PLUSS-Projekt: Werkzeuge für mehr Inklusion im europäischen Sport

Ein Plakat mit Zeichnungen von Menschen, die Sport machen
PLUSS-Plakat "The Illustrated Story of LGBTQI+ Sport in Europe"

Nach drei Jahren Zusammenarbeit mit Partner*innen aus sechs europäischen Ländern ist das Erasmus+-Projekt PLUSS – LGBTQI+ Policy and Leadership in Sport and Societyerfolgreich abgeschlossen. Ziel des Projektes war es, konkrete Werkzeuge zu entwickeln, um Inklusion im Sport nachhaltig zu stärken.

Forscher*innen der Diversitätsforschung der Deutschen Sporthochschule Köln setzten zusammen mit Sportvereinen, Organisationen und Aktivist*innen und unter der Leitung des Europäischen Schwulen- und Lesbensportverbands (EGLSF) gewonnene Erkenntnisse in praktische Schritte um, mit deren Hilfe inklusivere Führung und Umfelder im Breitensport geschaffen werden können.

„Sport sollte ein Ort sein, an dem alle ohne Angst und Barrieren teilnehmen können“, sagte Hugh Torrance, Co-Präsident von EGLSF. „PLUSS zeigt, dass Inklusion Realität wird, wenn Vereine die nötigen Werkzeuge, Selbstvertrauen und Unterstützung erhalten.“

Als konkrete Lösung entstand der sogenannte GAME-Plan (Governance, Advocacy, Membership, Events), der Sportorganisationen dabei unterstützt, inklusivere Strukturen zu entwickeln. Ergänzend wurden ein Forschungsbericht, ein praxisnaher Leitfaden für Sportorganisationen sowie ein Positionspapier mit Empfehlungen für politische Entscheidungsträger*innen und Sportverbände veröffentlicht.

Pressekontakt:

Deutsche Sporthochschule Köln, Institut für Soziologie und Genderforschung, Abt. Diversitätsforschung


Auf der Webseite des Europäischen Schwulen- und Lesbensportverbands (EGLSF) finden Sie weitere Informationen zu dem +PLUSS Projekt.