Dr. Philipp Kufferath

Wissenschaftlicher Mitarbeiter

Mail: p.kufferathnospam-­dshs-koeln.de

Telefon: +49 2214982-7350

Raum: 317, IG2

Sprechstunde: nach Vereinbarung via Mail 

Beruflicher und akademischer Werdegang

Beruflicher und akademischer Werdegang

Seit 04/2017: Referent der Friedrich-Ebert-Stiftung im Referat Public History

11/2016: Christian-Gottlob-Heyne-Preis der Georg-August-Universität Göttingen

Seit 10/2016: Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Europäische Sportentwicklung und Freizeitforschung, Deutsche Sporthochschule Köln  

Seit 03/2016: Geschäftsführender Herausgeber der Zeitschrift Archiv für Sozialgeschichte (AfS) der Friedrich-Ebert-Stiftung

02/2016: Promotion zum Dr. phil. an der Philosophischen Fakultät der Georg-August-Universität Göttingen. Thema der Dissertation: Peter von Oertzen (1924-2008). Eine politische und intellektuelle Biographie

06/2015-10/2016: Besucherbetreuung in historischen Gedenkstätten in Berlin: Denkmal für die ermordeten Juden Europas, Gedenkstätte Deutscher Widerstand, Museum Blindenwerkstatt Otto Weidt, Gedenkstätte Stille Helden.

11/2014-02/2015: Abschlussstipendium der Graduiertenschule für Geisteswissenschaften Göttingen

12/2011-11/2014: Promotionsstipendiat der Friedrich-Ebert-Stiftung

01/2011-02/2011: Exposé-Stipendium der Graduiertenschule für Geisteswissenschaften Göttingen

11/2009-12/2011: Wissenschaftliche Hilfskraft am Göttinger Institut für Demokratieforschung

10/2003-03/2009: Studium der mittleren und neueren Geschichte, Medien- und Kommunikationswissenschaft und Soziologie an der Georg-August-Universität Göttingen (Abschluss: Magister Artium)      

10/2001-09/2003: Studium der neueren und neuesten Geschichte, Soziologie und Philosophie an der Humboldt-Universität zu Berlin

Forschungsschwerpunkte und aktuelle Projekte

Forschungsschwerpunkte und aktuelle Projekte

Sozial- und Kulturgeschichte von Arbeitswelten, Parteien und Verbänden

Historische Biografieforschung

Intellectual History

Politische Geschichte der Bundesrepublik Deutschland

Akuelles Projekt am IESF: Geschichte der Arbeiterwohlfahrt 1919 bis 2019

Publikationen

Publikationen

Sozialgeschichte des Kapitalismus im 19. und 20. Jahrhundert, Bonn 2017 (Als Hrsg. zusammen mit Friedrich Lenger) [im Erscheinen]

Modernisierung und Gesellschaftswandel, 1800 2000. Archiv für Sozialgeschichte, Band 57 (2017) (Als geschäftsführender Herausgeber für die Friedrich-Ebert-Stiftung, zusammen mit Beatrix Bouvier/Anja Kruke/Friedrich Lenger/Ute Planert/Dietmar Süß/Meik Woyke/Benjamin Ziemann) [im Erscheinen]

Peter von Oertzen (1924-2008). Eine politische und intellektuelle Biografie, Göttingen 2017

Sozialgeschichte des Kapitalismus im 19. und 20. Jahrhundert. Archiv für Sozialgeschichte, Band 56 (2016) (Als geschäftsführender Herausgeber für die Friedrich-Ebert-Stiftung, zusammen mit Beatrix Bouvier/Anja Kruke/Friedrich Lenger/Ute Planert/Dietmar Süß/Meik Woyke/Benjamin Ziemann)

Biografien zu Wilhelm Pieck und Albert Wiebach, in: Kulturamt Steglitz-Zehlendorf (Hrsg.): Abgesägt. Im Nationalsozialismus verfolgte Kommunalpolitikerinnen und -politiker 1933–1945, Berlin 2016, S. 50–53 u. 58–61. 

