4. Kölner Tag des Schulsports

Hauptvortrag (9.15-10 Uhr)

Den Hauptvortrag hält in diesem Jahr Dr. Daniel Schiller (Uni Wuppertal). Er geht in seinem Impuls der Frage nach, inwiefern das Konzept des Erziehenden Sportunterrichts als gegenwärtiger Leitidee von Schulsport eigentlich ein Orientierungswissen für Sportlehrkräfte darstellt und in welcher Weise sich dieses Wissen bemerkbar macht. Titel und Abstract zum Vortrag folgen.

Anschließend besteht die Möglichkeit zur Diskussion.

Die Moderation übernimmt N.N.

Workshopangebot (10.30-12.30 Uhr & 14.00-16.00 Uhr)

Im Folgenden finden Sie die verschiedenen Workshop-Angebote für den 4. Kölner Tag des Schulsports. Jedes Angebot ist durch Abkürzungen gekennzeichnet, die die primäre Zielgruppe der Schulformen anzeigen. Die Workshops können jedoch auch weitere Schulformen ansprechen. Es gibt eine Vielzahl an Angeboten für die Grundschule (GS), die Förderschule (FS), die Sekundarstufe I (SEK I) und die Sekundarstufe II (SEK II). Weitere Details finden Sie in den ausführlichen Beschreibungen der Workshops.

Die Anmeldung für den 4. Kölner Tag des Schulsports startet voraussichtlich Ende Mai.

Zum Rahmenprogramm geht es hier. Weitere Informationen zur Anmeldung erhalten Sie hier.

Achtung: Sollten Ihnen einzelne Workshops im Ticketportal nicht mehr angezeigt werden, sind diese ausgebucht! Eine Belegung des entsprechenden Workshops ist dann nicht mehr möglich.

Workshop-Block I (10.30 - 12.30 Uhr)

GS, SEK I: „Wir sind Turnstars“ – kooperativ gestalten, reflektieren...

GS, SEK I: „Wir sind Turnstars“ – kooperativ gestalten, reflektieren und bewerten am Barren

Themenschwerpunkt: Mehrperspektivität, Reflexion, Partizipation und Verständigung

Beschreibung

Der Workshop stellt ein praxiserprobtes Unterrichtsmodul aus dem Bewegungsfeld Bewegen an Geräten – Turnen vor, in dem Schüler*innen kooperativ Bewegungsaufgaben am Parallelbarren entwickeln, gestalten und präsentieren. Durch Partizipation entscheiden die Lernenden über Bewegungsformen, Gestaltung und Bewertungskriterien. Verständigung zeigt sich in Absprachen, Rollenübernahme und Feedbackprozessen. Reflexion erfolgt über Schülerjury, Beobachtungsaufträge und gemeinsame Auswertungen. Mehrperspektivität wird durch das Zusammenspiel von Bewegungserleben, Kooperation, Leistungsbewertung und Sicherheitsverantwortung erfahrbar. Der Workshop verdeutlicht, wie erziehender Sportunterricht im praktischen Handeln wirksam umgesetzt und auf andere Unterrichtsinhalte übertragen werden kann.

Inhalte

  • Bewegungserleben
  • Gruppengestaltung
  • Verständigung
  • Sicherheitsverantwortung
  • Leistungsbewertung

Besondere Hinweise: Bitte bringen Sie geeignete Sportbekleidung mit.

Referent*in: Sabine Blum (BiS) und Marco Effing (BiS)

Weitere Schulform: SEK II

GS, SEK I & II: Le Parcour

GS, SEK I & II: Le Parcour

Themenschwerpunkt: Mehrperspektivität, Reflexion

Beschreibung

Parkour ist eine kreative Form der Bewegung, bei der wir lernen, unsere Umgebung neu wahrzunehmen und Hindernisse eigenständig sowie ideenreich zu überwinden. In diesem Workshop erhalten die Teilnehmer:innen eine praxisnahe Einführung in „Le Parkour“ als Bewegungskunst. Es werden die grundlegenden Prinzipien des Parkour vermittelt: effiziente und sichere Fortbewegung, ein respektvoller Umgang mit der Umgebung sowie das Entwickeln eigener „Lines“. Im Mittelpunkt stehen dabei die kreative Entfaltung und die bewusste Auseinandersetzung mit Raum und Material. Gemeinsam erarbeiten wir einfache Übungsformen, die sich gut in den Schulsport integrieren lassen. Durch gezielte Reflexion werden die Bewegungserfahrungen auf Alltagssituationen übertragen: Ein schrittweises Vorgehen unterstützt die Entwicklung von Handlungssicherheit, fördert die Selbstwirksamkeit und befähigt die Teilnehmenden, Herausforderungen zunehmend eigenständig und kompetent zu bewältigen. Parkour bietet Kindern vielfältige Bewegungsanlässe und stärkt nachhaltig Mut, Selbstständigkeit und Körperbewusstsein.

Besondere Hinweise: Bitte bringen Sie geeignete (lockere) Sportbekleidung sowie festes, aber bequemes Schuhwerk mit. Für den Workshop werden Geräte und Setup vom Hersteller Cube Sports zur Verfügung gestellt.

