Posterpreis zu "Tanzen bei Demenz!"

Besonders nicht-pharmakologische Strategien sind in der Behandlung von Verhaltenssymptomen bei Demenz gefragt. Immer wichtiger werden dabei Maßnahmen zur gezielten körperlichen Aktivierung der Patienten. Die Studienlage deutet darauf hin, dass ein niederschwelliger Zugang durch eine tanzspezifische Aktivierung sowohl machbar als auch effektiv in der Behandlung von Verhaltenssymptomen sein kann. Zu diesen Hauptergebnissen kommt Herr Schröder in seiner Masterarbeit in dem Studiengang Sport- und Bewegungsgerontologie an der Deutschen Sporthochschule Köln.

Die Arbeitsgruppe „Gerontopsychiatrie in Bewegung“ der LVR-Klink Köln und der Deutschen Sporthochschule Köln untersucht die körperliche Aktivität von Patienten in der voll- und teilstationären gerontopsychiatrischen Versorgung. In Teilprojekten werden Methoden zur Erfassung der Mobilität, körperlichen Aktivität und zur Bestimmung der Körperzusammensetzung der Patienten eingesetzt, um eine möglichst individualisierte Trainingsempfehlungen für die Patienten ableiten zu können. Ein vielversprechender Ansatz ist hierbei auch die tanzspezifische Aktivierung.

Herzlichen Glückwunsch!