Tagungsbericht: Gewerkschaftspolitik in den langen 1970er Jahren. Ein Workshop zur Edition »Quellen zur Geschichte der deutschen Gewerkschaftsbewegung im 20. Jahrhundert«. Friedrich-Ebert-Stiftung Bonn, 7.-8.9.2014, in: H-Soz-Kult, 17.01.2015

Netzwerke als strategische Allianzen und latente Ressource. Etablierungsversuche der linken Opposition im SPD-Milieu nach 1945, in: Archiv für Sozialgeschichte 53 (2013) S. 245-268.

Ohne methodisches Netz und doppelten theoretischen Boden. C. Wright Mills‘ Kritik der soziologischen Denkweise, in: INDES. Zeitschrift für Politik und Gesellschaft, H. 2/2012, S. 138-142.

Peter von Oertzen. Studien und politische Lehrjahre in Göttingen, in: Franz Walter/Stine Marg (Hrsg.): Göttinger Köpfe. Und ihr Wirken in die Welt, Göttingen 2012, S. 238-245.

Traditionsballast und Orientierungszwist. Die Hintergründe des Richtungsstreits innerhalb der LINKEN, in: Alexander Hensel /Daniela Kallinich/Katharina Rahlf (Hrsg.): Gesellschaftliche Verunsicherung und politischer Protest. Jahrbuch des Göttinger Instituts für Demokratieforschung 2011, Stuttgart 2012, S. 96-99.

Die seltsame Popularität des Nonkonformismus [Rezension zu: Sag die Wahrheit! Warum jeder ein Nonkonformist sein will, aber nur wenige es sind. Merkur-Sonderheft 9/10 2011], in: ebd., S. 218-220.

Intellektuelle 2.0 [Tagungsbericht zu: Öffentlichkeit, Medien und Politik – Intellektuelle Debatten und Wissenschaft im Zeitalter digitaler Kommunikation, Kulturwissenschaftliches Institut Essen, 14.-15.2.2011], in: ebd., S. 221-223.

Vom Parteinachwuchs der SPD zum Protagonisten der Neuen Linken. Die Geschichte des Sozialistischen Deutschen Studentenbundes (1946-1968), in: Klaus Kinner (Hrsg.): Linke zwischen den Orthodoxien. Von Havemann bis Dutschke, Berlin 2011, S. 118-126.

Das Göttinger Institut für Demokratieforschung – Selbstverständnis, in: Alexander Hensel/Daniela Kallinich/Katharina Rahlf (Hrsg.): Parteien, Demokratie und gesellschaftliche Kritik. Jahrbuch des Göttinger Instituts für Demokratieforschung 2010, Stuttgart, S. 11-37 (gemeinsam mit David Bebnowski, Jöran Klatt, Robert Lorenz und Michael Lühmann)

Politische Korrekturen. Die aktuelle Wiederkehr der Kritik der Politischen Korrektheit, in: ebd., S. 239-241, www.demokratie-goettingen.de/blog/politische-korrekturen

Die Gegenwart der Vergangenheit [Rezension zu: Tony Judt; Das vergessene 20. Jahrhundert. Die Rückkehr des politischen Intellektuellen, München 2010], in: ebd., S. 346-348.

Der Sozialistische Bund und die linkssozialistischen Ursprünge der Neuen Linken in den 196oer Jahren, in: Christoph Jünke (Hrsg.): Linkssozialismus in Deutschland. Jenseits von Sozialdemokratie und Kommunismus?, Hamburg 2010, S. 186-205.

Der Sozialistische Deutsche Studentenbund (SDS), in: Bernd Hüttner/Marcel Bois (Hrsg.): Beiträge zur Geschichte einer pluralen Linken. Heft 1: Theorien und Bewegungen vor 1968, Berlin 2010, S. 38-41.

40 Jahre 1968 – Die Rolle des SDS. Eine Organisation in Bewegung, Hamburg (Supplement der Zeitschrift Sozialismus, 3/2008), Hamburg 2008 (gemeinsam mit Florian Butollo und Jan Schalauske).

Vorträge

Vorträge

Zwischen studentischem Protest, konservativer Gegenwehr und strukturellen Abhängigkeiten. Peter von Oertzen und die niedersächsische Hochschulpolitik 1970–1974. Tagung: Die ›langen‹ 1960er Jahre in Niedersachsen und Bremen. Arbeitskreis für die Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts, Historische Kommission für Niedersachsen und Bremen, 4.11.2017.  

