Forschung

Während der letzten 25 Jahre hat die Arbeitsgruppe Leistungsphysiologie (vorm. Institut für Physiologie und Anatomie) der Deutschen Sporthochschule Köln das Hauptmerkmal der wissenschaftlichen Arbeit auf die physiologischen Folgen von reduzierter physischer Aktivität gelegt. In diesem Zusammenhang haben wir in verschiedenen internationalen Bettruhestudien und Raumfahrtexperimenten mitgewirkt. (MIR ’92, ’97 and ‘97E; EUROMIR ’94 and ’95; D2 (STS-55); PEGASE; CNES-MIR ’99; ESA-ARMS; STS-107).

Eine typische methodische Herausforderung in solchen Studien ist die Verhinderung eines Trainingseffekts, der sich bei sehr geringen physiologischen Stimuli mit dem Adaptionsprozess überlagert. Zudem reduziert sich die Leistungskapazität der Probanden mit zunehmender Anpassung an die verringerte physische Beanspruchung. Dies bedeutet, dass konventionelle Leistungstests für Sportler modifiziert oder durch eine angepassten neuen Ansatz ersetzt werden müssen.