Graduiertenkolleg

Die Teilnehmer:innen des Graduiertenkollegs (Dr. Fabienne Bartsch, Carolin Bastemeyer, Lars Firscher, Dr. Birte von Haaren-Mack, Ulrike Hartmann, Juliane Mackenbrock, Konstantin Rehlinghaus und Julia Wolf) sind in den verschiedenen Teilprojekten (Heterogenität & Förderung von Inklusion, Motivation & Bewegungsförderung, Umgang mit Sportlehrer*innenstress) angesiedelt. Die regelmäßigen Treffen dienen dazu, die Vernetzung innerhalb des Projekts zu fördern, sich auszutauschen und die wissenschaftliche Expertise der Teilnehmer*innen zu nutzen, um sich bei den verschiedenen Promotions- und Habilitationsvorhaben zu unterstützen.

Promotionsvorhaben

Pädagogische Diagnostik im Sportunterricht

Pädagogische Diagnostik im Sportunterricht

Betreuerin: Prof. Dr. Sabine Reuker

Doktorand (Kontakt): Lars Fischer, Institut für Sportdidaktik und Schulsport, Institut für Bewegungs- und Neurowissenschaft ()

Projektbeschreibung:

Ein moderner, inklusiver Sportunterricht verpflichtet sich dazu, die immanente Diversität der Schüler*innen und ihre Individualität anzuerkennen und hat darüber hinaus auch die individuelle Förderung aller zum Ziel. Dieser Auftrag ist in Nordrhein-Westfalen gesetzlich festgeschrieben und erhält somit zusätzliche Legitimation (Schulgesetz NRW, 2005). Damit eine Lehrkraft ihre Schüler*innen jedoch überhaupt individuell fördern kann, sind sowohl gewisse Fähigkeiten als auch Tätigkeiten seitens der Lehrkraft unabdingbar. So nimmt das diagnostische Handeln von Sportlehrkräften in diesem Kontext eine elementare Funktion ein. In diesem Rahmen wird das Sammeln und Bewerten von Informationen eben nicht als Selbstzweck verstanden, sondern vielmehr als erster Schritt in einem komplexen Förderprozess (Ingenkamp & Lissmann, 2008). Denn nur wenn Lernstand, Bedürfnisse und Interessen eines jungen Menschen möglichst treffend diagnostiziert werden, können diese in der didaktischen Ausgestaltung von Lernarrangements überhaupt Berücksichtigung finden. Dies gilt vor allem auch für den Sportunterricht, der u. a. aufgrund seiner Körperorientierung und den besonderen räumlichen Verhältnissen einzigartige Anforderungen an die pädagogische Diagnostik von Sportlehrkräften stellt (Cothran & Kulinna, 2015).

Da vor allem hinsichtlich der Prämissen kompetenter Diagnostik bisher noch wenig bekannt ist (Seyda, 2018), werden im Rahmen der Dissertation das diagnostische Handeln von Sportlehrkräften und die zugrunde liegende Einflussfaktoren wie z. B. diagnostisches Wissen auf Basis empirischer Daten näher untersucht. Um zunächst einen Überblick über die bisherige Forschung im Bereich der Diagnostik zu erlangen und um diese systematisiert abzubilden, wird in einem ersten Schritt ein Scoping Review angefertigt.

Affektive Stressreaktionen von Sportlehrkräften in der Interaktion...

Affektive Stressreaktionen von Sportlehrkräften in der Interaktion mit Schüler*innen

Betreuer: Prof. Dr. Jens Kleinert, Dr. Fabian Pels

Doktorandin (Kontakt): Ulrike Hartmann, M.A., Psychologisches Institut, ()

Projektbeschreibung:

Sportlehrkräfte sind aufgrund von hohen Anforderungen belastet und leiden oftmals unter Stress und Burnout (Mäkelä, Hirvensalo & Whipp, 2014). Dabei erleben gerade Sportlehrkräfte im Vorbereitungsdienst im Vergleich zu bereits ausgebildeten Lehrkräften mehr Stress (Schäfer, Pels, von Haaren-Mack & Kleinert, 2019). Laut eines systematischen Literaturüberblicks gehören die inadäquate räumliche und materielle Ausstattung, curriculare Vorgaben und der Status des Sportlehrers in seinem Kollegium zu den Ursachen von Stress (von Haaren-Mack, Schäfer, Pels & Kleinert, 2019). Dabei wurde bisher wenig berücksichtigt, dass die Ursache von Stress bei Sportlehrkräften auch in der Interaktion mit den Schüler*innen liegen könnte. Die bisherige Forschung in Bezug auf die Interaktion von Lehrkräften und Schüler*innen hat sich überwiegend mit den Auswirkungen auf die Gesundheit und den Lernprozess der Schüler*innen auseinandergesetzt (Spilt, Koomen, Helma & Thijs, 2011). Auf der anderen Seite hat das Verhalten der Schüler*innen einen großen Einfluss auf das Wohlbefinden und die täglich erlebten Emotionen der Lehrkraft (Chang, 2009). Dabei ist nicht zu vernachlässigen, dass Lehrkräfte ein Bedürfnis nach einer positiven sozialen Beziehung zu den Schüler*innen in ihrer Klasse haben. Das hat zur Folge, dass die Bewertung eines Interaktionsprozesses mit Schüler*innen das emotionale Befinden der Lehrkraft beeinflusst (Spilt et al., 2011). Besonders im Sportunterricht sind Lehrkräfte verschiedenen Interaktionen mit Schüler*innen ausgesetzt. Das übergeordnete Ziel des Promotionsvorhabens ist es daher, die situationsspezifische affektive Reaktion, als Komponente der emotionalen Reaktion von Sportlehrkräften in der Interaktion mit Schüler*innen umfassend zu untersuchen. Hierbei sollen sowohl Interaktionen der Sportlehrkraft mit einzelnen Schüler*innen, als auch Interaktionen der Sportlehrkraft mit Gruppen von Schüler*innen näher betrachtet werden