Referent*innen: Marvin Kunigh

GS, SEK I & II: Virale Tanztrends gemeinsam analog tanzen und...

GS, SEK I & II: Virale Tanztrends gemeinsam analog tanzen und gestaltend reflektieren

Themenschwerpunkt: Reflexion

Beschreibung

Tanz begeistert zunehmend auch digital. Der Workshop zeigt, wie virale Trends im Unterricht nicht nur aufgegriffen und analog nachgetanzt, sondern im Rahmen von eigenen spontan- und Gruppengestaltungen ästhetisch reflektiert werden können. Videobeispiele von Signature Moves werden dabei einbezogen.

Inhalte

  • Definitionen verschiedener Formen der interpersonalen Gewalt
  • Prävalenzzahlen und Überschneidungen von interpersonaler Gewalt
  • Täter*innenstrategien
  • Präventionsmaßnahmen
  • Interventionsmöglichkeiten

Besondere Hinweise: Bequeme (Sport-)Kleidung wird empfohlen.

Referent*innen: Dr. Stephani Howahl (DSHS) & Prof. Dr. Claudia Steinberg (DSHS)

SEK II: Somatische Methoden im Unterricht – Körperwahrnehmung, Atmung...

SEK II: Somatische Methoden im Unterricht – Körperwahrnehmung, Atmung und Bewegung

Themenschwerpunkt: Mehrperspektivität, Reflexion

Beschreibung

Dieser Workshop stellt somatische Methoden als didaktische Ergänzung für den schulischen Unterricht vor. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Körperwahrnehmung, Atmung und bewusste Bewegung zur Entwicklung von Selbstwahrnehmung und Selbstregulation bei Schüler*innen (und Lehrer*innen) beitragen können.

Die Methoden greifen Ansätze aus den somatischen Praxisformen (z. B. Yoga) auf.

Im Workshop werden Möglichkeiten aufgezeigt, wie Sequenzen und Übungsformen zu Atmung, Bewegung und Wahrnehmung Schüler*innen dabei unterstützen können, ein differenzierteres Verständnis für ihren eigenen Körper und ihre körperlichen Zustände zu entwickeln. Sie bieten zudem Impulse für einen Unterricht, der körperliche Erfahrung bewusst in Lernprozesse einbezieht und damit sowohl Bewegungslernen als auch Aufmerksamkeit, Präsenz und Selbstregulation fördert.

Besondere Hinweise: Bitte bringen Sie, wenn möglich, eine Yogamatte mit.

Referent*in: Tessa Temme (DSHS)

Weitere Schulformen: SEK I, FÖS

Sek I & II: Goalball - inklusiver Schulsport, auch in Regelschulen...

Sek I & II: Goalball - inklusiver Schulsport, auch in Regelschulen möglich?!

Themenschwerpunkt: Mehrperspektivität. Reflexion, Partizipation und Verständigung

Beschreibung

Am Beispiel der paralympischen Sportart Goalball haben die TN die Möglichkeit, Perspektivwechsel und Kommunikation unter anderen Bedingungen zu erleben. Das Spiel unter der Dunkelbrille mit einem Klingelball fördert die Selbst- und Raumwahrnehmung. Außerdem ist die Kommunikation innerhalb des Teams sowie die Überwindung der eigenen Unsicherheit und das Einfinden in die neue Situation entscheidend für den Erfolg. Es erfordert Mut, sich dem Spiel ohne Sicht zu stellen, und fördert die Übernahme von Verantwortung, seine spielerischen Fähigkeiten mit dem Ball auf diese, den meisten völlig unbekannte Sportart im Team zu übertragen. Reflexion des Erlebten gehört gerade bei dieser Sportart für die Weiterentwicklung ebenso dazu wie Kritikfähigkeit und Perspektivwechsel.

Das inklusive Goalballspiel ermöglicht es, eine Sportart für Menschen mit und ohne Sehschädigung zu erleben.

Besondere Hinweise: Bitte bringen Sie ein langärmliges Oberteil sowie eine lange Sporthose mit. Wenn vorhanden, können zudem gerne Knie- und/oder Ellbogenschoner mitgebracht werden.

Referent*in: Bianca Janssen, Björn Naß

Weitere Schulform: FÖS

GS, SEK I & II, FÖS: Trockene Schneebälle - Spiele mit hoher...

GS, SEK I & II, FÖS: Trockene Schneebälle - Spiele mit hoher Bewegungszeit aktiv und gemeinsam gestalten

Themenschwerpunkt: Reflexion, Partizipation & Verständigung

Beschreibung

In diesem Workshop erleben die Teilnehmenden kleine Spiele mit vielen (Schnee-)Bällen. Was zunächst nach Durcheinander klingt, erzeugt maximale Bewegungszeit, hohe Aktivierung und intensive Interaktionen in der Sporthalle.

Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Spiele mit vielen Bällen gezielt für einen erziehenden Sportunterricht genutzt werden können. Anhand direkt einsetzbarer Spielformen wird gezeigt, wie Reflexionsphasen sinnvoll integriert und Verständigungsprozesse bewusst gestaltet werden können: 


Wie können Schüler*innen Regeln gemeinsam entwickeln?
Wie lassen sich teaminterne Strategiephasen strukturieren?
Wie wird Verantwortungsübernahme im Spielprozess sichtbar?

