Konzeption eines kompetenzorientierten, internationalen Masterstudiengangs

... mit Doppelabschlussprogramm in Sport and Exercise Psychology

Nadja Walter, Anne-Marie Elbe

DOI: 10.25847/zsls.2020.025

ZUSAMMENFASSUNG

In diesem Beitrag wird die Vorgehensweise bei der Neukonzeption eines internationalen Masterstudiengangs in Sport and Exercise Psychology dargestellt. Das Ziel bei der Neukonzeption war, diesen sowohl auf Modul- als auch auf Lehrveranstaltungsebene kompetenzorientiert zu gestalten. Dies erforderte einen Perspektivwechsel von den Lehrinhalten hin zu den zu erwerbenden Kompetenzen und Lernergebnissen. Entsprechend der Empfehlungen wurden demnach zunächst über die Erstellung der Profile von Absolventen/innen, die übergeordneten Qualifikationsziele formuliert und sodann die detaillierten Lernziele sowie deren explizite Handlungskompetenzen abgeleitet. Das Ziel dieser Vorgehensweise ist zu einer anwendungs- und berufsfeldorientierten Wissensvermittlung während des Studiums beizutragen, aber auch die Transparenz der Inhalte und damit des Studiengangsprofils für potentielle Bewerber/innen wie auch für zukünftige Arbeitgeber/innen zu verbessern. Neben der Darstellung der Vorgehensweise sollen in diesem Beitrag auch durch die persönlichen Anmerkungen der Autorinnen sowohl die potentiellen Hindernisse als auch die Möglichkeiten bei der Entwicklung eines neuen Masterstudiengangs dargestellt werden.

Designing a competence-oriented, international master’s program including a double degree in Sport and Exercise Psychology

Abstract: This paper describes the approach taken in the development of an international master’s program in Sport and Exercise Psychology. The goal was to make it competence-oriented at both the module and course level. This required a change of perspective that focused on the competencies and learning outcomes to be acquired rather than on the course content. In accordance with the recommendations, the first step was to formulate the overall qualification goals by creating profiles of potential graduates, and then to derive the detailed learning goals and their explicit competencies. The aim of this approach is to contribute to an application- and occupational field-oriented knowledge transfer during the program, but also to improve the transparency of the contents and thus of the study program profile for potential applicants as well as for future employers. In addition to outlining the approach, this paper also aims to present, through the authors‘ personal comments, both the potential obstacles and opportunities in developing a new master‘s degree program.

EINLEITUNG

Vor dem Hintergrund der Reformprozesse akademischer Bildungsangebote und der Diskussion zu Kompetenzorientierung, sowie der Förderung von Internationalisierung und der Berücksichtigung von Digitalisierung und Diversität fordern die Hochschulentwicklungspläne vor allem deutscher Universitäten diese Aspekte speziell bei der Überarbeitung und Neugestaltung von Studiengängen zu berücksichtigen (Biggs & Tang, 2007; Schaper et al., 2012). Ziel dieser Forderungen ist einerseits eine Outcome-Orientierung (outcomes-based teaching learning, OBTL, Biggs & Tang, 2007) im Sinne einer anwendungs- und berufsfeldorientierten Wissensvermittlung im Studium, die zu einer verbesserten beruflichen Befähigung (Employability) der Absolventen/innen führen soll. Andererseits spielen hierbei auch die Vergleichbarkeit von Qualifikationen von Hochschulabschlüssen, die Erhöhung der internationalen Sichtbarkeit, die Standortattraktivität der jeweiligen Universität, aber auch Fördermittel von Bund und Ländern eine wesentliche Rolle. Nicht zuletzt bestimmt der Arbeitsmarkt, welche Kompetenzen zukünftige Arbeitnehmer/innen, Führungskräfte oder Forscher/innen aufweisen sollten. Die Gestaltung von Studiengängen unter Berücksichtigung der Outcome-Orientierung fokussiert demnach in erster Linie die zu erwerbenden (Handlungs-)Kompetenzen im Studienverlauf und nicht mehr nur die Lehrinhalte.
In Abgrenzung zu den allgemeingültigen berufsbezogenen Kompetenzen Fach-, Methoden-, Sozial- und Personalkompetenz definieren Schaper et al. (2012, S. 29) wissenschaftsorientierte Kompetenz als die „Befähigung [...], in Anforderungsbereichen, die durch hohe Komplexität, Neuartigkeit bzw. Unbestimmtheit und hohe Ansprüche an die Lösungsqualität gekennzeichnet sind, angemessen, verantwortlich und erfolgreich zu handeln.“. Demnach sollen die Studierenden nach Abschluss des jeweiligen Studiengangs in der Lage sein Sachverhalte wissenschaftlich zu analysieren und zu reflektieren, innovativ zu arbeiten, um neue Methoden und Konzepte zu gestalten, diese unter unbekannten Anforderungen anzuwenden und wissenschaftlich zu kommunizieren sowie deren Transfer außerhalb der Hochschule zu gewährleisten, Probleme zu lösen, und schließlich selbstreguliert und reflektiert sowie erkenntnisgeleitet zu handeln.
Mit Blick auf diese Entwicklung – speziell auf dem Gebiet der Sport- und Bewegungspsychologie – soll im vorliegenden Beitrag die Neukonzeption eines internationalen Masterstudiengangs mit integriertem Doppelabschlussprogramm in Sport and Exercise Psychology vorgestellt werden (Universität Leipzig, Sportwissenschaftliche Fakultät, Lehrstuhl Sportpsychologie). Insbesondere die Vorgehensweise bei der grundlegenden Konzeption des Studiengangs sowie die Herleitung der Kernkompetenzen und die Formulierung der Qualifikations- und Lernziele sollen dabei in den Fokus gerückt werden.

