Small Worlds: Amateurfußball als Forschungsnetzwerk

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Die jüngsten Schätzungen aus dem Jahr 2006 sprechen von circa 265 Millionen organisierten Fußballer*innen weltweit. Doch offensichtlich ist nur ein sehr geringer Prozentsatz dieser Spieler*innen als professionell zu bezeichnen. Für die überwiegende Mehrheit spielt sich die Teilnahme am Fußball im nicht-professionellen (oder Amateur-)Bereich ab. Die Feststellung, dass dem nicht-professionellen Fußball in der akademischen Forschung nur wenig Beachtung geschenkt wird, ist dabei schlichtweg eine Untertreibung: Die Amateurspieler*innen auf lokaler Ebene, insbesondere wenn sie oder er nicht in die formale Organisationsstruktur von Vereinen und Verbänden eingebunden ist, sind weitgehend ein marginales und wenig untersuchtes/verstandenes Phänomen.

Das internationale Forschungsnetzwerk “Small Worlds: Football at the Grassroots in a Comparative European and Global Perspective” wurde im Jahr 2015 von Forscher*innen aus Deutschland, Großbritannien und Irland ins Leben gerufen, um neue, innovative Perspektiven zum nicht-professionellen Fußball aus verschiedenen disziplinären Blickwinkeln der Sozialwissenschaften einen Raum beziehungsweise diskursiven Rahmen zu geben. Unsere Gruppe beschäftigt sich daher vornehmlich mit dieser nur selten untersuchten Dimension der Fußballkultur.

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