Fechterinnen holen zweimal Bronze

Vom 6. bis 8. Juni fanden sich Studierende sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der deutschen Universitäten zu den Deutschen Hochschulmannschafts-Meisterschaften in Marburg zusammen. Die Wettkampfgemeinschaft Köln, bestehend aus Fechterinnen der Universität und der Deutschen Sporthochschule Köln reiste mit einer ausschließlich weiblichen Besetzung an und stellte jeweils ein Team in der Florett- und Degenkonkurrenz.

Im Florett waren insgesamt zwölf Mannschaften am Start. Dabei setzten sich die Kölner Equipe, bestehend aus den beiden SpoHo-Mitarbeiterinnen Sunju Her und Amrei Jacubowski gemeinsam mit Larissa Menrath (Universität zu Köln) zunächst mit souveränen Siegen gegen Münster (45:05), Freiburg (45:11) und Hamburg (45:42) durch. Dank dieser Resultate beendeten die Kölnerinnen die Vorrunde als Erster und erspielten sich somit auch ein Freilos für die folgenden Achtelfinals. Das Viertelfinale gewann das sogenannte Team Fencing WG Uni SpoHo Köln gegen die WG Aachen I mit 45:37. Im anschließenden Halbfinal-Gefecht trafen die Kölnerinnen dann erneut auf Hamburg. Die Hamburger hatten am Ende etwas mehr Glück und zogen in das Finale gegen Mainz ein. Die Kölnerinnen durften sich hingegen gemeinsam mit der Uni Tübingen über die Bronzemedaille freuen. 

Mit dem um Kathrin Paschke (Uni Köln) erweiterten Florettteam traten die drei Kölnerinnen dann tags darauf mit zehn weiteren Mannschaften im Damendegen-Wettbewerb an. Die Umstellung von Florett auf Degen klappte und die ersten beiden Vorrundenkämpfe gegen Gießen II und Kiel konnten jeweils mit 45:22 klar gewonnen werden. Dann unterlagen die Kölnerinnen in einem bis zum Ende spannenden Kampf der WG Mainz mit 41:45. So landete die Kölner WG nach der Vorrunde auf dem vierten Platz und durfte sich somit erneut über ein Freilos in der Endrunde freuen. Angesichts der hohen Temperaturen in der Halle, kam diese Erholungspause den Kölnern offensichtlich zu Gute. Auch, wenn im anschließenden Viertelfinalgefecht gegen die WG Gießen I ein zwischenzeitlicher 6:15-Rückstand für Unmut gesorgt hatte. Doch dank einer hervorragende Aufholjagd gewannen die Kölnerinnen letztlich deutlich mit 45:28. Im Halbfinale wartete dann die favorisierte WG Heidelberg auf die Kölnerinnen. Trotz einer großen kämpferischer Leistung, reichte es gegen die Baden-Württemberger nicht zum Sieg (37:45). Gemeinsam mit der WG Mainz teilte WG Köln schließlich den dritten Platz.