Inhalte

  • Ausprobieren von Spielideen mit viel Bewegungszeit
  • Einbindung kurzer, strukturierter Reflexionsphasen im Spielverlauf
  • Regeln gemeinsam entwickeln und aushandeln
  • Aufbau einer Unterrichtsreihe mit Fokus auf Verständigung und Verantwortungsübernahme

Besondere Hinweise: Bitte bringen Sie geeignete Sportbekleidung sowie Hallenschuhe mit.

Referent*in: Felix Burmeister 

Sek I & II: Tischtennis mehrperspektivisch unterrichten

Sek I & II: Tischtennis mehrperspektivisch unterrichten

Themenschwerpunkt: Mehrperspektivität

Beschreibung

Tischtennis im Schulsport geht über eine reine Technikschulung hinaus und bietet im Sinne des erziehenden Sportunterrichts ein hohes Potenzial zur Umsetzung und Verknüpfung unterschiedlicher pädagogischer Perspektiven. Nahezu alle Perspektiven lassen sich im Tischtennis gezielt akzentuieren, kontrastieren oder integrativ bearbeiten. Dieser Workshop vermittelt Lehrkräften praxisnahe Impulse, wie insbesondere jene Perspektiven, die gemeinhin nicht unmittelbar mit Tischtennis assoziiert werden (z. B. Wagnis oder Ausdruck), mithilfe ausgewählter Spiel- und Übungsformen adressiert werden können. Neben vielfältigen Bewegungserfahrungen stehen dabei soziale Lernprozesse, Reflexionsanlässe sowie Möglichkeiten der individuellen Lern- und Leistungssteuerung im Fokus.

Besondere Hinweise: Bitte bringen Sie geeignete Sportbekleidung sowie Hallenschuhe mit. Falls ein eigener Tischtennisschläger zur Verfügung steht, kann dieser gerne mitgebracht werden.

Referent*in: Dr. Timo Klein-Soetebier (DSHS, Institut für Trainingswiss. und Sportinformatik)

Weitere Schulformen: FÖS

GS, SEK I & II, FÖS: Planen mit KI – Mehrperspektivität auf...

GS, SEK I & II, FÖS: Planen mit KI – Mehrperspektivität auf Knopfdruck?!

Themenschwerpunkt: Mehrperspektivität, Reflexion

Beschreibung

KI-gestützte Tools eröffnen neue Möglichkeiten für die Planung von (Sport-)Unterricht. Ziel des Workshops ist es, dafür grundlegende Strategien für den gezielten Einsatz textgenerierender KI zu vermitteln.

Dafür werden im Workshop zunächst verschiedene KI-Tools vorgestellt. Darauf aufbauend erhalten die Teilnehmenden einen Überblick über mögliche Prompting-Strategien. Anschließend entwickeln sie eigene Prompts für den Sportunterricht und reflektieren diese im gemeinsamen Austausch. Ein besonderer Schwerpunkt des Workshops liegt dabei auf der Frage, inwiefern textgenerierende KI-Tools Impulse für die anspruchsvolle Planung eines mehrperspektivischen Sportunterrichts sowie für die damit verbundenen Reflexionsprozesse liefern können.

Der Workshop richtet sich in erster Linie an KI-unerfahrene Lehrkräfte, bietet jedoch auch für erfahrene Anwender*innen wertvolle Impulse.

Besondere Hinweise: Für die Teilnahme am Workshop wird ein Laptop mit WLAN-Zugang benötigt. Tablets sind nur eingeschränkt geeignet. Zudem wird eine kostenlose Vorab-Registrierung bei ChatGPT empfohlen.

Referent*innen: Konstantin Rehlinghaus (DSHS)

GS: Lernstandserhebung mit dem Eulenblick – Voraussetzung für einen...

GS: Lernstandserhebung mit dem Eulenblick – Voraussetzung für einen passgenauen Schwimmunterricht

Themenschwerpunkt: Mehrperspektivität

Beschreibung

Der Workshop stellt mit dem Eulenblick ein Verfahren zur strukturierten Lernstanderhebung im Schwimmunterricht vor. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Lehrkräfte Lernstände differenziert erfassen und auf dieser Grundlage einen passgenauen, entwicklungsorientierten Unterricht gestalten können. Ausgehend vom Modell der Schwimmerischen Grundbildung wird theoretisch aufgezeigt, wie der Eulenblick Beobachtung strukturiert, diagnostische Entscheidungen unterstützt und die Planung nächster Lernschritte erleichtert. Im Sinne der Mehrperspektivität ermöglicht eine präzise Diagnose, unterschiedliche pädagogische Perspektiven gezielt zu eröffnen: Kinder können ihre Körperwahrnehmung im Wasser vertiefen, Bewegungsformen erproben und variieren, mit Mut und Unsicherheit umgehen, individuelle Fortschritte erleben sowie kooperative Lernprozesse gestalten. Ebenso lassen sich Aspekte wie Gesundheitsbewusstsein, Verantwortungsübernahme und soziale Interaktion im Schwimmunterricht bewusster anbahnen.