HINTERGRUND - THE IDEA

Zunächst soll erläutert werden, wie es zu diesem Vorhaben kam und welche Entstehungsgeschichte hinter der Idee der Neukonzeption des Masterstudiengang steht.
Bereits vor einigen Jahren gab es an der Universität Leipzig ein Erasmus Mundus Programm, welches Studierende in Sport and Exercise Psychology ausgebildet hat (European Master Sport and Exercise Psychology, EMSEP). Der Erfolg dieses Studiengangs zeigte sich in einer Absolventenbefragung, wonach fast 90 % der Absolventen/innen nach dem Studium eine Berufstätigkeit aufgenommen hatten und davon 35 % in der Forschung (z.B. Promotion) tätig waren (Lintunen et al., 2019). Aufgrund der ausgelaufenen EU Förderung konnte das Erasmus Mundus Programm leider nicht fortgesetzt werden und es mussten somit neue Wege für die Gestaltung eines internationalen Studienprogramms gefunden werden. Der Wunsch sich auf diesen Weg zu begeben bzw. eine Fortsetzung der Internationalisierung an der Fakultät anzustreben, wurde zum einen durch das starke Interesse der Studierenden an der Sportpsychologie sowie aufgrund der sehr guten Resonanz und Evaluation englischsprachiger Lehrangebote in den Bestandsmasterstudiengängen der Fakultät verstärkt. Nicht zuletzt beeinflusste auch das große Interesse der Lehrenden im Fachgebiet Sportpsychologie die Internationalisierung der Fakultät weiter voranzutreiben sowie deren Kompetenz in englischer Sprache unterrichten zu können das Vorhaben positiv. Aufgrund der aus dem Erasmus Mundus Programm noch immer bestehenden Kooperation mit der Universität Thessaly (Griechenland) wurde allerdings zunächst die Idee eines Double Degrees fokussiert. In einem ersten Auftaktgespräch mit dem Akademischen Auslandsamt wurde diese Idee besprochen, mit dem Ziel einen Austausch von Lehrenden und Masterstudierenden zwischen den Universitäten Leipzig und Thessaly zu ermöglichen. Im Gespräch mit dem Prorektor für Bildung und Internationales entwickelte sich jedoch sehr schnell der Wunsch einen eigenständigen und neuen Masterstudiengang zu konzipieren („think big“), anstatt einen Double Degree in einen bereits existierenden Masterstudiengang zu integrieren.

METHODIK - WHERE TO BEGIN

Qualifikationsziele und Curriculumsentwicklung

Ungeachtet der enormen Motivation einen neuen Masterstudiengang in Sport and Exercise Psychology zu entwickeln und trotz der methodischen, inhaltlichen und didaktischen Expertise der Lehrenden im Fachgebiet, erschien die Fülle an Aufgaben und der zu berücksichtigenden Aspekte hinsichtlich der Kompetenzorientierung zunächst überwältigend. Es wurde schnell deutlich, dass die Einbeziehung von weiteren Experten/innen, z.B. der Hochschuldidaktik und der verschiedenen akademischen Sachgebiete, notwendig und wichtig ist. Bei der Überarbeitung und Neukonzeption von Studiengängen geben Fachgutachten, Konferenzpapiere und verschiedene Leitfäden ferner umfangreiche und präzise Hinweise und Hilfestellungen dafür, welche Aspekte bei einer kompetenzorientierten und damit einer Lernergebnis-orientierten Konzeption von Studiengängen zu berücksichtigen sind (DQM, 2017; Schaper et al., 2012). Eine solche Outcome-Orientierung sollte in mehreren Schritten vollzogen werden (Biggs & Tang, 2007; Schaper et al., 2012). So empfehlen Schaper et al. (2012, S. 38), dass für eine kompetenzorientierte Curriculumsentwicklung nach dem sogenannten Backward-Design folgende Schritte zu durchlaufen sind:

  1. Bestimmung relevanter Qualifikationsziele
  2. Formulierung kompetenzorientierter Lernziele
  3. kompetenzförderliche Gestaltung der Lehr-/Lernprozesse
  4. Etablierung kompetenzorientierter Prüfungsformen
  5. Unterstützung und Begleitung des Kompetenzerwerbs von Studierenden
  6. Maßnahmen zur Qualitätssicherung

Es hat sich gezeigt, dass die Umsetzung dieser sechs Schritte besonders auch einen “Blick von außen“ bedarf und dass die Unterstützung der oben beschriebenen Personen unabdingbar ist.

Bestimmung relevanter Qualifikationsziele

Die Darstellung übergeordneter Qualifikationsziele und damit die Formulierung grundlegender zu erwerbender Kompetenzen in den jeweiligen Studiendokumenten (z.B. Prüfungs- und Studienordnung, Modulhandbücher) geben potentiellen Studienanfängern/innen einerseits Aufschluss über das Studiengangsprofil (z.B. forschungs- oder anwendungsorientiert), liefern aber auch Informationen über das Anforderungsprofil des Studiengangs selbst (Lokoff et al., 2010). Mithilfe dieser Informationen wird zudem das Kompetenzprofil auch den Akteuren/innen außerhalb der Hochschule klarer. Die Bestimmung dieser Qualifikationsziele stellte daher auch unseren ersten Schritt dar.
Zur Bestimmung der Qualifikationsziele wurden zunächst die Profile möglicher Absolventen/innen im, wie auch die Profile potentieller Bewerber/innen für den Studiengang Sport and Exercise Psychology erstellt. Die Erstellung der Absolventen/innen-Profile erforderte ein rückwärts gerichtetes Denken (Backward-Design), wonach zunächst erarbeitet wurde, in welchen Arbeitsfeldern die Absolventen/innen tätig sein könnten und welche fachlichen und fachübergreifenden Kompetenzen diese mitbringen sollten. Dafür wurden zunächst zahlreiche Stellenanzeigen verschiedener Einrichtungen und Unternehmen im In- und Ausland gesammelt und ausgewertet. Diese waren sehr hilfreich, um die Aufgaben und Tätigkeiten sowie Fähigkeiten und Kompetenzen der späteren Absolventen/innen des Studiengangs zu formulieren. Die Erarbeitung der Bewerber/innen-Profile setzte einen Perspektivwechsel voraus, der die Bedingungen und Hintergründe der potentiellen Bewerber/innen berücksichtigte. Hierzu wurden neben der kulturellen, sprachlichen und geographischen Herkunft auch praktische Vorerfahrungen, Interessen und Wünsche sowie mögliche Hindernisse und Bedenken der Bewerber/innen mitgedacht. Diese Vorgehensweise im ersten Schritt gewährleistete eine gezielte Anforderungs- und Bedarfsanalyse der Studierenden. Besonders hilfreich war dabei das Erarbeiten von Steckbriefen potentieller Studienbewerber/innen und mögliche Stellenanzeigen zukünftiger Arbeitergeber/innen (Abbildung 1). Das Ergebnis dieses Prozesses war die Formulierung folgender fünf Qualifikationsziele:

  1. Studien planen, beantragen, durchführen, auswerten und interpretieren (experimentelle Labor- oder Feldstudien, qualitative oder quantitative Studien)
  2. Handlungsempfehlungen theorie- und forschungsbasiert aus Studien ableiten
  3. sportpsychologische Beratungs- und Teamleitungskompetenz in internationalen Einzel- und Gruppensettings
  4. berufsfeldbezogene, interkulturelle Sprachkompetenz und fachsprachlich angepasste Kommunikation mit relevanten Stakeholdern in Wort und Schrift in Englisch (Athleten/innen, Trainer/innen, Kollegen/innen, Klienten/innen, Patienten/innen, Personen des öffentlichen Lebens usw.)
  5. sport- und bewegungspsychologisches Selbstverständnis / Professionalität und Selbstführungskompetenz,

die in den diversen Arbeitsfeldern der Sport- und Bewegungspsychologie Anwendung finden: z.B. Bildungseinrichtungen (z.B. (Sport-)Schule, Universität), Vereine und Verbände (z.B. Leistungs-, Breiten-, Gesundheits- und Rehabilitationssport), soziale und wirtschaftliche Unternehmen (z.B. Personalmanagement, betriebliche Gesundheitsförderung), öffentlicher Dienst (z.B. Gemeinden, Städte, Ministerien) oder gesundheitsbezogene Einrichtungen (z.B. Krankenkassen).