Ziel einer ersten Studie ist es die situationsspezifische affektive Reaktion der Sportlehrkraft aufbauend auf der transaktionalen Theorie von Lazarus und Folkman (1984) in einem semistrukturierten Interview in einem stimulated recall (Messmer, 2015) genauestens zu analysieren. Die Befragung soll mit Lehrkräften im Vorbereitungsdienst durchgeführt werden. Um eine bestimmten Affekt in einer Situation gezielt analysieren zu können wird die Lehrkraft im Vorfeld während einer eigenen Sportunterrichtsstunde gefilmt. Gefiltert werden anschließend potenziell stressreiche Situationen, in denen (1) eine Interaktion der Lehrkraft mit einem einzigen Schüler/ einer einzigen Schülerin und (2) eine Interaktion der Lehrkraft mit einer Gruppe an Schüler*innen erfolgt. Dieses Stimulus material dient als Einstieg in das Interview. Mithilfe eines semistrukturierten Interviewleitfadens, der das transaktionale Stressmodell von Lazarus und Folkman (1984) berücksichtigt, wird daraufhin die affektive Reaktion der Lehrkraft in der Situation analysiert. Für die Auswertung des Interviews soll eine qualitative Inhaltsanalyse erfolgen.

Die Ergebnisse aus der ersten Studie sollen anschließend der Konzeption eines Selbstreflexionstools dienen. Mithilfe dieses Tools bekommen Lehrkräfte die Möglichkeit, ihre eigene situationsspezifische affektive Reaktion bezogen auf Interaktionen mit Schüler*innen zu reflektieren und zu verstehen. In einer zweiten Studie soll das Selbstreflexionstool angewendet und evaluiert werden. Anschließend sollen die Ergebnisse zu situationsspezifischen affektiven Stressreaktionen für die Weiterentwicklung eines Lehr-/ Lernwerkzeuges für die Aus- und Weiterbildung von Sportlehrkräften dienen. Dieses Lehr-/ Lernwerkzeug soll in einer dritten Studie evaluiert werden.

Literatur:

Chang, M.-L. (2009). An appraisal perspective of teacher burnout: Examining the emotional work of teachers. Educational Psychology Review, 21(3), 193–218. doi.org/10.1007/s10648-009-9106-y

Lazarus, R. S. & Folkman, S. (1984). Stress, appraisal, and coping. New York: Springer.

Mäkelä, K., Hirvensalo, M. & Whipp, P. R. (2014). Should I stay or should I go? Physical education teachers' career intentions. Research Quarterly for Exercise and Sport, 85(2), 234–244. doi.org/10.1080/02701367.2014.893052

Messmer, R. (2015). Stimulated Recall als fokussierter Zugang zu Handlungs- und Denkprozessen von Lehrpersonen. Retrieved from www.qualitative-research.net

Schäfer, A., Pels, F., von Haaren-Mack, B. & Kleinert, J. (2019). Stress und Stressbewältigung bei (angehenden) Sportlehrkräften: Theoretischer Hintergrund, Forschungsstand und Entwicklung von Lehr-/Lernwerkzeugen. In M. Hartmann, R. Laging, & C. Scheinert (Eds.), Bewegungspädagogik: Vol. 13. Professionalisierung in der Sportlehrer*innenbildung: Konzepte und Forschungen im Rahmen der "Qualitätsoffensive Lehrerbildung" (pp. 108–123). Hohengehren: Schneider Verlag.

