Kommunizieren über sportwissenschaftliche Hochschullehre

Zum fünfjährigen Bestehen der Zeitschrift für Studium und Lehre in der Sportwissenschaft (ZSLS) hat die nun erschienene neue Ausgabe eine Premiere zu bieten: Zum ersten Mal veröffentlicht die ZSLS einen Kommentar und den dazugehörigen Gegenkommentar. Zusammen mit einem Originalbeitrag, einem Kurzbeitrag und einem Werkstattbericht deckt die Ausgabe wieder ein breites Spektrum an Themen und Beitragsformen ab.

Vor dem Hintergrund der gesellschaftlichen Relevanz von Sport und körperlicher Aktivität befasst sich die Zeitschrift für Studium und Lehre in der Sportwissenschaft mit Studiengängen und Ausbildungsprogrammen an Hochschulen und Universitäten im Bereich der Sportwissenschaft. Dazu passt, dass aus Sicht der Herausgeberschaft Kommentare eine wichtige Funktion des wissenschaftlichen Diskurses darstellen.

Der Originalbeitrag von Andre Magner, Malte Jetzke und Till Utesch untersucht den Zusammenhang zwischen Notenvergabe und Geschlecht (auf Seiten von Prüfer:in und Student:in). Die Ergebnisse
der Studie werden im Hinblick auf den Studienerfolg und Konsequenzen für die Hochschullehre diskutiert und bieten einen interessanten Ansatz zur Reflexion dieser in der Lehrpraxis häufig angesprochenen Thematik.

Der von Carlo Dindorf und Kolleg:innen verfasste Kurzbeitrag beleuchtet, inwiefern sich das psychische Wohlbefinden von Studierenden im Verlauf einer Kletterexkursion verändert. Aus den
Ergebnissen der im Rahmen Ausflugs durchgeführten Studie lassen sich wertvolle Schlüsse ziehen, sowohl in Richtung der Ausrichtung von Exkursionen als auch für die Bedeutung des sportwissenschaftlichen Studiums für die psychische Gesundheit.

Der Werkstattbericht von Csaba Ökrös, Dóra Kőnig-Görögh und Axel Binnenbruck stellt mit QATCH ein relativ neues Sportspiel vor und thematisiert dessen Einsatzmöglichkeiten nicht nur für
die Hochschule, sondern auch für Vereine und Schulen. Hier zeigt die ZSLS, dass sie auch in Fragen von neuer Sportarten Trends und Perspektiven aufgreift und mitgestaltet.

Die Ausgabe schließt ab mit einem Kommentar von Volker Schürmann zu dem im letzten Heft (1/2023) erschienenen Beitrag von André Poweleit und Jeannine Ohlert. Die Redaktion bedankt sich bei
allen Beteiligten für die fundierte und wertschätzende Kommentierung und wünscht insgesamt eine anregende Lektüre.

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