Im Zusammenhang mit der Erarbeitung der Bewerber/innen-Profile wurden ebenfalls die Kriterien für die Auswahl der Studierenden mitgedacht. Gegenüber den üblichen Eignungsfeststellungsprüfungen wie einer Klausur (oder der vor dem Sportstudium üblichen sportpraktischen Eingangsprüfung) orientierte sich die Gestaltung der Auswahlordnung stärker an den Kompetenzen der Bewerber/innen. Neben den fachspezifischen Zugangsvoraussetzungen (erster berufsqualifizierender Hochschulabschluss im Fach Sportwissenschaft oder Psychologie, C1 Sprachniveau Englisch), besteht die Möglichkeit, das Hauptauswahlkriterium (Note des ersten berufsqualifizierenden Hochschulabschlusses) aufzuwerten. So können die Bewerber/innen weitere Zulassungspunkte für den Nachweis wissenschaftlicher Erfahrungen (z.B. Teilnahme an wissenschaftlichen Studien, selbstverfasster Abstract), für den Nachweis praktischer Erfahrungen in den Bereichen Sport und/oder (Sport-)Psychologie (z.B. Trainer-Lizenz, ehrenamtliche oder soziale Tätigkeit, eine Weiterbildung z.B. in Mediation, (interkultureller) Kommunikation) oder/und für den Nachweis interkultureller Erfahrungen, die im Ausland erworben wurden, vergeben werden. Auch für die schriftliche Begründung für den Studienwunsch (Motivationsschreiben) können weitere Zulassungspunkte vergeben werden. Bewertet werden hier u.a. Gründe für die Wahl und Erwartungen an das Studium und Begründung der Forschungsorientierung und der Forschungsinteressen. Hintergrund dieses sehr detaillierten Auswahlverfahrens ist insbesondere die Berücksichtigung sozialer und personaler Kompetenzen im Bewerbungsverfahren, wonach nicht allein die Note des ersten berufsqualifizierenden Hochschulabschlusses zu Rate gezogen wird.

Formulierung kompetenzorientierter Lernziele und Gestaltung kompetenzförderliche Lehr-/Lernprozesse

Im zweiten Schritt wurden diese übergeordneten Ziele quantifiziert und als greifbare Lernergebnisse inklusive deren konkrete Handlungskompetenzen formuliert. Diese wurden dabei den grundlegenden beruflichen Kompetenzen Fach-, Methoden-, Sozial- sowie Personale oder Selbstkompetenz v.a. im wissenschaftlichen Setting zugeordnet und anhand taxonomischer Kriterien und Systematiken formuliert (Blickle, 2014; DQM, 2017; DQR, 2011; Lokoff et al., 2010; Schaper et al., 2012). Gleichzeitig sollten sie den Kriterien zur Überprüfung von Lernergebnissen (spezifisch, objektiv, messbar, realistisch, nützlich) entsprechen (Lokoff et al., 2010). Dieser Prozess erforderte mehrere Zwischenschritte. Zum einen wurden für die vorläufig entworfenen Module und Veranstaltungen jeweils einzelne Lernziele und Handlungskompetenzen detailliert formuliert, zum anderen wurden diese immer wieder mit den oben genannten Profilen potentieller Bewerber/innen und zukünftiger Absolventen/innen auf Übereinstimmung mit den genannten Kriterien abgeglichen und ggf. umformuliert. Stellten sich bei diesem Abgleich Unstimmigkeiten dar, so wurden – schon als Vorgriff auf den dritten Schritt – der Zeitpunkt und der Ablauf der Module bzw. einzelner Veranstaltungen erneut überarbeitet und ggf. neu strukturiert, um einen kompetenzförderlichen Lehr- bzw. Lernprozesses zu gestalten. Als Abschluss des zweiten und dritten Schrittes wurden die Kernkompetenzen mit den entsprechenden Lernergebnissen für alle Module formuliert, denen sehr detaillierte Lernziele zugrunde liegen und sich zirkulär in den verschiedenen Modulen und Lehrveranstaltungen, auf zunehmend höheren Taxonomiestufen, wiederfinden (constructive alignment, Biggs & Tang, 2007; Schaper et al., 2012). Abbildung 2 stellt den Übertrag der Qualifikationsziele zu den Lernzielen und Handlungskompetenzen innerhalb der Module dar. Rückblickend ist hier bereits zu sagen, dass sich diese ersten Schritte als die arbeits- und zeitintensivsten herausstellten, die eine Reihe von kritischen Diskussionen zur Realisierung der intendierten Kompetenzen, bei Berücksichtigung der Voraussetzung von und Anforderungen an die Studierenden, beinhaltete.