Spilt, J. L., Koomen, Helma M. Y. & Thijs, J. T. (2011). Teacher Wellbeing: The Importance of Teacher–Student Relationships. Educational Psychology Review, 23(4), 457–477. doi.org/10.1007/s10648-011-9170-y

Von Haaren-Mack, B., Schäfer, A., Pels, F. & Kleinert, J. (2019). Stress in physical education teachers: A systematic review of sources, consequences and moderators of stress. Research Quarterly for Exercise and Sport. Advance online publication. doi.org/10.1080/02701367.2019.1662878

Digitale Medien und Motivation von Schüler*innen im Sportunterricht

Digitale Medien und Motivation von Schüler*innen im Sportunterricht

Betreuer: Prof. Dr. Jens Kleinert

Doktorandin (Kontakt): Juliane Mackenbrock, Psychologisches Institut, Abteilung Gesundheit & Sozialpsychologie ()

Projektbeschreibung:

Seit vielen Jahren ist ein anhaltender Bewegungsmangel bei Kindern und Jugendlichen in Deutschland zu verzeichnen (Finger et al., 2018). Dem Verlust an körperlicher Aktivität steht ein Anstieg des Medienkonsums gegenüber. Der mediale Wandel und die fortschreitende Digitalisierung führen dazu, dass der Konsum von Medien oftmals mit Sport und Bewegung konkurriert und der Alltag von Kindern und Jugendlichen inaktiver gestaltet wird (Reid Chassiakos et al., 2016).

Doch neben den umfassend erforschten negativen Aspekten des Medienkonsums gibt es auch einige Chancen und Potenziale digitaler Medien. Systematische Reviews und Metaanalysen zeigen, dass vor allem der Einsatz von transportablen Endgeräten durch den hohen Individualisierungsgrad und die Alltagsnähe sehr chancenreich zur Gesundheitsförderung sein kann (Gal et al., 2018, He et al., 2021). Vor allem für Kinder und Jugendliche scheint dieser Ansatz durch die Möglichkeit, Interventionen leicht zugänglich und individuell zu gestalten vielversprechend (Romeo et al., 2019; Gal et al., 2019; Schoeppe et al., 2017). Bisher ist allerdings nicht hinreichend erforscht ob und inwieweit dieses Potenzial auch auf die Motivation von Schüler:innen im Sportunterricht einwirken kann.

An dieser Stelle soll das Promotionsvorhabens anknüpfen. Ziel ist es, durch einen Perspektivwechsel digitale Medien weniger als Grund des Bewegungsmangels, sondern mehr als Teil der Problemlösung zu sehen. Innerhalb des Promotionsvorhabens soll erforscht werden, welche psychologischen Effekte der Einsatz digitaler Medien im Sportunterricht auf die Schüler:innen haben kann und inwieweit digitale Medien einen Beitrag dazu leisten können, die durch den Pflichtcharakter des Sportunterrichts oftmals ungünstige Motivationslage in Richtung intrinsischer Motivation zu verändern.

Als erstes wird im Rahmen eines Scoping Reviews der aktuelle Forschungsstand zur Thematik aufgearbeitet werden. Anknüpfend an die Erkenntnisse des Scoping Reviews werden die weiteren Forschungsschritte und Publikationen des Promotionsvorhaben geplant.

Literatur:

Finger, J. D., Varnaccia, G., Borrmann, A., Lange, C., & Mensink, G. B. M. (2018). Körperliche Aktivität von Kindern und Jugendlichen in Deutschland – Querschnittergebnisse aus KiGGS Welle 2 und Trends. doi.org/10.17886/RKI-GBE-2018-006.2

Gal, R., May, A. M., van Overmeeren, E. J., Simons, M., & Monninkhof, E. M. (2018). The Effect of Physical Activity Interventions Comprising Wearables and Smartphone Applications on Physical Activity: A Systematic Review and Meta-analysis. Sports Medicine - Open, 4(1), 42. doi.org/10.1186/s40798-018-0157-9

Reid Chassiakos, Y. L., Radesky, J., Christakis, D., Moreno, M. A., Cross, C., Hill, D., Ameenuddin, N., Hutchinson, J., Levine, A., Boyd, R., Mendelson, R. & Swanson, W. S. (2016). Children and Adolescents and Digital Media. Pediatrics, 138(5). doi.org/10.1542/peds.2016-2593

Romeo, A., Edney, S., Plotnikoff, R., Curtis, R., Ryan, J., Sanders, I., Crozier, A. & Maher, C. (2019). Can Smartphone Apps Increase Physical Activity? Systematic Review and Meta-Analysis. Journal of Medical Internet Research, 21(3), e12053. doi.org/10.2196/12053

Schoeppe, S., Alley, S., Rebar, A. L., Hayman, M., Bray, N. A., van Lippevelde, W., Gnam, J. P., Bachert, P., Direito, A. & Vandelanotte, C. (2017). Apps to improve diet, physical activity and sedentary behaviour in children and adolescents: a review of quality, features and behaviour change techniques. International Journal of Behavioral Nutrition and Physical Activity, 14(1). doi.org/10.1186/s12966-017-0538-3

Inklusion in der universitären Sportlehrer*innenausbildung: Chancen,...

