Förderfinder für Kaderathlet*innen

Der Förderfinder für Kaderathlet*innen ist ab sofort online und bietet erstmals eine zentrale, systematische Übersicht über Maßnahmen der individuellen Athletenförderung in Deutschland.

Unter www.foerderfinder-sport.de bündelt die Plattform vielfältige Förderangebote – von finanzieller Unterstützung über spitzensportfreundliche Beschäftigungsmodelle bis hin zu Praktika, Bildungs- und Qualifizierungsmaßnahmen.

Im Zentrum steht eine nutzerorientierte Suchfunktion: Durch die Eingabe individueller Merkmale wie Sportart, Kaderstatus oder Wohnort erhalten Athlet*innen passgenaue Ergebnisse, die ihre jeweilige Lebens- und Leistungssituation berücksichtigen. Damit schafft der Förderfinder erstmals Transparenz in einem bislang fragmentierten Fördersystem und erleichtert den Zugang zu bestehenden Unterstützungsstrukturen erheblich.

Gleichzeitig richtet sich die Plattform auch an Förderinstitutionen, Verbände und Organisationen, die ihre Angebote sichtbar machen und gezielt Athlet*innen erreichen möchten. Der Förderfinder fungiert somit als Schnittstelle zwischen Angebot und Nachfrage und leistet einen Beitrag zur besseren Vernetzung im deutschen Leistungssportsystem.

Der Förderfinder ist ein zentrales Ergebnis des Projekts „SpoFo-Map – Förderlandkarte des Leistungssports“, das vom Institut für Europäische Sportentwicklung und Freizeitforschung der Deutschen Sporthochschule Köln umgesetzt und durch das Bundesinstitut für Sportwissenschaft gefördert wurde. Das Projekt wurde in enger Kooperation mit dem DOSB und Athleten Deutschland durchgeführt. Die Stiftung Deutsche Sporthilfe und der Olympiastützpunkt Hessen erweiterten das Projektteam mit ihrer Expertise.

Neben der Entwicklung der Plattform umfasst das Projekt auch eine wissenschaftliche Analyse der bestehenden Förderstrukturen sowie die Erarbeitung von Reformoptionen zur Weiterentwicklung der individuellen Athletenförderung in Deutschland. Mehr dazu im Bericht.

Weitere Informationen sowie der vollständige Abschlussbericht sind auf der Projektseite SpoFo-Map abrufbar.