Referent*innen: Inga Fokken (DSHS) & Dr. Ilka Staub (DSHS)

Weitere Schulform: SEK I

Sek I: Demokratiebildung im Sportunterricht – eine Zukunftswerkstatt

Sek I: Demokratiebildung im Sportunterricht – eine Zukunftswerkstatt

Themenschwerpunkt: Mehrperspektivität, Reflexion, Partizipation & Verständigung

Beschreibung

Demokratiebildung ist keine Ergänzung zum Sportunterricht – sie ist eine seiner zentralen pädagogischen Aufgaben. Dieser Workshop verbindet Methode und Inhalt: Im Format der Zukunftswerkstatt reflektieren Teilnehmende ausgehend von eigenen Mitbestimmungserfahrungen das Prinzip der Partizipation und Verständigung im Erziehenden Schulsport. Ein theoretischer Impuls rahmt demokratische Haltung und inklusive Gestaltungsprinzipien ein. Im Fokus steht die individuelle Förderung in heterogenen Lerngruppen: Partizipative Arrangements machen Stärken sichtbar und ermöglichen differenzierte Beteiligung. Praxisnah erproben Kleingruppen Methoden wie kooperative Regelaushandlung und entwickeln transferfähige Unterrichtsszenarien. Den Abschluss bildet eine Meta-Reflexion: Wie demokratisch war dieser Workshop selbst?

Besondere Hinweise: Keine besonderen Materialien erforderlich. Der Workshop eignet sich sowohl für Sportlehrkräfte als auch für Lehramtsstudierende mit Unterrichtserfahrung.

Referent*in: Franziska Mendler (DSHS)

Weitere Schulform: GS, SEK II, FÖS

 

SEK I & II: Philosophieren im Sportunterricht

SEK I & II: Philosophieren im Sportunterricht

Themenschwerpunkt: Reflexion

Beschreibung

Was ist faires Handeln im Sport? Was ist überhaupt Sport? Dies sind zwei Fragen, von denen wir glauben, sie intuitiv beantworten zu können. Es gibt aber unterschiedliche Antworten, die gleichwohl begründet sind. Damit stellen sich diese Fragen bereits als philosophische Probleme dar. Das grundsätzliche Nachdenken über das eigene sportliche Handeln und über das kulturelle Phänomen des Sports findet im Sportunterricht aber kaum unter einer grundsätzlichen Perspektive statt. Der Workshop will Mut machen, das sportliche Handeln und seine Problemfelder mit den Schüler*innen aus einem philosophischen Blickwinkel zu betrachten, und Hinweise geben, wie unter den Rahmenbedingungen der sportunterrichtlichen Praxis methodisch geleitet philosophiert werden kann.

Referent*in: Prof. Dr. Michael Segets (DSHS)

Sek I & II, FÖS: Sport als Sprache – Inklusiven Sportunterricht...

Sek I & II, FÖS: Sport als Sprache – Inklusiven Sportunterricht mehrperspektivisch gestalten

Themenschwerpunkt: Mehrperspektivität, Partizipation und Verständigung

Beschreibung

Der Workshop greift das Prinzip der Mehrperspektivität auf, indem Bewegung und Spiel nicht nur unter einem leistungsbezogenen Gesichtspunkt thematisiert werden, sondern bewusst aus unterschiedlichen pädagogischen Perspektiven erfahrbar werden. Über Fußball, Badminton und Perspektivwechsel-Formate wie Blindenfußball setzen sich die Teilnehmenden mit Kooperation, Wahrnehmung, Rollenwechsel, sozialer Verantwortung sowie dem Umgang mit unterschiedlichen Leistungsvoraussetzungen auseinander. Sport wird dabei als Form von Verständigung erfahrbar, sodass neben motorischem Handeln auch Empathie, Reflexion und Partizipation im Mittelpunkt stehen.

Besondere Hinweise: Bitte bringen Sie geeignete Sportbekleidung sowie Hallenschuhe oder Turnschläppchen mit.

Referent*in: Tobias Gemein

Sek I: Kognitionen im Sportspiel Fußball im Kontext Schule

Sek I: Kognitionen im Sportspiel Fußball im Kontext Schule

Themenschwerpunkt: Mehrperspektivität

Beschreibung

In diesem Workshop geht es um Kognitionen im Fußball und wie dies im Sportunterricht mit einbezogen werden kann, unter Berücksichtigung der pädagogischen Perspektiven sowie einer heterogenen Schüler*innenschaft.

Es sollen vor allem viele unterschiedliche Spielformen aktiv mitgestaltet werden und herausgestellt werden, welchen Bezug die jeweiligen Spielformen zu den kognitiven Fähigkeiten wie bspw. Wahrnehmung, Kreativität, Spielintelligenz, usw. haben. Darüber hinaus wird versucht, das neue Konzept des DFB namens "Trainingsphilosophie Deutschland" ebenfalls mit in den Workshop zu integrieren.

Ziel wird es sein, dass alle Teilnehmenden am Ende mit einer Vielzahl an Spielformen nach Hause gehen, die sie idealerweise in ihrem Sportunterricht integrieren können.

Besondere Hinweise: Bitte bringen Sie geeignete Sportbekleidung sowie Hallenschuhe (für Fußball geeignet) mit.