Inklusion in der universitären Sportlehrer*innenausbildung: Chancen, Herausforderungen und Notwendigkeiten

Betreuer: Prof. Dr. Thomas Abel

Doktorandin (Kontakt): Teresa M. Odipo, Erstes Staatsexamen LA GyGe Sport, Musik; WMA Projekt „Schulsport2020“ (

Projektbeschreibung:

Theoretischer Ansatz.
Neben zweifellos wichtigen strukturellen und fachlich-praktischen Aspekten sind die Haltungen von Lehrkräften entscheidend für eine gelingende Inklusion (vgl. Gather Thurler & Kühn-Ziegler, 2013). Im Zusammenhang mit inklusiven Schulsettings stellen Selbstwirksamkeitserwartungen und Einstellungen der Akteure eine wichtige Voraussetzung dar. Künftig werden Lehrkräfte vermehrt in für sie bislang ungewohnten Settings unterrichten, sodass eine adäquate Vorbereitung von besonders großer Relevanz ist. Seit jeher wurde Diversität am Körper auf besondere Weise erfahrbar, sodass ein sensibler Umgang mit Vielfalt auch künftig von besonderer Bedeutung erscheint (vgl. Ruin, Meier & Leineweber, 2016).

Ziel-/Fragestellung.
Die Qualifikationsarbeit fokussiert die längsschnittliche Entwicklung der Einstellungen und Selbstwirksamkeitseinschätzungen zu inklusivem Sportunterricht von Studierenden im Sportstudium für das Lehramt am Standort der Deutschen Sporthochschule Köln. Angesiedelt in der Förderlinie „Qualitätsoffensive Lehrer*innenbildung“, welches durch das BMBF gefördert wird, zielt dieses Forschungsvorhaben auf die Fortentwicklung der Sportlehrer*innenaus- und -weiterbildung im Hinblick auf neue gesellschaftliche Herausforderungen ab. Für das Themenfeld Inklusion und Heterogenität im Schulfach Sport, sollen neue Erkenntnisse aus der Studierendenbefragung gewonnen werden und in konkrete Implementierungsmaßnahmen sowie in die Entwicklung neuer Lehr-/Lernwerkzeuge für die Sportlehrer*innenausbildung an der Deutschen Sporthochschule einfließen.

Methode (Verfahren, Sample).
Die Daten werden in Form einer quantitativen Datenerhebung per paper-pencil-Verfahren zu unterschiedlichen Messzeitpunkten erhoben. Für die Längsschnittmessung sind die Messzeitpunkte zu Beginn und am Ende des Bachelor- und Masterstudiums angesiedelt. Des Weiteren wird der Lehramtskurs „Teilhabe und Schulsport“ in einer weiteren Teilstudie quantitativ erfasst und dessen Auswirkung auf Einstellungen und Selbstwirksamkeitseinschätzungen von Studierenden ausgewertet.   

Transfer(-erwartungen).
Angelehnt an die Ergebnisse der Studien sollen geeignete Interventionsmaßnahmen entwickelt werden, die die individuellen Selbstwirksamkeitserwartungen und Einstellungen der Studierenden im Themenfeld inklusiver Schulsport berücksichtigen.  

Literatur

Block, M., Obrusnikova, I. (2007). Inclusion in physical education: a review of the literature from 1995 2005. European Journal of Adapted Physical Activity, 24(2), 103-24

Bosse, S. & Spörer, N. (2014). Erfassung der Einstellung und der Selbstwirksamkeit von Lehramtsstudierenden zum inklusiven Unterricht. Empirische Sonderpädagogik 6 (2014) 4, S. 279-299

Forlin, C. & Sharma, U. (2011). The Sentiments, Attitudes and Concerns about Inclusive Education Revised (SACIE-R) scale for measuring teacher’s perceptions about inclusion. Exceptionality Educational International, Volume 21, Issue 3

Korthagen, F., Kim, Y. & Greene, W. (2013). Teaching and Learning from Within: A Core Reflection Approach to Quality and Inspiration in Education. New York u.a.: Routledge

Park, M., Dimitrov, D., Das, A. & Gichuru, M.(2016). The teacher efficacy for inclusive practices (TEIP) scale: dimensionality and factor structure. Journal of Research in Special Educational Needs, Volume 16, Issue 1

Qi, J. & Ha, A. (2012). Inclusion in physical education: a review of literature. International Journal od Disability and Education, 59 (3), 257-281

Reuker, S., Rischke, A., Kämpfe, A., Schmitz, B., Teubert, H., Thissen, A. & Wiethäuper, H. (2016). Inklusion im Sportunterricht: Ein Überblick über internationale Forschungsergebnisse aus den Jahren 2005 bis 2014. Berlin u.a.: Springer