Etablierung kompetenzorientierter Prüfungsformen

Im vierten Schritt wurden neben der Kompetenzorientierung auch Aspekte der Digitalisierung und Diversität bei der Festlegung von Prüfungsformen (Prüfungsvor- und Prüfungsleistungen) sowie das ausgeprägte Selbststudium bei der Abschätzung des Workloads berücksichtigt. So erfolgen Prüfungs(vor-)leistungen beispielsweise in Form von Online-Klausuren, Portfolios (z.B. in Form einer persönlichen Website), Rezensionen, Hausarbeiten und Lerntagebüchern, Veranstaltungsplanung, Forschungskonzepten, Experimenten oder in der Erstellung von Publikationen oder wissenschaftlichen Postern. Diese Prüfungsformen fördern nicht nur die Entwicklung einer breiten Fach- und Methodenkompetenz, sondern unterstützen auch – aufgrund ihrer Diversität – die Ausbildung sozialer, personaler und interkultureller Kompetenzen, die hinsichtlich ihres domänenübergreifenden Charakters, und dem Ziel sich selbstgesteuert und selbstorganisiert Wissen aneignen oder mit anderen kommunizieren und interagieren zu können, auch als Schlüsselkompetenzen bezeichnet werden (dvs, 2017; Schaper et al., 2012). Die inhaltliche Konzeption der Prüfungsformate folgt ebenfalls dem Constructive-Alignment-Konzept, indem die Prüfungs(vor-)leistungen explizit auf die zu erreichenden Lernziele und damit die intendierten Handlungskompetenzen der Lehrveranstaltungen bzw. Module abgestimmt sind (Biggs & Tang, 2007; Schaper et al., 2012). Mit den hier vorgestellten Prüfungsformen wurden neue Wege gegangen, die den Wünschen der Studierenden (weniger Referate und Hausarbeiten) entsprechen, die gleichzeitig aber auch Herausforderungen in der Durchführung und Bewertung darstellen können (siehe hierzu Punkt ‚Zukünftige Maßnahmen zur Qualitätssicherung‘).

Unterstützung und Begleitung des Kompetenzerwerbs von Studierenden

Im fünften Schritt wird empfohlen insbesondere Angebote zur Förderung des Kompetenzerwerbs der Studierenden bei der Konzeption der Lehrveranstaltungen und Module, im Sinne einer Begleitung und Unterstützung der Studierenden, zu berücksichtigen (Schaper et al., 2012). Der hier vorgestellte Studiengang in Sport and Exercise Psychology zielt an verschiedenen Stellen auf eben diese Unterstützung ab und soll gleichzeitig Aspekte der Diversität und Heterogenität integrieren. So werden vor allem vor Beginn sowie in den ersten beiden Semestern verschiedene methodisch-didaktische Lehr-Lernangebote eingesetzt, um die Heterogenität der Studierenden in einem gewissen Rahmen auszugleichen. Diese Heterogenität kann jedoch auch (in späteren) Semestern genutzt werden, um eine individuelle Weiterentwicklung voranzutreiben. Neben der Begrenzung der Studienplätze auf maximal 20 findet noch vor Beginn der Lehrveranstaltungen des ersten Semesters eine Teambuilding-Woche mit allen Studierenden und allen Lehrkräften im Master Sport and Exercise Psychology statt, um einander kennenzulernen, Ziele und Umgangsformen gemeinsam festzulegen und gegebenenfalls differenzierte Beratungs- und Betreuungsangebote zu formulieren. Hinsichtlich der fachwissenschaftlichen Heterogenität dient ein im ersten Semester angebotenes Modul (‚Foundations of Sport and Exercise Psychology‘, vgl. Abbildung 2) dazu alle Studierende auf einen gemeinsamen Wissensstand zu bringen. In dieses Modul ist zudem ein Sprachkurs zur Fachterminologie integriert. Zur Weiterentwicklung sprachlicher Kompetenzen können Zusatzangebote in englischer Sprache über die Universität (z.B. Academic Lab) besucht werden. Ein angebotenes Forschungspraktikum (Modul ‚Research Experience‘) wird durch eine supervidierte Übung in Kleingruppen begleitet, in der eine regelmäßige Rückmeldung zum Lernstand durch das Lehrpersonal erfolgt. Zudem ist geplant, studentische Mentoren/innen auszubilden (Studierende aus höheren Semestern begleiten Studierende aus niedrigeren Semestern). Schließlich nehmen alle Studierenden im Rahmen ihrer Masterarbeit in Kleingruppen an einem Masterkolloquium teil (Modul ‚Master Colloquium‘), in welchem sie sich gegenseitig Rückmeldung geben können.
Bei der Konzeption des Masterstudiengangs und der Abfolge der Schritte eins bis fünf wurden auch immer didaktische Aspekte berücksichtigt. So liegt dem Studiengang vor allem das didaktische Konzept des forschenden Lernens nach Huber (2009, 2014), Decker und Mucha (2018) sowie nach Wildt (2009) zugrunde. Die Studierenden lernen zunächst über Forschung, indem sie sich mit den theoretischen Grundlagen der Sport- und Bewegungspsychologie auseinandersetzen. Darauf folgt dann ein Lernen für die Forschung (forschungsorientiertes Lernen) bei dem sie mit den methodischen Kompetenzen bzw. Forschungsmethoden vertraut gemacht werden. Danach erfolgt dann das forschende Lernen, bei dem sie vor allem in ihrer Abschlussarbeit eine eigene Forschungsfrage bearbeiten und das zuvor Gelernte anwenden.