Referent*in: Dr. Sebastian Schwab (DSHS)

Weitere Schulformen: GS, SEK II

Workshop-Block II (14.00 - 16.00 Uhr)

Workshop-Block II

SEK I & II: (Kern-) Lehrplan trifft Sportunterricht – geht das?...

SEK I & II: (Kern-) Lehrplan trifft Sportunterricht – geht das? Exemplarische Umsetzung der pädagogischen Perspektiven am Beispiel „Laufen“

Themenschwerpunkt: Mehrperspektivität, Partizipation & Verständigung

Beschreibung

Am einfachen Beispiel ‚Laufen‘ aus dem Bewegungsfeld ‚Laufen, Springen, Werfen – Leichtathletik‘ werden in diesem Praxisworkshop alle pädagogischen Perspektiven exemplarisch angesteuert und ins Zentrum des eigenen Bewegens und Wahrnehmens gesetzt.

Die Fokussierung einzelner pädagogischer Perspektiven / Inhaltsfelder bietet dabei die Chance, die in Rahmenvorgaben und Kernlehrplänen geforderte mehrperspektivische Gestaltung von sportunterrichtlichen Praxissituationen sowohl aus der Teilnehmer*innen - als auch aus der Schüler*innen-Perspektive zu erleben.

Ein Transfer dieser mehrperspektivischen Ansätze und individuellen Erfahrungen auf andere Bewegungsfelder ist (meist) problemlos möglich, so dass die Teilnehmer*innen durch diesen Workshop konkrete Ideen zur Umsetzung der lehrplangemäßen Gestaltung von Sportunterricht erhalten (können).

Also: Laufschuhe an & los geht’s!

Besondere Hinweise: Bitte bringen Sie geeignete Sportbekleidung sowie Hallenschuhe mit.

Referent*innen: Ralph Bröcker (BiS Köln)

Weitere Schulform: GS & FÖS

FÖS, SEK I: „Wir alle sind torgefährlich!“ - Auszüge einer...

FÖS, SEK I: „Wir alle sind torgefährlich!“ - Auszüge einer praxiserprobten Unterrichtsreihe mit einer Beachhandball ähnlichen Variante

Themenschwerpunkt: Partizipation und Verständigung

Beschreibung

„Wir alle sind torgefährlich!“ ist eine für Läufer und Rollis fordernde und fördernde inklusive Spielform, die Charakteristik & Spielgeist beibehält, sowie die taktischen und technischen Ansprüche des traditionellen Handballs im Zusammenspiel berücksichtigt.

Der grundsätzliche Charakter von Sportspielen umfasst neben den spezifischen taktischen und technischen Ansprüchen an die Spielerinnen und Spieler Spannung, Ehrgeiz, Interaktion, Kampfgeist und Fairplay. Rücksichtnahme auf einen Menschen aufgrund einer motorischen Beeinträchtigung ist daher eher kontraproduktiv. Ehrliche Anerkennung einer Leistung von Gegenspieler/innen im Sport ist nicht möglich, wenn diese überwiegend durch Rücksichtnahme zustande kommt. Daher sollte es das Ziel sein, dass alle Spieler/innen ihren Blick auf taktische Spielsituationen richten, die eine Einbindung von Rollstuhlfahrer/innen mit einem spielerischen Nutzen verbindet. Demnach müssen Spielsituationen initiiert werden, bei denen eine aus taktischer Sicht sinnvolle spielerische Einbindung aller Beteiligten über Sieg und Niederlage des Teams entscheiden kann. Über eine solche, dem Spielerfolg dienende aktive Teilnahme eines Rollstuhlfahrers/in, kann unabhängig von den jeweiligen Voraussetzungen der Schüler/innen ein Gefühl des Miteinanders, möglicherweise darüber hinaus auch eine Stärkung des Selbstkonzepts entstehen.

Die Umsetzung der Spielform bietet sich insbesondere bei heterogenen Lerngruppen bezogen auf die physischen Fähigkeiten an.

Inhalte 

  • Kurzvortrag zum pädagogischen Hintergrund der Praxis
  • Durchführung der Spielform im Hinblick auf die Zielstellung: „Wir sind torgefährlich!“
  • Ausblick und Transfermöglichkeiten

Besondere Hinweise: Bitte bringen Sie geeignete Sportbekleidung sowie Hallenschuhe mit.

Referent*innen: Dirk Arentzen, Holger Faulenbach

Weitere Schulformen: Sekundarstufe II

GS, SEK I & II: Bewegen und Springen auf dem Großtrampolin –...

GS, SEK I & II: Bewegen und Springen auf dem Großtrampolin – Ermöglichung ungewöhnlicher, motivierender und wertvoller Bewegungserfahrungen durch partizipative Prozesse und Verständigung

Themenschwerpunkt: Partizipation & Verständigung

Beschreibung

Das Bewegen und Springen auf dem Trampolin (Großtrampolin) eröffnet Schüler*innen ungewöhnliche, spannende und wertvolle Bewegungserfahrungen. Es besitzt einen hohen Aufforderungscharakter, der die Motivation zur Bewegungsaktivität deutlich steigert.

