Forschungsgruppe - Task-Switching

DFG-Forschungsgruppe - Task-Switching

- Entscheidungen und zugrundeliegende kognitive Prozesse

Im Alltag stehen Menschen häufig vor mehreren Aufgaben gleichzeitig – etwa beim Arbeiten am Computer, beim Lernen oder im Straßenverkehr. Neben klassischem Multitasking treffen wir dabei immer wieder bewusste Entscheidungen darüber, wann wir eine Aufgabe fortsetzen oder zu einer anderen wechseln. Obwohl dieses Verhalten allgegenwärtig ist, sind die zugrundeliegenden Entscheidungsprozesse bislang nur unzureichend verstanden.

Genau hier setzt die DFG-Forschungsgruppe FOR6047 „Task-Switching - Entscheidungen und zugrundeliegende kognitive Prozesse“ an, die an der Deutschen Sporthochschule Köln koordiniert wird. Ziel der Forschungsgruppe ist es, die Determinanten freiwilliger Aufgabenwahl systematisch zu untersuchen und auf Basis aktueller Theorien formale, rechnergestützte Modelle zu entwickeln, die erklären, warum und wann Menschen Aufgaben wechseln oder beibehalten.

Beteiligt sind unter anderem Prof. Dr. Andrea Kiesel und Prof. Dr. Christoph Klauer (Freiburg), Prof. Dr. Markus Ullsperger, Prof. Dr. Dirk Ostwald und Dr. Jovita Brüning (Magdeburg), Prof. Dr. Sebastian Musslick und Prof. Dr. Gesine Dreisbach (Osnabrück/Regensburg), Prof. Dr. Martin Butz und Prof. Dr. David Dignath (Tübingen) sowie Prof. Dr. Andreas Glöckner, Prof. Dr. Markus Raab und Dr. Laura Will (Köln).