Aufbau und Inhalte des Masterstudiengangs – From start to finish

Alle vorgestellten Schritte mündeten letztendlich in dem hier vorgestellten Konzept eines internationalen (englischsprachigen) Masterstudiengangs mit einem forschungsorientierten Schwerpunkt in Sport and Exercise Psychology, dessen Verantwortung im Fachgebiet Sportpsychologie der Universität Leipzig liegt. Der Studiengang Sport and Exercise Psychology soll in vier Semestern absolviert werden, beginnend im Wintersemester, und führt zum Abschluss Master of Science (M.Sc.). Als ein besonderes Merkmal weist der Studiengang einen integrierten Doppelabschluss in Kooperation mit der Universität Thessaly in Trikala (Griechenland) auf. Die Abbildung 3 stellt das Rahmenkonzept inklusive der verschiedenen Module in den vier Semestern dar, während die Tabelle 1 den Ablauf des Studiums, die Verteilung der Leistungspunkte sowie die geforderten Prüfungsvor- und Prüfungsleistungen darstellt.
Alle angebotenen Module können dabei im jeweiligen Semester begonnen und auch abgeschlossen werden. Der Studiengang besteht im ersten und vierten Semester ausschließlich aus Pflichtmodulen des Kernfachs. Im zweiten Semester gibt es Wahlmöglichkeiten im Hinblick auf das Modul ‚Application of Sport and Exercise Psychology in Different Settings‘, in welchem vier von fünf Kursen gewählt werden. Im dritten Semester kann entweder ein Auslandssemester absolviert werden oder ein Forschungspraktikum. Zudem besteht u.a. die Möglichkeit zur Teilnahme am Doppelabschlussprogramm. Es werden pro Wintersemester 20 Studienanfänger/innen angestrebt, wovon bis zu sechs Studierende die Option auf einen Doppelabschluss mit der Universität Thessaly erhalten.
Ziel des Studiengangs ist, die Studierenden für eine nationale und internationale, forschungsbezogene Tätigkeit im Bereich Sport- und Bewegungspsychologie an einer Bildungseinrichtung, in Vereinen und Verbänden, in sozialen und wirtschaftlichen Unternehmen sowie im öffentlichen Dienst und in gesundheitsbezogenen Einrichtungen zu qualifizieren. Entsprechend der oben dargestellten fünf Qualifikationsziele erwerben die Absolventen/innen Wissen in den grundlegenden sport- und bewegungspsychologischen Konstrukten, Theorien und Modellen sowie in Forschungsmethoden und Statistik und lernen diese bei der Planung, Durchführung und Evaluation von Interventionen praktisch anzuwenden. Zudem werden gezielt persönliche, soziale sowie fachsprachliche und interkulturelle Kompetenzen weiterentwickelt, die für die spätere Berufstätigkeit erforderlich sind. Die Studierenden sind nach Abschluss des Studiengangs in der Lage, Informationen, Daten und Fragestellungen wissenschaftlich zu analysieren, theoretisch zu durchdringen und anwendungsbezogen zu interpretieren, um Maßnahmen für die Praxis und Interventionen zur Weiterentwicklung theoretischer Ansätze abzuleiten.

AKTUELLER STAND – WHERE ARE WE NOW?