In diesem Workshop wird unter Beachtung der Sicherheitsbestimmungen und unter Berücksichtigung der methodisch-didaktischen Besonderheiten des federnden
Geräts gezeigt, wie Trampolinturnen in den Sportunterricht als Teil des „Bewegen an Geräten/Turnen“ eingesetzt werden kann.

Inhalte

Trampolinturnen in der Schule:

  • Unterrichtsgestaltung
  • Unterrichtsorganisation (Auf- und Abbau)
  • Üben im Strom (Großgruppen)
  • spielerische Gewöhnungsübungen als Grundlage für Sicherheit und Zugänglichkeit
  • methodisch-didaktische Besonderheiten des federnden und werfenden Geräts

Besondere Hinweise: Bitte bringen Sie geeignete Sportbekleidung sowie Stoppersocken mit.

Referent*innen: Maria Becker (DSHS)

GS: Bewegte Momente – gemeinsam kreiert

GS: Bewegte Momente – gemeinsam kreiert

Themenschwerpunkt: Partizipation und Verständigung

Beschreibung

Ausgehen von der Idee der Partizipation und Selbstregulation wird die aktive Mitgestaltung von Schülerinnen und Schülern in den Mittelpunkt des Tanzunterrichts gerückt. Ziel ist es, den Teilnehmenden konkrete Methoden zu vermitteln, mit denen Lernende Verantwortung übernehmen und Entscheidungsprozesse im Unterricht mitbestimmen können. Ein wesentlicher Pfeiler ist dabei die Förderung der Selbstregulation, während gleichzeitig die curricularen Anforderungen des Lehrplans der Grundschule konsequent berücksichtigt werden.

Die praktische Umsetzung erfolgt durch drei methodische Bausteine:

  • Das Bewegungslabor ermöglicht freies Gestalten mit verschiedenen Materialien.
  • Ein Choreographie-Baukasten bietet Struktur für eigene kreative Prozesse.
  • Die Tanzkonferenz etabliert ein systematisches Peer-Feedback unter den Lernenden.

Durch diese Verzahnung von Eigenverantwortung und methodischer Anleitung entsteht ein Raum, in dem Tanz nicht nur als Bewegung, sondern als Feld für soziale und persönliche Entwicklung begriffen wird.

Referent*innen: Monika Mirbach, Birgit Lingen-Zengin

Weitere Schulform: SEK I, FÖS

SEK I & II: One-Wall-Squash – eine einfache, fun-versprechende...

SEK I & II: One-Wall-Squash – eine einfache, fun-versprechende Version des klassischen Squashsports für Schulen und Universitäten

Themenschwerpunkt: Partizipation & Verständigung

Beschreibung

One-Wall-Squash (Easy Squash) ist eine einfache Version des Sports, für den Einsatz im Schulsportunterricht. Easy to learn and play. Er kann in der Sporthalle oder auch Outdoors gespielt werden. Benötigt werden dafür eine freie Wand, Schläger und Bälle. Court-Erstellungskosten sind gering. Abkleben, Streichen oder MDF-Platten befestigen + Bodenlinien. Bei diesem Ein-Feld-Sport müssen Spieler Rücksicht nehmen, fair sein und Respekt haben. Sie können als Zähler und Schiedsrichter eingebunden werden. Sie leiten Übungen und treffen Entscheidungen. Schüler werden aufgefordert neue Spielformen vorzuschlagen. Der Vortrag zeigt, wie der Sport entstanden ist, wie Courts (Indoor und Outdoor) leicht zu gestalten sind. Regelwerk und Equipment werden kurz erklärt. Im Aktivteil werden Übungs- und Spielformen sowie die Möglichkeiten der Einbindung von Schülerinnen kennengelernt.

Besondere Hinweise: Wer einen eigenen Squashschläger besitzt, kann ihn gern mitbringen. Sonst werden Schläger und Bälle gestellt.

Referent*in: Vincent Bradley

GS: Regeln, Rituale, Kommunikation im Sportunterricht der Grundschule...

GS: Regeln, Rituale, Kommunikation im Sportunterricht der Grundschule am Beispiel Ringen und Kämpfen / Bewegen an Geräten

Themenschwerpunkt: Reflexion, Partizipation und Verständigung

Beschreibung

Über Erprobungen von Begrüßungs- und Verabschiedungsritualen sowie Höflichkeitsformen bei Partnerkämpfen und positiven Reflexionsrunden soll die respektvolle Verständigung als Teil einer Gesprächskultur transparent werden. Ausgangspunkt ist das eigene Bewegungshandeln der Teilnehmerinnen und Teilnehmer.

Besondere Hinweise: Bitte bringen Sie geeignete Sportbekleidung mit.

Referent*in: Bernhard Terodde

Weitere Schulform: FÖS

GS, SEK I & II, FÖS: Trockene Schneebälle - Spiele mit hoher...

GS, SEK I & II, FÖS: Trockene Schneebälle - Spiele mit hoher Bewegungszeit aktiv und gemeinsam gestalten

Themenschwerpunkt: Reflexion, Partizipation & Verständigung

Beschreibung

In diesem Workshop erleben die Teilnehmenden kleine Spiele mit vielen (Schnee-)Bällen. Was zunächst nach Durcheinander klingt, erzeugt maximale Bewegungszeit, hohe Aktivierung und intensive Interaktionen in der Sporthalle.

Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Spiele mit vielen Bällen gezielt für einen erziehenden Sportunterricht genutzt werden können. Anhand direkt einsetzbarer Spielformen wird gezeigt, wie Reflexionsphasen sinnvoll integriert und Verständigungsprozesse bewusst gestaltet werden können: 


Wie können Schüler*innen Regeln gemeinsam entwickeln?
Wie lassen sich teaminterne Strategiephasen strukturieren?
Wie wird Verantwortungsübernahme im Spielprozess sichtbar?

Inhalte

  • Ausprobieren von Spielideen mit viel Bewegungszeit
  • Einbindung kurzer, strukturierter Reflexionsphasen im Spielverlauf
  • Regeln gemeinsam entwickeln und aushandeln
  • Aufbau einer Unterrichtsreihe mit Fokus auf Verständigung und Verantwortungsübernahme

Besondere Hinweise: Bitte bringen Sie geeignete Sportbekleidung sowie Hallenschuhe mit.

Referent*in: Felix Burmeister 

Sek I: Act 4 Democracy: Demokratie in Bewegung – Partizipation im...

Sek I: Act 4 Democracy: Demokratie in Bewegung – Partizipation im Sportunterricht

Themenschwerpunkt: Reflexion, Partizipation und Verständigung

Beschreibung

Act 4 Democracy (A4D) macht Demokratie für Schüler:innen erfahr- und spürbar, indem Demokratiebildung in Bewegung, Performance und gemeinschaftlicher Reflexion verbunden wird.

In diesem Workshop experimentieren wir mit Aushandlungsprozessen und gestalten Interaktion in Bewegung. Wir definieren und testen Regeln für ein gemeinsames Miteinander, Gegeneinander, Füreinander, Um- und Durcheinander. Ausgangspunkt hierfür sind demokratische Spannungsfelder.

Projektinformationen:

A4D stellt Formate für Schule bereit, die fächerübergreifend einsetzbar sind – insbesondere in Sport, Darstellen & Gestalten, Kunst und Politik.

A4D versteht demokratische Bildung nicht primär als Wissensvermittlung, sondern als praktische Erfahrung von Aushandlung, Mitgestaltung, Verantwortung und Sichtbarkeit.

Jedes Schulprojekt mündet in einer Präsentation sowie einer Reflexionsphase, in der das Erlebte in demokratische Ideen eingebettet und begrifflich verankert wird.

Besondere Hinweise: Bitte bringen Sie geeignete Sportbekleidung sowie ggf. Sportschuhe mit. Ansonsten ist eine Teilnahme auch barfuß möglich. 

Referent*in: Ronja Frizen (DSHS) & Marco Grawunder (DSHS)

Weitere Schulform: GS, SEK II

GS, FÖS: Förderung der exekutiven Funktionen durch Spiele im Wasser...

GS, FÖS: Förderung der exekutiven Funktionen durch Spiele im Wasser als Grundlage der partizipativen Einbindung der Lernenden

Themenschwerpunkt: Reflexion, Partizipation und Verständigung

Beschreibung

Exekutive Funktionen steuern als geistige Fähigkeit das menschliche Verhalten und setzen sich aus dem Arbeitsgedächtnis, der Fähigkeit zur Impulskontrolle (Inhibition) und der kognitiven Flexibilität zusammen. Gut ausgeprägte exekutive Funktionen - und damit die Fähigkeit zur besseren Selbstregulation - sind entscheidend für die grundlegende Partizipation der Kinder im schulischen Umfeld sowie ihrem Lernerfolg. In dieser Veranstaltung werden sowohl theoretische Impulse gesetzt als auch konkrete Anregungen zur Förderung dieser drei exekutiven Funktionen im (Anfänger-)Schwimmunterricht gegeben. Die Lehrkräfte lernen vielfältige Spielformen und Übungen - vor dem Hintergrund des Schulschwimmpasses, unter Berücksichtigung eines sicheren Schwimmunterrichts und heterogener Gruppen - kennen, die gemeinsam mit den Lernenden reflektiert und entsprechend angepasst werden können. Die Inhalte können direkt im Unterricht umgesetzt werden.

Besondere Hinweise: Bitte bringen Sie Schwimmbekleidung sowie bei längeren Haaren eine Badekappe und/oder einen Haargummi mit. Auch das Tragen von eigenen Neoprenanzügen/Surfshirts (Kälteschutz) ist möglich. 

Referent*in: Meike Berg, Sandra Esser, Barbara Steimel

Weitere Schulform: SEK I

Sek I: Wagniserziehung im Sportunterricht

Sek I: Wagniserziehung im Sportunterricht

Themenschwerpunkt: Mehrperspektivität, Reflexion

Beschreibung

Der Workshop richtet sich an Studierende, Lehrkräfte, Fachleiter*innen, Wissenschaftler*innen und Interessierte im Bereich des Schulsports und greift die vielfach vernachlässigte pädagogische Perspektive „Etwas wagen und verantworten“ auf. Zu Beginn des Workshops werden theoretische Grundlagen zur Wagniserziehung im Kontext des Erziehenden Sportunterrichts thematisiert und auf die Besonderheiten im Sportunterricht eingegangen. Im Zuge dessen werden auch Herausforderungen aufgegriffen, die sich bei der Umsetzung der pädagogischen Perspektive „Etwas wagen und verantworten“ ergeben können. Im zweiten Teil des Workshops werden konkrete Praxisbeispiele vorgestellt und gemeinsam weiterentwickelt.