Ruin, S., Meier, M., Leineweber, H., Klein, D. & Buhren, C. (Hrsg.) (2016). Inklusion im Schulsport: Anregungen und Reflexionen. Weinheim u.a.: Beltz

Schwarzer, R. & Jerusalem, M. (2002). Das Konzept der Selbstwirksamkeit. In: Jerusalem, M. & Hopf, D. (2002). Selbstwirksamkeit und Motivationale Prozesse in Bildungsinstitutionen. Weinheim u.a.: Beltz (Zeitschrift für Pädagogik, Beiheft; 44)

Seifried, S. & Heyl, V. (2016). Konstruktion und Validierung eines Einstellungsfragebogens zu Inklusion für Lehrkräfte (EFI-L). Empirische Sonderpädagogik (2016) 1, S. 22-35

Werning, R. (2014). Schulische Inklusion. Zeitschrift für Erziehungswissenschaft, 17(4), 601-623 

Digitale Bildung im Erziehenden Sportunterricht

Digitale Bildung im Erziehenden Sportunterricht

Betreuer: Prof. Dr. Günter Stibbe

Doktorandin (Kontakt): Konstantin Rehlinghaus, Institut für Pädagogik und Philosophie, Institut für Sportdidaktik und Schulsport ()

Projektbeschreibung:

Ausgelöst durch die Digitalisierung gibt es in fast allen gesellschaftlichen Bereichen umfassende Veränderungen durch neue digitale Möglichkeiten. Diese Veränderungen betreffen auch den schulischen Bereich. Bildungspolitisch wurde durch die Kultusministerkonferenz (2017) vorgegeben, dass eine digitale Bildung in Form von digitalen Lehr-Lernprozesse sowie die Förderung von Medienkompetenzen als Querschnittsaufgabe aller Fächer in der Schule implementiert werden. Von der Aufgabe einer digitalen Bildung bleibt somit auch der Sportunterricht nicht ausgeschlossen. Die Gesellschaft für Fachdidaktik (2018) hat darauf hingewiesen, dass bei der Implementierung einer digitalen Bildung auch fachliche Ziele zu berücksichtigen sind. Als Anspruchsebene ist somit gegeben, dass neben medienpädagogischen Zielsetzungen auch die fachliche Perspektive mitbedacht werden muss, die im Sportunterricht bundesweit durch das Konzept des Erziehenden Sportunterrichts geprägt ist. In diesem Zusammenhang existieren bislang kaum Studien, die sich mit der Unterrichtswirklichkeit einer digitalen Bildung im Erziehenden Sportunterricht auseinandersetzen. Ziel der Studie ist es, mittels eines differenzanalytischen Vorgehens mögliche Differenzen zwischen dem fachpädagogisch-curricularen Anspruch einer digitalen Bildung im Erziehenden Sportunterricht und der Unterrichtswirklichkeit (oder genauer: verschiedenen Wirklichkeitsfacetten von Unterricht) zu erforschen. So sollen zunächst Ansprüche mithilfe einer (1) Dokumenten-/Inhaltsanalyse (fach- und medienpädagogisch-didaktische Anspruchsanalyse, schulinterne Medienkonzepte und Fachlehrpläne) herausgearbeitet, dann unterschiedliche Wirklichkeitsfacetten mithilfe von (2) Lehrer*inneninterviews sowie (3) Gruppeninterviews mit Schüler*innen weiterführender Schulen in Nordrhein-Westfalen untersucht und zuletzt potentielle Differenzen vergleichend bestimmt und interpretiert werden. Im Blick auf die zukünftige Professionalisierung von Sportlehrkräften können schließlich Empfehlungen zum Umgang mit solchen Differenzen auf Grundlage der empirischen Teilstudien gegeben werden.

The multidimensionale and dynamic nature of motivation to participate...

The multidimensionale and dynamic nature of motivation to participate in physical education - a self-determination approach

Betreuer: Prof. Dr. Jens Kleinert, Dr. Anna Wasserkampf

Doktorandin (Kontakt): Julia Wolf, M.A., Psychologisches Institut ()

Projektbeschreibung:

Bewegung und sportliche Aktivität sind entscheidend für die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen; nicht nur für die physische und psychische Gesundheit, es können ebenfalls positive Zusammenhänge hinsichtlich der schulischen und kognitiven Leistungsfähigkeit verzeichnet werden (Martínez-Gómez, 2011). Trotz der beschriebenen Wirkung körperlicher Aktivität ist das Bewegungsverhalten von Kindern und Jugendlichen immer rückläufiger (Graf et al., 2006). Die Abnahme im Aktivitätsverhalten von Kindern und Jugendlichen geht zudem mit einer Reduktion der intrinsischen Motivation (also Freude und Spaß an Bewegung) und allgemein der Motivation im verpflichtenden Schulsport einher. Diese Verluste in der Motivation und die damit verbundene fehlende positive Erfahrungen im Sportunterricht sind nicht zu vernachlässigen, da sie in vielen Fällen auch das Bewegungsverhalten der Kinder und Jugendlichen in der Freizeit mitbeeinflussen (Cox, Smith & Williams, 2008). Um diesem negativen Trend entgegenwirken zu können, scheint es sinnvoll die Verläufe der Motivation zum verpflichtenden Sportunterricht näher zu untersuchen. Letztlich kann dadurch punktueller interveniert und der Sportunterricht so gestaltet werden, dass sich die Schüler*innen gut fühlen, erneut Freude an Bewegung finden und motivierter in den Sportunterricht hineingehen.

