Bewerbung

Auf die Bachelor-Studiengänge können Sie sich zum Sommer- und zum Wintersemester bewerben, sofern Sie die erforderlichen Zugangsvoraussetzungen erfüllen. Ausnahme: Der Bachelor-Studiengang B.A. Sportjournalismus (SPJ) wird nur zum Wintersemester angeboten.

Für alle Bachelor-Studiengänge der Deutschen Sporthochschule Köln erfolgt die Studienplatzvergabe über das Dialogorientierte Serviceverfahren (DoSV) der Stiftung für Hochschulzulassung (hochschulstart.de). Eine Registrierung im Bewerbungsportal für das DoSV ist demnach zwingend erforderlich, um sich anschließend im Online-Portal mySpoho der Deutschen Sporthochschule Köln auf einen Studienplatz bewerben zu können. Es handelt sich dabei um ein reines Online-Bewerbungsverfahren: Das Einsenden von Bewerbungsunterlagen ist nicht nötig!

Bewerbungsfrist für das Sommersemester 2021:

Bewerbungsbeginn: Anfang Dezember 2020

Bewerbungsende: 15. Januar 2021 

In diesem Zeitraum können Sie Ihren Bewerbungsprozess über unser Online-Bewerbungsportal mySpoho starten.

 

Wichtiger Hinweis zur Bewerbung ohne Eignungstest-Nachweis:

Aufgrund der pandemiebedingten Absage der für Febraur 2021 geplanten Sporteignungsprüfung ist eine Studienplatzbewerbung zum Studium auch zum Sommersemester 2021 ohne den Eignungstest-Nachweis möglich!

Im Falle einer Zulassung zum Sommersemester 2021 ist der Eignungstest nachzuholen. Erfolgt der Nachweis der bestandenen Sporteignungsprüfung nicht bis zum 30.09.2021, ist eine Rückmeldung in das nächste Fachsemester zum WiSe 2021/22 nicht möglich. Die Einschreibung zum Sommersemester 2021 erfolgt unter Vorbehalt.

Bitte lesen sie sich hierzu unsere FAQs und die Informationen zum Eignungstest aufmerksam durch.

 

Sonderanträge

Kader-Athlet*innen

Kader-Athlet*innen, welche die sonstigen Zulassungsvoraussetzungen erfüllen und einem Olympiakader, Perspektivkader, Ergänzungskader, Teamsportkader oder Nachwuchskader eines Bundesfachverbandes des Deutschen Olympischen Sportbundes angehören, werden gem. § 4 Abs. 3 und § 5 Abs. 3 Hochschulzulassungsgesetz (HZG) in der Studienplatzvergabe für das erste Fachsemester sowie für höhere Fachsemester stets vorrangig und untereinander gleichrangig zugelassen.

Bewerber*innen mit früherer Zulassung und Dienst

Wenn Sie in einem früheren Vergabeverfahren einen Studienplatz erhalten haben, diesen aber Aufgrund eines Dienstes (z.B. Wehrdienst, Bundesfreiwilligendienst oder anderer Ersatzdienst im Sinne von § 19 der Verordnung über die Vergabe von Studienplätzen – VergabeVO NRW) nicht annehmen konnten, werden Sie beim nächsten Vergabeverfahren bevorzugt berücksichtigt (= bevorzugte Zulassung aufgrund eines früheren Zulassungsanspruchs). Wichtig ist, dass Sie sich spätestens bis zum zweiten Vergabeverfahren nach Beendigung des Dienstes auf denselben Studiengang, für welchen Sie die Zulassung bereits erhalten hatten, online bewerben müssen.

Bitte laden Sie Ihre Dienstzeitbescheinigung sowie Ihren früheren Zulassungsbescheid bis Bewerbungsschluss im Bewerberportal hoch.

Zweitstudienbewerber*innen

Wer ist Zweitstudienbewerber*in?

  • Wer bereits einen Bachelor-Abschluss hat und sich für ein zweites Bachelor-Studium bewirbt ist Zweitstudienbewerber*in. Das gleiche gilt für Bewerber*innen, die bereits einen Master-Abschluss, Staatsexamen oder Diplom (auch FH-Diplom) haben.    
  • Wer bereits zwei Bachelor-Abschlüsse hat und sich nun für ein Master-Studium bewirbt, ist kein*e Zweitstudienbewerber*in, da dies dem System gestufter Studiengänge nicht entsprechen würde. Es zählt dann die Abschlussnote desjenigen Bachelor-Abschlusses, mit dem man sich für den entsprechenden Master bewirbt.
  • Als Zweitstudienbewerber*in für Master-Studiengänge gilt daher nur, wer bereits ein Studium in einem anderen Studiengang an einer deutschen Hochschule mit einem Master, Magister, Diplom oder Staatsexamen abgeschlossen hat. Diplomabschlüsse von Fachhochschulen sind davon ausgenommen, da sie den Bachelor-Abschlüssen gleichgestellt sind!

In zulassungsbeschränkten Studiengängen ist die Zulassung zum Zweitstudium eingeschränkt mit Rücksicht auf diejenigen, die noch keinen deutschen Studienabschluss besitzen. Für Zweitstudienbewerber*innen ist an der Deutschen Sporthochschule Köln eine Sonderquote von höchstens drei Prozent der Studienplätze vorgesehen.

Wie bewerbe ich mich?

Bachelor: Sie bewerben sich innerhalb der Bewerbungsfrist online über das Bewerbungs-Portal mySpoho der Deutschen Sporthochschule Köln. Damit sind Ihre persönlichen Daten erfasst und Sie erhalten eine Bewerber-Kennziffer. Wählen Sie bei der Frage nach der Studienform „Zweitstudienbewerber*in“ und füllen bitte alle Pflichtfelder aus. Beachten Sie bitte auch dort den entsprechenden Hilfetext.

