbrauch und Lärmbelastung analysiert.

Stoffstromanalysen zur Beurteilung der Umweltbelastungen von...

Stoffstromanalysen zur Beurteilung der Umweltbelastungen von Sportgroßveranstaltungen

Das Ziel dieses aus Mitteln des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit [BMU] finanzierten F + E-Vorhabens ist es, die tatsächlichen Folgen von Sportgroßveranstaltungen für die Umwelt, sozusagen die Kehrseite der Medaille des Events, herauszufinden, um daraus Folgerungen dazu zu ziehen, wie diese negativen Faktoren durch eine gute Planung schon im Vorfeld verringert werden können.

Alpine-Skiweltmeisterschaften Schladming 2013

in Bearbeitung ...

Biathlon-Weltmeisterschaften Ruhpolding 2012

in Bearbeitung ... 

Olympia-Bewerbung München 2022

Nach der Entscheidung des Deutschen Olympischen Sportbunds (DOSB), sich mit München um die Ausrichtung der Olympischen und Paralympischen Winterspiele 2018 zu bewerben, ist München 2009 in den offiziellen IOC-Auswahlprozess gestartet. Das Institut wurde in einer Arbeitsgemeinschaft mit Öko-Institut e.V. mit der Erstellung Erstellung der notwendigen Bewerbungsdokumente für den Bereich Umwelt, Klima und Nachhaltigkeit beauftragt. Ende Juni 2010 wurde mit der Ernennung Münchens zur Candidate City durch das IOC ein erster Meilenstein erfolgreich erreicht, ein zweiter mit der Abgabe des 396 Seiten starken Bid Books am 11. Januar 2011.

Trotz eines sehr erfolgreich verlaufenen Evaluierungsbesuch und einer hervorragenden technischen Beurteilung durch die IOC-Kommission, musste sich München am Ende mit der Silbermedaille begnügen. Der Zuschlag ging im Juli 2011 an den südkoreanischen Mitbewerber PyeongChang.

Olympia-Bewerbung München 2018

Entwicklung eines integrierten Umwelt- und Nachhaltigkeitskonzeptes für die Olympiabewerbung München 2018

Umwelt-Screenings hinsichtlich Flächeninanspruchnahme und Energieverbrauch, Identifizierung wesentlicher Handlungsfelder und die entsprechende Entwicklung eines innovativen Umweltprogramms sind ein zentraler Baustein in der Bewerbung Münchens um die Olympischen und Paralympischen Winterspiele 2018. Das erarbeitete Konzept diente als eine Grundlage für die Erstellung des „Bid Book“ und war diesem auch bei Abgabe an das IOC beigelegt, wodurch die Inhalte verbindlicher Bestandteil der Bewerbung wurden.

Olympia-Bewerbung Leipzig 2012

Entwicklung eines integrierten und innovativen Umweltkonzeptes für die Olympiabewerbung von Leipzig und Rostock 2012.

Mithilfe des „Integrierten Umweltkonzepts Leipzig 2012“ verschaffte sich die Bewerbung im Themenbereich ökologische Nachhaltigkeit ein Alleinstellungsmerkmal und formulierte zur Erreichung des Kernziels [Integration der ökologischen Nachhaltigkeit in Planung und Durchführung der Spiele] Leitbilder, -linien und -ziele zusammen mit konkreten Leitprojekten und Maßnahmen.