Um in Erfahrung bringen zu können, wie die Motivation von Schüler*innen im Sportunterricht ausgeprägt ist, soll in einem ersten Schritt ein kontext-spezifischer Fragebogen eingesetzt werden, welcher einzelne Verhaltensregulationsformen erfasst – da nach Deci und Ryan (1985; 2000) Motivation kein dichotomes Konstrukt ist und sich in unterschiedlich stark ausgeprägten Verhaltensregulationsformen widerspiegelt. Diese Formen gehen aus der „Organismischen Integrationstheorie“ (Organismic Integration Theory (OIT)) nach Deci und Ryan (1985; 2000) hervor.

Laut internationaler Literatur wird im Setting des Sportunterrichts zur Erfassung der Verhaltensregulationsformen der Perceived Locus of Control Questionnaire (PLOCQ) als valides Messinstrument bei Schüler*innen eingesetzt (Goudas, Biddle & Fox, 1994; Standage, Duda & Ntoumanis, 2005; Teixeira et al., 2018). Um die Motivation mithilfe dieses Fragebogens auch im deutschen Sportunterricht erfassen zu können, soll in einer ersten Validierungsstudie der PLOCQ- Fragebogen ins Deutsche übersetzt und anschließend validiert werden (Paper 1). Da die ursprüngliche Form des PLOCQs (Goudas, Biddle & Fox, 1994) keine Dimension zur Erfassung der integrierten Regulation enthält, wird die (neue) deutsche Version des PLOCQs um diese Dimension erweitert (entnommen aus dem BRSQ-12 (Kleinert & Pels, 2013)).

Mit Hilfe der deutschen Version des PLOCQ-Fragebogens sollen in einer weiteren Studie zeitliche Verläufe der Motivation im Sportunterricht in Form von Motivationsprofilen über einen Zeitraum von 6 Wochen untersucht werden. Die Motivationsprofile erlauben einen sehr detaillierten Einblick in die multidimensionale und dynamische Motivationslage der Schüler*innen. Durch die zeitliche Komponente können zudem motivationale Veränderungen innerhalb dieser Profile spezifisch analysiert werden (Paper 2).

Anschließend an die Erkenntnisse aus Studie 2 sollen spezifische Interventionsbausteine passend zu den Motivationsprofilen abgeleitet und in der Praxis angewandt und evaluiert werden (Paper 3). Ziel ist es langfristig Implikationen für einen „motivationsunterstützenden“ Sportunterricht an Sportlehrkräfte weitergeben zu können.

 

Literatur

Cox, A., Smith, A. L. & Williams, L. (2008). Change in physical education motivation and physical activity behavior during middle school. Journal of Adolescent Health, 43 (5), 506-513.

Deci, E. L., & Ryan, R. M. (1985). Intrinsic motivation and self-determination in human behavior. New York: Plenum Press.

Deci, E. L. & Ryan, R. M. (2000). The “what” and “why” of goal pursuits. Human needs and the self-determination of behavior. Psychological Inquiry, 11 (4), 227-268.

Goudas, M., Biddle, S., & Fox, K. (1994). Perceived locus of causality, goal orientations, and perceived competence in school physical education classes. British Journal of Educational Psychology, 64, 453–463.

Graf, C., Dordel, S., Koch, B., & Predel, H.-G. (2006). Bewegungsmangel und Übergewicht bei Kindern und Jugendlichen. Deutsche Zeitschrift Für Sportmedizin, 57(9), 220–225.

Martínez-Gómez, D. (2011). Active commuting to school and cognitive performance in adolescents. Archives of Pediatrics & Adolescent Medicine, 165(4), 300–305.

Standage, M., Duda, J. L., & Ntoumanis, N. (2005). A test of self-determination theory in school physical education. The British Psychological Society, 75(75), 411–433.

Teixeira, D. S., Monteiro, D., Carraça, E., & Palmeira, A. L. (2018). Translation and validation of the perceived locus of causality questionnaire (PLOCQ) in a sample of portuguese physical education students. Motriz: Revista De Educação Física, 24(2).