Obwohl erste Überlegungen zu einem Double Degree bereits im Dezember 2018 erfolgten, begann die eigentliche Arbeit an dem hier vorgestellten Masterstudiengang im April 2019 und wurde mit der Einreichung am 30. November 2019 der folgenden Unterlagen beim Rektorat abgeschlossen: Studiengangskonzept (inkl. Rahmenkonzept, Ablauftabelle und Lernziele,) Studiendokumente (Modulbeschreibungen, Studien-, Prüfungs-, Auswahlordnung) sowie Lehr- und Ressourcenplanung. Ein positives Votum der Studienkommission sowie des Fakultätsrats der Sportwissenschaftlichen Fakultät liegen vor und die positive Evaluation durch die Rektoratskommission Lehre, Studium und Prüfungen (LSP) ist bereits erfolgt. Im Jahr 2020 konnte zudem der Kooperationsvertrag mit der Universität Thessaly zur Implementierung des Double Degrees erfolgreich finalisiert und unterzeichnet werden. Wir freuen uns die ersten Studierenden zum Wintersemester 2021/22 immatrikulieren zu können.

Zukünftige Maßnahmen zur Qualitätssicherung – The future

Der abschließende, sechste Schritt bei der Konzeption eines neuen Studiengangs sieht entsprechende Maßnahmen zur Qualitätssicherung vor. So soll der Studiengang Sport and Exercise Psychology von Beginn an begleitend evaluiert werden. Das Ziel dieser Evaluationen ist eine datenbasierte Rückmeldung zur Einschätzung der inhaltlichen und organisatorischen Qualität sowie der Stärken und Schwächen von Lehrveranstaltungen, Modulen sowie dem Studiengang selbst. Die Evaluation erfolgt dabei auf Veranstaltungs-, Modul- sowie auf Studiengangsebene. Die wesentlichen Ergebnisse der Evaluationen werden im Selbstbericht des Studiengangs bzw. im fakultätsinternen Lehrbericht dokumentiert und nachgehalten sowie mit dem/der Evaluationsbeauftragen sowie dem/der Studiendekan/in besprochen. Speziell im Selbstbericht des Studiengangs werden bei Abweichungen entsprechende Handlungsmaßnahmen zur Behebung formuliert. In den ersten zwei Jahren des neuen Studiengangs soll jede Veranstaltung evaluiert werden, entweder per Paper-Pencil-Verfahren oder elektronisch, denkbar sind auch qualitative Verfahren wie Teaching Analysis Poll (TAP). Die Evaluation der einzelnen Lehrveranstaltungen selbst soll zeitlich deutlich vor Abschluss der Lehrveranstaltung liegen, sodass die Lehrenden die Ergebnisse noch im Semester mit den Studierenden besprechen und gegebenenfalls auf Schwierigkeiten eingehen können. In Zusammenarbeit mit den Mitarbeitern/innen der Stabsstelle Qualitätsentwicklung in Lehre und Studium (zentrale Servicestelle Evaluation) werden Evaluationsbögen für einzelne Veranstaltungen sowie ganze Module entwickelt, die stärker auf die Qualität der Inhalte und den
Nutzen abzielen. Zusätzlich zu den Fragebögen sind weitere Instrumente denkbar, um die Kompetenzentwicklung der Studierenden zu erfassen (z.B. Selbstwirksamkeit, Lern- und Leistungsmotivation). Zusätzlich wird es in den ersten beiden Jahren nach jedem Semester eine Evaluationsrunde auf Modulebene mit den Studierenden geben. Dies soll im Sinne einer Lehrenden-Studierenden-Feedback-Runde erfolgen und möglichst durch externe Kollegen/innen objektiv begleitet werden. Hierbei sollen die Ergebnisse der Lehrveranstaltungs- und Modulevaluation besprochen und mögliche Abweichungen (s.o.) diskutiert werden. Diese Austauschrunde bietet zudem die Möglichkeit die Prüfungs(vor)leistungen als eine kleinere Form der lehrveranstaltungsinternen Evaluation genauer zu betrachten. Auch hier ist das Studierendenurteil von besonderer Bedeutung.
Nachdem zwei Kohorten den Studiengang absolviert haben, könnte es auf Grundlage der Evaluationen zu organisatorischen und inhaltlichen Änderungen im Studiengang kommen. Denkbar sind hierbei die Optimierung von Studien- und Prüfungsabläufen oder Änderungen von Prüfungs(vor)leistungen zur Weiterentwicklung der Lehrqualität. Dies wird als besonders sinnvoll erachtet, da speziell die Studierendensicht Aufschluss über potentielle Stärken und Schwächen gibt. Unabhängig von diesen möglichen Änderungen werden alle Lehrveranstaltungen grundsätzlich spätestens alle drei Jahre evaluiert. Mindestens alle drei Jahre werden die Studierende jeweils im abschließenden Studienjahr des Masterstudiengangs im Rahmen einer internen Evaluation des Studiengangs befragt. Da es sich um einen neueingerichteten Studiengang handelt, wird eine externe Evaluation zunächst nach Ablauf der Regelstudienzeit und anschließend alle sechs Jahre durchgeführt werden. Ferner sollen zu Beginn jeder neuen Kohorte zwei Studierendenvertreter/innen im Master Sport and Exercise Psychology gewählt werden, die u.a. die Aufgabe haben bei allgemeinen Problemen, aber vor allem auch im Hinblick auf Qualitätsprobleme die Studiengangsleitung zu kontaktieren und gemeinsame Lösungsvorschläge zu erarbeiten.
Schließlich soll ebenfalls regelmäßig eine Absolventen/innenbefragung stattfinden. Hinsichtlich der Weiterentwicklung ist geplant, dass – wie bei der konzeptionellen Erarbeitung des Studiengangs selbst auch – (studentische) Vertreter/innen der Studienkommission, des Fakultätsrates sowie des Prüfungsausschusses und vor allem Studierende des Masters in die Weiterentwicklung des Curriculums eingebunden werden. Im Vorfeld dazu werden die Evaluationsbögen der einzelnen Lehrveranstaltungen sowie die der gesamten Module auf Hinweise und Änderungsvorschläge gesichtet. Hierin einbezogen werden aber auch die individuellen Rückmeldungen der Studierenden.