Netzwerke, Lernprozesse und Traditionsstiftung. Peter von Oertzen und die Erfahrungswelten der Weimarer Zwischengruppen nach 1945. Tagung: Linke Zwischengruppen. Vor, mit und jenseits der Neuen Linken in beiden deutschen Staaten, Forschungsstelle für Zeitgeschichte Hamburg, 12./13.10.2017.

Soziale Milieus und Verbandsidentität. Die Geschichte der Arbeiterwohlfahrt seit 1919. Kolloquium Geschichte der Arbeitswelten und der Gewerkschaften, Universität Bielefeld, 14.7.2017.

Zwischen kommunaler Verankerung und verbandlicher Zentralisation. Die Geschichte der Arbeiterwohlfahrt in der Weimarer Republik. "Roadshow" Novemberrevolution 1918/19, Haus am Dom, Frankfurt, 5.7.2017.

Selbstverortung und Distinktion. Theoriedebatten innerhalb der SPD 1965 1980. Tagung: Der Zauber der Theorie – Die Geschichte der Ideen in der Neuen Linken 1945 bis heute, Zentrum für Zeithistorische Forschung, Potsdam, 3./4.7.2017. 

Die Institutionalisierung der Arbeiterwohlfahrt zwischen Kaiserreich, Weltkrieg und Republik. Begründungszusammenhänge und Krisenwahrnehmungen. Colloquium "Weltkrieg. Spaltung. Revolution - Sozialdemokratie 1916 1922, Berlin, 16./17.2.2017.

Peter von Oertzen (1924-2008). Eine politische und intellektuelle Biographie. Workshop für Nachwuchswissenschaftler, Willy Brandt Stiftung, Berlin, 27.6.2016.

Selbstverständnis und Perzeption eines politischen Intellektuellen im Spannungsfeld von Sozialwissenschaft, Parteipolitik und linken Netzwerken. Tagung: „Selbstentwürfe“. Neue Perspektiven auf die politische Kulturgeschichte des Selbst im 20. Jahrhundert, Georg-August-Universität Göttingen, 2.6.2016.

Strategische Diskurse und informelle Netzwerke der Linken über Organisationsgrenzen hinweg. Peter von Oertzen (1924-2008) als sozialdemokratischer Politiker und sozialistischer Intellektueller. Fachgespräch: Geschichte im 20. Jahrhundert, Friedrich-Ebert-Stiftung und Rosa-Luxemburg-Stiftung, Berlin, 5.12.2015.

Das strapazierte Band der Solidarität. Soziale Ungleichheit und einzelgewerkschaftliche Konkurrenz im DGB. Konferenz: 150 Jahre Solidarität im Wechsel der Zeiten, DGB Sachsen, Leipzig, 27.9.2015.

Peter von Oertzen (1924-2008). Eine politische und intellektuelle Biographie. Workshop: Erforschung sozialdemokratischer Biografien. Friedrich-Ebert-Stiftung, Bonn, 19.6.2015.

Von der Systemtransformation zum Krisenmanagement? Peter von Oertzen und die sozialdemokratische Programmatik nach dem Boom. Tagung: Gesellschafts-, Politik- und Kulturgeschichte der sozialen Demokratie und ihrer Bewegungen. Neue Beiträge zur Geschichte des sozialen Wandels, Abteilung Studienförderung der Friedrich-Ebert-Stiftung, Bonn, 11.6.2015

Zwischen sozialistischer Strategie und sozialdemokratischer Pragmatik. Zur Biografie des intellektuellen Politikers Peter von Oertzen (1924-2008). Forschungskolloquium, Historisches Institut, Fernuniversität Hagen, 21.10.2014.

Netzwerke in der SPD nach 1945 zwischen antikommunistischer Reformorientierung und linkssozialistischer Opposition. Autorenworkschop, Archiv für Sozialgeschichte, Friedrich-Ebert-Stiftung, Bonn, 22.11.2012.

Differierende Leseerwartungen an politische Biographien und das Legitimationsdilemma eines politischen Standorts des Biographen. Internationale Konferenz: »Legitimationsmechanismen des Biographischen: Kontexte | Akteure | Techniken | Grenzen«, Bergische Universität Wuppertal, 21.9.2012.