Sport for Development

Das Thema „Sport for Development“ hat Konjunktur! Wir registrieren gegenwärtig eine Flut von Initiativen und Projekten.

Die positive Rolle des Sports in Verbindung mit Entwicklungsprojekten und der Erreichung der UN Millenniums-Entwicklungsziele (bspw. Förderung der Gleichstellung der Frau, Bekämpfung von HIV/Aids, Malaria und anderen Krankheiten etc.) ist heutzutage unumstritten und weit verbreitet. Sowohl staatliche als auch nicht-staatliche, nationale und internationale Akteure (bspw. NGOs,  Stiftungen, Regierungs- und Entwicklungsorganisationen, Ministerien, Sportartikelhersteller, Sportorganisationen, Sportverbände  usw.) haben den Sport als wirkungsvolles, kostengünstiges und erfolgreiches Instrument zur Durchführung von Projekten identifiziert.

Um den Erfolg und die Nachhaltigkeit von Sportprojekten in der Entwicklungszusammenarbeit sicherzustellen, müssen involvierte Personen ein essentielles thematisches und kulturelles Basiswissen und die notwendigen pädagogischen und didaktischen Fertigkeiten mitbringen.

Inhalte

Das Weiterbildungszertifikat Sport for Development gliedert sich in drei Teile, die jeweils unabhängig voneinander absolviert werden können. Dabei stützt es sich auf die verschiedenen Arbeitsschwerpunkte, die das breitgefächerte Berufsfeld mit sich bringt:

1) Im einwöchigen Seminar "Inclusive Development Through Sport (organisiert von ICSSPE) sind internationale Experten und Praktiker aus dem Feld geladen, die Einblicke in ihre tägliche Arbeitswelt geben. Die Soziologen, Psychologen, Sozialarbeiter und Trainer führen durch theoretische und praktische Einheiten, durch die die Teilnehmerinnen und Teilnehmer lernen, wie sie selbst im Berufsfeld der sportbezogenen Entwicklungszusammenarbeit agieren und Inhalte implementieren können.  

  • Weitere Informationen/Kontaktperson/Zugangsvoraussetzungen zum ICSSPE-Seminar erhalten Sie in diesem Flyer oder unter Organisatorisches

2) Durch das dreitägige Seminar „Capacity Building in ‘Sport for Development’: Concepts, Policies, and Project Management“ (organisiert durch die DSHS Köln) erlangen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ein fundiertes theoretisches Wissen zum Weiterbildungsschwerpunkt. Konzeptionelle Zugänge, relevante sport- und entwicklungspolitische Rahmenbedingungen sowie die entsprechenden Akteure werden vorgestellt und Kernelemente zum Projektmanagement von sportbezogenen Entwicklungsprogrammen geliefert.

  • Weitere Informationen/Kontaktperson/Zugangsvoraussetzungen zum DSHS-Seminar:
    Bitte dem Flyer entnehmen und unter Organisatorisches

3) Durch ein selbstorganisiertes Praktikum (mind. 300 Std.) bei einer nationalen oder internationalen NGO oder staatlichen Institution haben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Möglichkeit direkt in ein Berufsfeld einzusteigen und die erlernte theoretische und praktische Expertise anzuwenden.  

Hinweis: Die beiden Seminare finden in englischer Sprache statt.

Studierende legen ihre Hände auf einen Gymnastikball ©DSHS Pressestelle