IKM präsentiert Forschung auf IACS-Konferenz in Dublin
Mit mehreren Vorträgen waren Forschende des Instituts für Kommunikations- und Medienforschung im März beim „Summit on Communication & Sport“ der International Association for Communication and Sport (IACS) vertreten. Die Tagung fand in diesem Jahr gemeinsam mit der „Sport and Discrimination Conference“ an der Dublin City University (DCU) statt.
In ihrem Beitrag „When Theory Meets Experience: Athletes‘ Definitions of Online Hate“ zeigten Chiara Gethmann, Yasemen Lappas und Jun.-Prof. Dr. Daniel Nölleke das Verständnis von Online Hate Speech aus der Perspektive von Athlet:innen auf. Dr. Mark Ludwig stellte die Ergebnisse der Studie „The Effects of Playing Sports Video Games on the Reception of Sports Media and Sport-Specific Consumption Capital" vor, die er gemeinsam mit Joshua Knipp entwickelt hat. Die Studie basiert auf einer Umfrage unter NBA 2K-Spielern. Dr. Inga Oelrichs erörterte in ihrer Präsentation “Analysis of Professional Roles in Team Media“ das berufliche Selbstverständnis von Kommunikatoren im Bereich der PR.
Bei der im Vorfeld des IACS-Summit angesetzten neunten Auflage der"Sport and Discrimination Conference" legten Yasemen Lappas, Chiara Gethmann und Jun.-Prof. Dr. Daniel Nölleke in ihrem Beitrag "Counterspeech Against Athlete Abuse: When Do Fans Push Back Against Online Hate in Sports?" dar, welche Formen von Hasskommentaren gegen weibliche und männliche Athleten Gegenrede bei Social-Media-Nutzenden auslösen.
Die IACS ist eine international ausgerichtete Forschungsgesellschaft, deren Ziel es ist, wissenschaftliches Arbeiten im Feld „Sport und Kommunikation” zu fördern. Beim „Summit on Communication & Sport“, der einmal jährlich an wechselnden Orten veranstaltet wird, kommen Fachleute zusammen, die sich multidisziplinär sowie anhand unterschiedlicher theoretischer und methodischer Ansätze mit Aspekten der Sportkommunikation befassen. Mit rund 180 Teilnehmenden war die Konferenz im Jahr 2026 besonders stark besucht.
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