Referent*in: Anette Böttcher (Universität Wuppertal) & André Poweleit (DSHS)

Weitere Schulformen: GS, SEK II, FÖS

GS, SEK I & II, FÖS: Planen mit KI – Mehrperspektivität auf...

GS, SEK I & II, FÖS: Planen mit KI – Mehrperspektivität auf Knopfdruck?!

Themenschwerpunkt: Mehrperspektivität, Reflexion

Beschreibung

KI-gestützte Tools eröffnen neue Möglichkeiten für die Planung von (Sport-)Unterricht. Ziel des Workshops ist es, dafür grundlegende Strategien für den gezielten Einsatz textgenerierender KI zu vermitteln.

Dafür werden im Workshop zunächst verschiedene KI-Tools vorgestellt. Darauf aufbauend erhalten die Teilnehmenden einen Überblick über mögliche Prompting-Strategien. Anschließend entwickeln sie eigene Prompts für den Sportunterricht und reflektieren diese im gemeinsamen Austausch. Ein besonderer Schwerpunkt des Workshops liegt dabei auf der Frage, inwiefern textgenerierende KI-Tools Impulse für die anspruchsvolle Planung eines mehrperspektivischen Sportunterrichts sowie für die damit verbundenen Reflexionsprozesse liefern können.

Der Workshop richtet sich in erster Linie an KI-unerfahrene Lehrkräfte, bietet jedoch auch für erfahrene Anwender*innen wertvolle Impulse.

Besondere Hinweise: Für die Teilnahme am Workshop wird ein Laptop mit WLAN-Zugang benötigt. Tablets sind nur eingeschränkt geeignet. Zudem wird eine kostenlose Vorab-Registrierung bei ChatGPT empfohlen.

Referent*innen: Konstantin Rehlinghaus (DSHS)

SEK I, FÖS: Bewegung stärkt Zukunft: Das Projekt berufsfit4all in...

SEK I, FÖS: Bewegung stärkt Zukunft: Das Projekt berufsfit4all in Theorie und Praxis

Themenschwerpunkt: Partizipation und Verständigung

Beschreibung

Es wird das das Projekt berufsfit4all der Bezirksregierung Köln vor, das sich an Schüler-/innen weiterführender Schulen mit Migrationshintergrund und/oder Förderbedarf richtet. Ziel ist es, Jugendliche durch bewegungsorientierte und erlebnispädagogische Angebote in ihrer Persönlichkeitsentwicklung zu stärken und sie auf den Übergang in Ausbildung und Beruf vorzubereiten. Zu Beginn erhalten die Teilnehmenden eine kurze theoretische Einführung in Ziele, Struktur und pädagogische Ansätze des Projekts. Anschließend folgt eine Praxisphase mit dem Schwerpunkt Fitness für heterogene Lerngruppen. Vorgestellt werden einfache, motivierende und differenzierbare Übungen, die unabhängig vom Leistungsniveau umsetzbar sind und Kooperation, Selbstvertrauen sowie körperliche Aktivität fördern.

Besondere Hinweise: Bitte bringen Sie geeignete Sportbekleidung, ein Handtuch sowie etwas zu trinken mit.

Referent*in: Felix Ridder, Michael Konermann

Weitere Schulform: SEK II

GS, SEK I: Zwischen Rollen, Drehen und Gestalten – Normfreies Turnen...

GS, SEK I: Zwischen Rollen, Drehen und Gestalten – Normfreies Turnen kooperativ inszenieren

Themenschwerpunkt: Mehrperspektivität, Partizipation und Verständigung

Beschreibung

Aktuelle Interviewstudien deuten darauf hin, dass sich Sportlehrkräfte im Turnunterricht vor allem dort sicher fühlen, wo klar strukturierte methodische Reihen vorliegen. Offenere, normfreie Settings werden hingegen häufig als herausfordernd erlebt. Genau hier setzt dieser Workshop an: Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Dreh- und Rollbewegungen so gestaltet werden können, dass Schüler:innen eigenständig, explorativ und zugleich sicher lernen.

Bewegung wird dabei nicht nur technisch bewältigt, sondern kreativ gestaltet. Gleichzeitig entstehen durch gemeinsames Planen, Aufbauen und Erproben vielfältige Anlässe für Kooperation und Verständigung. Digitale Medien unterstützen Bewegungsanreize, Reflexion und kreative Lösungswege. Ziel des Workshops ist es, am Beispiel von Dreh- und Rollbewegungen Ideen und Handlungssicherheit für einen lernwirksamen Turnunterricht zu gewinnen.

Besondere Hinweise: Bitte bringen Sie rutschfestes Schuhwerk bzw. Stoppersocken mit. 

Referent*in: Dr. Jonas Rohleder (DSHS)

Weitere Schulform: SEK II