Bitte laden Sie Ihr Studienabschlusszeugnis sowie Ihre Begründung für die Notwendigkeit eines Zweitstudiums bis Bewerbungsschluss im Bewerberportal hoch.  

Weitere Informationen zu den Auswahlkriterien für ein Zweitstudium erhalten Sie in der Vergabeverordnung NRW sowie im Merkblatt zur Ermittlung der Messzahl bei der Auswahl für ein Zweitstudium.

Master: Sollten Sie sich als Zweitstudienbewerber*in für einen Master-Studium bewerben, müssen Sie sich ebenfalls über das Bewerbungs-Portal mySpoho der Deutschen Sporthochschule Köln bewerben.

Bewerber*innen mit besonderer Hochschulzugangsberechtigung

Unter bestimmten Voraussetzungen können auch Bewerber*innen zum Studium zugelassen werden, die nicht im Besitz der allgemeinen Hochschulreife sind, aber einen gleichwertigen Vorbildungsnachweis erbringen können.

Beispiel: Erworbenes Zeugnis der Hochschulabschlussprüfung an einer wissenschaftlichen Hochschule oder einer allgemeinen Fachhochschule, das ohne vorherigen Erwerb der allgemeinen Hochschulreife nach einem Studiengang mit einer Regelstudienzeit von mindestens sechs Semestern erworben worden ist.

Studierende eines Bachelor-Studiengangs, die keine Qualifikation für das Studium an einer Hochschule in Nordrhein-Westfalen haben, jedoch an einer Hochschule in einem anderen Land der Bundesrepublik Deutschland studieren, erwerben nach vier Semestern die Berechtigung, ihr Studium in demselben Studiengang unter Beibehaltung der Studienfächer, des angestrebten Abschlusses und der Hochschulart an einer Hochschule fortzusetzen, wenn pro Semester durchschnittlich mindestens 20 Leistungspunkte nach dem Europäischen Credit-Transfer-System (ECTS) nachgewiesen werden; dies gilt auch für die Fortsetzung des Studiums in einem verwandten Studiengang.

Beruflich Qualifizierte

Wer ist „Beruflich Qualifizierte*r“ ?

Im Jahr 2010 wurde der Hochschulzugang für Personen ohne allgemeine Hochschulzugangsberechtigung (=Abitur) in Nordrhein-Westfalen neu geregelt. Je nach beruflicher Vorbildung variieren die Möglichkeiten in Hinblick auf den Hochschulzugang. Es wird zwischen folgenden drei Gruppen unterschieden: 

  1. Meister*innen sowie vergleichbar Qualifizierte (Bewerber*innen mit beruflicher Aufstiegsfortbildung)
  2. Beruflich Qualifizierte, bei denen sowohl die berufliche Tätigkeit als auch der angestrebte Studienabschluss fachlich der Berufsausbildung entsprechen (fachtreue Bewerber*innen")
  3. Sonstige beruflich Qualifizierte (Zugangsprüfung).

Wie ist die Zulassung als beruflich Qualifizierte*r geregelt?

Die Einzelheiten des Zulassungsverfahrens (Voraussetzungen /Bewerbung /Auswahl/ Zulassung) sind in der Ordnung über den Hochschulzugang für in der beruflichen Bildung Qualifizierte geregelt. 

Wie bewerbe ich mich als beruflich Qualifizierte*r?

Sie bewerben sich online über das Bewerbungs-Portal mySpoho der Deutschen Sporthochschule Köln. Damit sind Ihre persönlichen Daten erfasst und Sie erhalten eine Bewerber-Kennziffer. Wählen Sie bitte bei der Frage nach der Art der Hochschulzugangsberechtigung  eine der Möglichkeiten (1-3) aus und füllen alle Pflichtfelder aus. Zusätzlich reichen Sie bitte bis zum Bewerbungsschluss ergänzende Unterlagen zu Ihrer beruflichen Qualifikation in amtlich beglaubigter Kopie ein. Ansprechpartner für Ihre Bewerbung als beruflich Qualifizierte*r ist Stefan Witteler (Prüfungsamt). Bitte kontaktieren Sie bei Erstkontakt Herrn Witteler telefonisch.

Härtefallantrag

Der Gesetz- und Verordnungsgeber hat bestimmt, dass ein geringer Teil der Studienplätze an Bewerber*innen vergeben werden kann, für die die Nichtzulassung in dem gewünschten Studiengang eine außergewöhnliche Härte bedeuten würde. Eine außergewöhnliche Härte liegt vor, wenn in der eigenen Person liegende besondere soziale oder familiäre Gründe die sofortige Aufnahme des Studiums zwingend erfordern; d.h. wenn aus den persönlich vorliegenden Gründen eine Verzögerung des Studienbeginns auch nur um ein Semester unzumutbar ist. Diesen Antragstellenden stehen in jedem Studiengang bis zu zwei Prozent der Studienplätze zur Verfügung.

Konkret bedeutet dies: Wird ein Härtefallantrag anerkannt, nimmt eine*e Antragstellende*r trotzdem wie alle anderen Mitbewerber*innen an der Auswahl nach der Durchschnittsnote und an der Auswahl nach Wartezeit teil. Kann er*sie dabei die Auswahlgrenzen nicht erreichen, bedeutet dies nicht, dass er*sie damit einen Ablehnungsbescheid erhält; vielmehr wird er*sie nun im Rahmen der Härtequote ausgewählt. Eine Zulassung im Rahmen der Härtequote hat somit die Wirkung einer Befreiung von den allgemein gültigen Auswahlmaßstäben.