ERASMUS+ National Sports Governance Observer: Benchmarking sports governance across national boundaries

Projektleitung:
Prof. Dr. Jürgen Mittag

Projektmitarbeiterin:
Ninja Putzmann
Till Müller-Schoell

Projektlaufzeit:
Februar 2017 – Dezember 2018

Projektkoordination:
Play the Game (PTG) ist eine Initiative des Danish Institute for Sport Studies (IDAN) und hat sich zum Ziel gesetzt, die ethischen Standards im Sport zu steigern, Demokratie zu fördern, Transparenz und Meinungsfreiheit im Sport zu gewährleisten.
Das Danish Institute for Sports Studies (Idrættens Analyseinstitut - Idan) ist ein unabhängiges Forschungszentrum seit 2004, das vom dänischen Kulturministerium initiiert wurde. Primäre Zielsetzung von Idan ist es, soziale Projekte im Bereich Sport zu entwickeln, sportpolitische Initiativen zu analysieren und die öffentliche Diskussion für wichtige Themen des Sportsektors anzustoßen.

Partner:
KU Leuven
Utrecht University
The University of Warsaw
Molde University College
University of Bucharest

Beratende Partner:
The Cyprus Sports Organisation
The Flemish Sports Confederation
The Romanian Football Federation
The Danish Football Association
The Polish Golf Union
Norwegian Football Association
The Enlarged Partial Agreement on Sport
The International Council of Sport Science and Physical Education
The European Association for Sports Management

Projektziele:
Wichtigste Ziele des NSGO 2017: ‘National Sports Governance Observer: Benchmarking sports governance across national boundaries’ sind Unterstützung und Hilfestellung für nationale Sportorganisationen bei der Verbesserung ihrer Governance Ziele. In der ersten Instanz sind die Partner des Erasmus+-Antrages in das Projekt involviert. Später sollen auch Partner von Staaten innerhalb und außerhalb der EU bis 2018 dazukommen. Das Projekt will

  • Sportverantwortlichen und anderen Interessenvertretern ermöglichen, die Good Governance Standards und Vorgehensweise in Sportorganisationen zu messen, diskutieren und verbessern, indem das Benchmarking-Tool des Sport Governance Observers übernommen wird
  • nachhaltige Netzwerke schaffen zwischen Akademikern, Praktikern und anderen wichtigen Akteuren, die ein gemeinsames Interesse an Good Governance im Sport auf nationaler und internationaler Ebene durch nationale Schulungen und die Play the Game-Konferenz haben
  • die Bildung und Ausbildung von Sportverantwortlichen, Forschern und Regierungsvertretern vertiefen, um Good Governance-Standards und Praktiken in ihren jeweiligen Organisationen zu verstehen, einzuführen, zu bewerten und zu unterstützen
  • Regierungsvertretern Wissen und Instrumente zur Verfügung zu stellen, die es ihnen ermöglichen, einen Dialog mit der Sportbewegung zu führen, um bessere Good Governance im Sport zu fördern und einen angemessenen Rahmen für die Nutzung öffentlicher Zuschüsse im Sport zu schaffen 
  • bei der Erstellung, Bereitstellung und Verbreitung nationaler sowie vergleichender internationaler und nationaler Daten auf der Grundlage des Sports Governance Observer-Tools und des Berichts "Sports Governance Observer 2015" unterstützen
  • eine öffentliche Diskussion über Sport-Governance anstoßen, um das Bewusstsein für die Themen und Herausforderungen im Zusammenhang mit Good Governance unter Athleten, ehrenamtlichen Sportlern, Verbandsführern, Fan-Gruppen, Sponsoren und politischen Entscheidungsträgern zu stärken. Das soll dazu führen, dass sich effizientere Organisationen entwickeln und sich an Diskussionen und Entscheidungsprozessen im Sport beteiligen.
    Website

Zwischenbericht und Auftaktworkshop:
Im November 2017 erschien der Zwischenbericht (preliminary report) des Projekts mit vorläufigen Ergebnissen. Daran anknüpfend hat das Institut für Europäische Sportentwicklung seine deutschen Partnerverbände und weitere interessierte Gäste an die Deutsche Sporthochschule Köln im Mai 2018   eingeladen, um die ersten Ergebnisse zu diskutieren. Bei diesem Auftaktworkshop hatten die Sportverbände die Gelegenheit, Hintergründe zum Projekt und individuelle Analyseergebnisse über ihren Verband zu erfahren.

Abschlussbericht und finaler Workshop:
Im November 2018 fand in Leuven (Belgien) der große Abschluss-Workshop des Gesamtprojekts statt, zu dem sich alle Projektpartner sowie Journalisten, Wissenschaftler und weitere Interessierte aus dem europäischen und internationalen Raum versammelten. Im Rahmen von Vorträgen und Podiumsdiskussionen diskutierten die Teilnehmenden die Ergebnisse des Abschlussberichts (final report).
Um mit den deutschen Partnerverbänden und weiteren Interessierten über die abschließenden Ergebnisse und Perspektiven zu diskutieren, hat das Institut für Europäische Sportentwicklung erneut an die Deutsche Sporthochschule Köln im November 2018 eingeladen. Ziel dieses finalen Workshop ist es, die deutschen sowie europäischen Ergebnisse einzuordnen, zu erklären und für zukünftige Good-Governance-Aktivitäten nutzbar zu machen.