IKM-Studie belegt: LANXESS arena ist starker Faktor für Kölns Tourismus

Veranstaltungen in der LANXESS arena wirken sich deutlich positiv auf Tourismus und gesellschaftliches Leben in Köln aus. Zu diesem Ergebnis kommt die aktuelle Studie „Events als Treiber touristischer und sozialer Effekte“, durchgeführt vom Institut für Kommunikations- und Medienforschung der Deutschen Sporthochschule Köln.
Im Zuge der Abstimmung über die Olympia-Bewerbung von „KölnRheinRuhr“ steht die Frage im Raum, ob sich die hohen Kosten für die Durchführung von Sportgroßveranstaltungen durch die Einnahmen rentieren. Eine aktuelle Studie des Instituts für Kommunikations- und Medienforschung liefert nun Erkenntnisse darüber, wie Events touristische und soziale Effekte für eine Region auslösen können. Dabei fokussierte sich die Studie auf die direkten Effekte, die bei den Eventbesucher*innen erhoben wurden.
Im Auftrag der LANXESS arena und der Stadt Köln wurden insgesamt 5.219 Besucher*innen bei 14 Großveranstaltungen – darunter Konzerte, Shows und Sportveranstaltungen – zu ihrem Verhalten und ihren Einstellungen befragt. Dabei wurde zwischen auswärtigen Personen und Personen mit Wohnsitz in Köln unterschieden. Bei den Tourist*innen standen die wahrnehmungsbezogenen Wirkungen sowie die Ausgaben in der Stadt Köln im Vordergrund. Die Kölner*innen wiederum wurden zu ihren Einstellungen gegenüber der LANXESS arena befragt.
Es zeigte sich, dass Großveranstaltungen und insbesondere die Sportgroßveranstaltungen in der Stichprobe einen hohen Anteil auswärtiger Besucher*innen anziehen (bis zu 96 %). Damit sorgen sie für hohe Ausgaben in der Stadt. Im Rahmen der „EHF Final 4“ 2025 gaben auswärtige Besucher*innen beispielsweise knapp 10 Mio. Euro in der Stadt Köln aus. Zudem konnten touristische Effekte wie eine hohe Wiederbesuchs- und Empfehlungsabsicht festgestellt werden, die Folgeeffekte nach sich ziehen.
Tomasz Grenke, Leiter der Kommunikation der LANXESS arena kommentiert: „Gerade im Sport sehen wir den größten Hebel: Mehrtägige Events bringen Gäste, die bleiben, übernachten und deutlich mehr ausgeben. Das EHF Final 4 ist dafür das beste Beispiel – internationale Besucher, hohe Aufenthaltsdauer, massive wirtschaftliche Effekte. Solche Formate zeigen auch, welches Potenzial in zukünftigen Großevents steckt – bis hin zu den Olympischen Wettbewerben.“
Ausgewählte Ergebnisse wurden von Dr. Christoph Bertling und Dr. Inga Oelrichs im Rahmen einer Pressekonferenz in der LANXESS arena vorgestellt. An der Pressekonferenz im April nahmen außerdem Stefan Löcher, Geschäftsführer der LANXESS arena, Tomasz Grenke, Leiter der Kommunikation und des Business Developments im Bereich Sport der LANXESS arena, Andree Haack, Beigeordneter für Stadtentwicklung, Wirtschaft, Digitalisierung & Regionales, sowie Stephanie Kleine Klausing, Geschäftsführerin von KölnTourismus, teil.
Weitere Befunde sind im Ergebnisreport zur Studie nachzulesen.