Die Expertise in Forschung und Lehre am Institut für Tanz und Bewegungskultur ist geprägt von einer zeitgenössischen und zugleich historisch informierten Perspektive und integriert grundlegende Prinzipien und Arbeitsweisen der von der UNESCO ausgezeichneten künstlerisch-pädagogischen Vermittlungskonzeptionen des Modernen Tanzes.
Daher ist die Lehre am Institut für Tanz und Bewegungskultur geprägt von den maßgeblich an der DSHS entwickelten Konzeptionen des Elementaren Tanzes, des Bewegungstheaters/ Spiel, Musik, Tanz (Kölner Schule). Diese werden mit neueren Entwicklungen und Einflüssen (u.a. Urbaner Tanz, Yoga & Somatics, Digitalität und Tanz) verbunden, die sich im Laufe der letzten Jahrzehnte herausgebildet haben.
Diese Verbindung ermöglicht es, tradierte Ansätze nicht lediglich zu reproduzieren, sondern sie im Lichte aktueller künstlerischer, pädagogischer und gesellschaftlicher Anforderungen neu zu kontextualisieren. Auf diese Weise entsteht ein dynamisches Lehrkonzept, das sowohl historisches Bewusstsein als auch Gegenwartsbezug fördert und sich an jeweils spezifischen Bedarfen und Diskursen im Berufsfeld orientiert.
Das wissenschaftliche Profil ist an gesellschaftlich relevanten Fragestellungen zu Bildung, Wirkungsforschung und Digitalisierung der (Berufs-)felder Tanz, Bewegungskultur und Sport orientiert und weist eine interdisziplinäre und internationale Forschungsausrichtung auf. Wesentlicher Bestandteil sind Kooperationen mit Forschungsgruppen aus den Bereichen Sportpädagogik, Tanzwissenschaft, Kommunikationsdesign, Computer Science/ Computer Vision, Körpersoziologie und Kinesiology Studies.
Ziel ist die Entwicklung reflexiver Fähigkeiten, die es den Studierenden ermöglichen, künstlerisch-pädagogische Methoden des Modernen Tanzes nicht nur anzuwenden, sondern diese auch kritisch zu hinterfragen, weiterzuentwickeln und in innovativer sowie zukunftsfähiger Weise zu nutzen.