Kleinert, J., & Pels, F. (2013). Internalisierung von Verhaltensregulation im Sport: Eine deutsche Version des Behavioral Regulation in Sport Questionnaire (BRSQ). In O. Stoll, A. Lau, & S. Moczall (Eds.), Schriften der Deutschen Vereinigung für Sportwissenschaft: Vol. 228. Angewandte Sportpsychologie. 45. Jahrestagung der Arbeitsgemeinschaft für Sportpsychologie (asp) vom 09.-11. Mail 2013 in Halle (Saale) (p. 162). Hamburg: Feldhaus Verlag, Edition Czwalina.

Abgeschlossene Promotionsvorhaben

Sportunterricht im Kontext von Flucht und Migration: Empirische...

Sportunterricht im Kontext von Flucht und Migration: Empirische Analysen zur sozialen Konstruktion von geflüchteten Schüler*innen durch Sportlehrkräfte

Autorin: Dr. Fabienne Bartsch

Abstract: Die gesellschaftliche Realität in Deutschland ist gegenwärtig stark durch Flucht- und Migrationsphänomene geprägt. Schulen sind als zentraler Vermittlungs- und Sozialisationskontext wesentlich in die Ausgestaltung migrationsgesellschaftlicher Wirklichkeit involviert. Die Art und Weise wie Fluchtbewegungen im Setting der Schule verhandelt und von Lehrkräften thematisiert werden, formt das kollektive Wissen über Geflüchtete sowie ihre Platzzuweisung in der Gesellschaft, die sich daraus ergibt. Ernst zu nehmen sind daher empirische Hinweise darauf, dass Lehrkräfte in Bezug auf geflüchtete Schüler*innen eine eher defizitorientierte Perspektive aufweisen, die auf monolingual bzw. monokulturell ausgerichteten Normalitätserwartungen basiert. Anzunehmen ist ferner, dass Lehrkräfte ihre Vorstellungen an medial kursierenden Bildern von Geflüchteten ausrichten, die oftmals das Negative betonen und ethnisierte Geschlechterstereotype vermitteln. Für Sportlehrkräfte gilt obendrein, dass sie aufgrund ihrer Sozialisation vermutlich eine eher leistungsorientierte Deutung von Schule und Sport verinnerlicht haben, die geflüchtete Schüler*innen aufgrund ihrer Biographie mitunter nicht immer erfüllen können. Dieser Bruch mit den institutionalisierten Erwartungen der hiesigen Schul- und Sportkultur kann die eingespielten pädagogischen Deutungsroutinen von Sportlehrkräften irritieren, die durch weitere Faktoren gerahmt sind (z. B. Geschlecht und Migrationserfahrungen der Lehrkräfte). Dies wirft die grundsätzliche Frage auf, wie Lehrkräfte geflüchtete Schüler*innen im Sportunterricht sozial konstruieren und welche Deutungsmuster sie in Bezug auf diese Gruppe von Schüler*innen aufweisen.

Um eine umfängliche Antwort auf diese übergeordnete Fragestellung zu finden, werden in den vier Publikationen dieser kumulativen Dissertation differenzierende Unterfragestellungen verfolgt, die sich aus den skizzierten Hintergründen sowie konstruktivistischen, gendersensiblen, postkolonialen und intersektionalen Theorieansätzen ergeben. Der Schwerpunkt liegt dabei auf den folgenden Forschungsfragen: 1) Welche Deutungsmuster kommen zum Ausdruck, wenn Sportlehrkräfte über geflüchtete Schüler*innen sprechen und wie können diese Muster vor dem Hintergrund des theoretischen Bezugsrahmens interpretiert werden? 2) Inwiefern unterscheiden sich die Deutungsmuster und sozialen Konstruktionen der Sportlehrkräfte in Bezug auf geflüchtete Schüler*innen hinsichtlich verschiedener sozialstruktureller Aspekte der Akteur*innen und der Institution Schule? Für eine adäquate Bearbeitung dieser Forschungsfragen werden Daten aus einer qualitativen Interviewstudie und einer Fragenbogenerhebung mit Sportlehrkräften herangezogen. Der empirische Zugriff in den Interviews findet über die Analyse von Deutungsmustern statt, welche durch ein diskursanalytisches Verfahren gestützt wird. Die Aufbereitung der quantitativen Daten erfolgt mittels explorativer Faktorenanalyse und Mittelwertvergleichen.