ABSCHLUSSBEMERKUNGEN

Diesen Beitrag soll eine persönliche, wertschätzende aber auch kritische Reflektion des Gestaltungsprozesses des Studiengangs abschließen. Zunächst ist zu sagen, dass die Konzeption und Neugestaltung eines Studiengangs – ganz gleich welchen Fachgebietes immer einer sehr guten Zusammenarbeit der verschiedenen akademischen Bereiche (fachlich wie auch überfachlich) bedarf. Ohne eine solche konstruktive Zusammenarbeit ist ein Perspektivwechsel nur schwer möglich. Dabei möchten die Autorinnen besonders auch die Rolle der Studierenden, die Mitarbeit der Personen in der akademischen Verwaltung und nicht zuletzt den Austausch mit den Akteuren/innen außerhalb der Hochschule (berufstätige Sportpsychologen/innen) hervorheben, ohne die „ein Blick über den Tellerrand hinaus“ nicht möglich gewesen wäre. Dieser (über-)fachliche Austausch hat schließlich zu einem sehr detailliert ausgearbeiteten Studiengangskonzept geführt, der den Forderungen nach Kompetenzorientierung entspricht.
Bei der Neugestaltung eines Studiengangs ist der Zeitfaktor von Beginn an zu berücksichtigen. Trotz der, im Qualitätsmanagement­handbuch der Universität Leipzig beschriebenen, sehr konkreten Vorgaben zum zeitlichen Ablauf von Auftakt- und Fakultätsphase sowie dem zentralen Gremienweg ist festzuhalten, dass insbesondere die oben dargestellten ersten drei Schritte der Curriculumsentwicklung (Bestimmung relevanter Qualifikationsziele, Formulierung kompetenzorientierter Lernziele und kompetenzförderliche Gestaltung der Lehr-/Lernprozesse) die meiste Zeit in Anspruch genommen haben und auch nehmen sollten. Hierfür waren mehrere ganz- und halbtägige Workshops, in Kooperation mit den genannten in- und externen Akteuren/innen notwendig, um allen Forderungen gerecht zu werden. Diese Schritte müssen als Teamaufgabe gegangen werden und erfordern an manchen Stellen harte und restriktive Entscheidungen, die durchaus kritisch sein können. Für die Neukonzeption eines Studiengangs sollten – inklusive aller Gremienbeschlüsse – insgesamt 12 bis 15 Monate einberechnet werden.
Ungeachtet der vielen Arbeit, die einer solchen Neukonzeption zugrunde liegt, ist abschließend zu sagen, dass die Zusammenarbeit als überaus wertvoll, erfüllend und förderlich für alle Beteiligten beschrieben werden kann. Es wird spannend zu sehen sein, wie sich der geplante Studiengang in der nächsten Zeit entwickeln wird und wir freuen uns auf diese Herausforderung.

DANKSAGUNG

Die Autorinnen möchten sich vor allem bei den Kollegen/innen der Hochschuldidaktik für die Unterstützung bei der Erarbeitung der Qualifikations- und Lernziele sowie bei allen Mitarbeitenden des Instituts und der Fakultät sowie der akademischen Sachgebiete für die konstruktive Unterstützung bei der Erarbeitung der Studienunterlagen ganz herzlich bedanken.

LITERATUR

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DOI: 10.25847/zsls.2020.025

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