„Karrierebooster Universitäre Weiterbildung" - vom Zertifikatsstudiengang in den Profifußball

Fußballmannschaft und Staff läuft sich warm
Im Mittelpunkt – Absolvent Lukas Pfeiffer ist Co-Trainer bei der Profimannschaft des VfB Lübeck. ©VfB Lübeck und Fotoagentur 54 Grad

Es ist noch nicht ganz so lange her, da war Lukas Pfeiffer Teilnehmer in einem unserer Zertifikatsstudiengänge - 2017 absolvierte er bei uns den Zertifikatsstudiengang Spielanalyse-Team Köln. Im Interview sprach er mit uns darüber, wie es zu seinem steilen Karriereverlauf kam und wie sein Arbeitsalltag beim VfB Lübeck heute aussieht.

Dass Lukas Pfeiffers Weg dermaßen schnell in den Profifußball führt, hatte sich trotz seiner damaligen Tätigkeit als Jugend-Fußballtrainer beim FC Hennef nicht unbedingt abgezeichnet, denn ursprünglich wollte er Pilot werden. Sein Werdegang zeigt allerdings, dass verschlossene Türen auch neue öffnen können: „Ich habe vor einiger Zeit meine Pilotenausbildung abgebrochen und anschließend alles andere hintenangestellt, damit ich mein Ziel Profifußball mittelfristig auch erreiche. Den Zeitpunkt habe ich allerdings nicht geplant. Ich freue mich umso mehr, dass es nun so früh funktioniert hat, gehe aber demütig mit dieser Situation um“, gibt sich der 30-Jährige bescheiden.

Zertifikatsstudiengang als Basis

Den Grundstein für die Trainer-Karriere im Profi-Fußball legte der gebürtige Lüneburger bei uns an der Deutschen Sporthochschule Köln. „Die Kombination aus dem Bachelorstudiengang Sport und Leistung und dem Zertifikatsstudiengang Spielanalyse-Team Köln legt eine gute Basis, um Fußball perspektivisch auf einem professionellen Level ausüben zu können“, erklärt Lukas Pfeiffer. Insbesondere hebt er in diesem Zusammenhang die Aneignung von „analytischen Fähigkeiten“ sowie das Erlernen diverser Aspekte zur Teamführung positiv hervor. Die spielanalytische Vorbereitung mehrerer Turniere der Fußball-Nationalmannschaft sowie das Begleiten eines Turnieres für U17-Nationalmannschaften während des Zertifikatstudiengangs der Universitären Weiterbildung bildeten für den Co-Trainer des VfB Lübeck eine praxisnahe Basis für den Einstieg in den Profifußball.

Heute geht Lukas‘ Arbeit als Co-Trainer weit über die reine Spielanalyse hinaus, denn das Anforderungsprofil bei einem Drittligisten ist deutlich breiter gesteckt: „In Lübeck verteilt sich mein Aufgabengebiet auf mehrere Bereiche, um die Mannschaftsleistung wöchentlich zu verbessern. Als Co-Trainer bin ich neben der Spielanalyse ebenfalls stark in die Trainingsarbeit auf dem Platz eingebunden. Die Schnittstelle der gewonnenen Erkenntnisse und dem Verhalten der Spieler auf dem Platz spielt eine zentrale Rolle bei uns. Inhaltlich und personell ist dabei im Trainerteam alles sehr eng verknüpft“, beschreibt Pfeiffer seinen Arbeitsalltag.

Die Arbeit im Profifußball als „Privileg“

Zwar sind das Traineramt und der damit verbundene Arbeitsalltag im Profi-Fußball mit einem enormen Zeitaufwand verbunden, trotzdem nimmt Lukas das gerne in Kauf: „Das Umfeld bietet und fordert zusätzliche Facetten, aber ich habe mich gut zurechtgefunden und konnte abermals viel dazulernen. Eine hauptamtliche Tätigkeit geht einher mit dem Potential, sich durchgehend mit dem Spiel und den Mannschaftsprozessen auseinanderzusetzen. Das ist ein Privileg und macht mir persönlich großen Spaß!“

Auch für Menschen, die von einer Karriere als Spielanalyst träumen, hat Lukas ein paar wertvolle Ratschläge: „Bei der Spielanalyse macht in meinen Augen das Detail den Unterschied zwischen gut und sehr gut. Es geht immer um den größtmöglichen Mehrwert für die Mannschaft. Eigene wie gegnerische Verhaltensweisen müssen deshalb gezielt untersucht und gefiltert werden.“ Darüber hinaus seien für ihn persönlich auch Aspekte wie Methodik und Kommunikation während der Vermittlung von spielanalytischen Inhalten nicht zu vernachlässigen - schließlich müssten „die entscheidenden Informationen auch bei den Spielern ankommen, damit der Plan umgesetzt wird“, ergänzt er.

Start für das Spielanalyse Team Köln

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