Die empirischen Befunde verdeutlichen, dass die Deutungsmuster der Sportlehrkräfte hegemoniale Vorstellungen von Normalität und Andersheit beinhalten und mitunter postkoloniales Gedankengut in Bezug auf geflüchtete Schüler*innen transportieren. Ersichtlich wird zudem, dass sich die Deutungsmuster durch eine enge Verflechtung von geschlechter- und migrations-/fluchtbezogenen Konstruktionen auszeichnen, die mit Kulturalisierungen und Religionisierungen einhergehen. Diese Deutungsmuster erfahren durch die körperlichen Bezüge des Fachs Sport und die dort genutzten Utensilien (Bälle, Schläger) vermutlich eine Aktualisierung. Darüber hinaus ist zu konstatieren, dass die herausgearbeiteten Deutungsmuster und sozialen Konstruktionen nicht pauschal zum Ausdruck kommen, sondern differenziert betrachtet werden müssen. So zeigt sich, dass das Geschlecht der Lehrkräfte, die Schulform, an der sie tätig sind und die Form, in der geflüchtete Schüler*innen beschult werden (internationale Klasse vs. Regelklasse), die Deutungsmuster rahmen. Die Analysen unterstreichen das gewinnbringende Potential der postkolonialen Perspektive, die neue und bisher vernachlässigte Erkenntnisse hervorgebracht hat und die es daher zu vertiefen gilt. Darüber hinaus verweisen die Ergebnisse auf die Notwendigkeit, Rassismus, postkoloniale Einschreibungen und die Verflechtungen von migrations- und geschlechterbezogenen Zuschreibungen in der Aus- und Weiterbildung von Sportlehrer*innen zukünftig verstärkt zum Thema zu machen.

Rahmenschrift

Habilitationsvorhaben

Effekte körperlicher Aktivität in der Freizeit auf die...

Effekte körperlicher Aktivität in der Freizeit auf die Stressreaktivität bei beruflichen real-life Anforderungen mit Stresspotential

Dr. phil Birte von Haaren-Mack
Betreuer: Prof. Dr. Jens Kleinert

Theoretischer Ansatz.
Studien zeigen, dass eine überhöhte Reaktivität auf tägliche Stressoren bei der Arbeit mit negativen gesundheitlichen Konsequenzen wie reduziertem Wohlbefinden, Ermüdungserscheinungen, negativer Stimmung (Sonnentag, 2015) und verringertem Vagustonus (Vrijkotte, van Doornen, & de Geus, 2000) assoziiert ist. Neben Persönlichkeitsfaktoren, sozialen Interaktionen (Zanstra & Johnston, 2011) und der Schnittstelle von Arbeit und Privatem kann die alltägliche Routine außerhalb der Arbeit in Bezug auf Familie, Stressfaktoren außerhalb der Arbeit und Freizeitaktivitäten die Reaktivität auf alltägliche Stressoren bei der Arbeit mit beeinflussen. Körperliche Aktivität in der Freizeit kann zu positiver Stimmung und Erholung nach der Arbeit führen (Feuerhahn, Sonnentag, & Woll, 2014; Oerlemans, Bakker, & Demerouti, 2014). Des Weiteren kann akute als auch regelmäßige sportliche Aktivität zu reduzierter Stressreaktivität im Alltag führen (Lambiase, Barry, & Roemmich, 2010; von Haaren, Haertel, Stumpp, Hey, & Ebner-Priemer, 2015). Dagegen sind der Zusammenhang zwischen körperlicher Aktivität in der Freizeit und der Stressreaktivität im Beruf, sowie die zugrundeliegenden Mechanismen weitestgehend unklar.

Ziel-/Fragestellung.
Das Ziel der Qualifikationsarbeit ist es, die Effekte körperlicher Aktivität in der Freizeit in Bezug auf die Stressreaktivität bei beruflichen real-life Anforderungen mit Stresspotential sowie zugrundeliegende Mechanismen zu untersuchen. Des Weiteren wird untersucht, ob Alltagsaktivitäten (z.B. mit dem Fahrrad zur Arbeit, spazieren gehen) vergleichbare Effekte erzielen wie Sport bzw. andere Freizeitaktivitäten (passive Freizeitaktivität) und ob unterschiedliche Mechanismen zugrunde liegen.

Methode (Verfahren, Sample).
Erste querschnittliche Befragungen konzentrieren sich auf Stressoren, Stressempfinden, Erholung und Freizeitaktivitäten bei Sportlehrkräften. Um die dynamischen Veränderungen von beruflichen real-life Anforderungen mit Stresspotential und körperlicher Aktivität in der Freizeit zu berücksichtigen, werden unter anderem mithilfe von ambulantem Assessment Studien in unterschiedlichen Arbeitskontexten (mit within-subject Design) durchgeführt. Die körperliche Aktivität wird sowohl objektiv (Akzelerometrie) als auch subjektiv (Fragebögen) erfasst. Stressoren und andere psychologische Konstrukte werden mithilfe von Fragebögen und elektronischen Tagebüchern untersucht. Im zweiten Schritt wird anhand von Interventionsstudien überprüft, inwieweit maßgeschneiderte Interventionen in der Freizeit die Stressreaktivität bei beruflichen real-life Anforderungen mit Stresspotential beeinflussen können.

Transfer(-erwartungen).
Anhand der Ergebnisse können Effekte unterschiedlicher Freizeitaktivitäten differenziert werden und darauf basierend Empfehlungen gemacht werden, wie körperliche Aktivität in der Freizeit zur Erholung und für den Umgang mit Stress bei der Arbeit genutzt werden kann.