Datenerhebung zu Olympischen Studienprogrammen vorgestellt

Studieneinheiten und Studienprogramme mit olympischer Themenausrichtung und ihre geographische Verteilung

Vom 11. bis 20. Januar 2019 hat die alljährliche Tagung aller Kommissionen des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) in Lausanne stattgefunden. Auf der Sitzung der Olympic Education Commission stellten Univ.- Prof. Dr. Stephan Wassong, Leiter des Olympischen Studienzentrums der Deutschen Sporthochschule Köln, und Prof. Thierry Zintz (Université catholique de Louvain) den Abschlussbericht einer Studie vor.

Die Studie mit dem Titel "Database on Olympic Studies: Degree programmes, Courses, Seminars & Workshops" hatte den Auftrag, Anzahl und Profil von Studieneinheiten und Studienprogrammen mit olympischer Themenausrichtung sowie deren geographische Verteilung zu ermitteln. Die von den beiden Professoren aufgezeigten Empfehlungen sollen zur weiteren zielgerichteten Förderung von olympischen Erziehungs- und Bildungsprogrammen in einer Arbeitsgruppe der Kommission auf ihre Umsetzbarkeit hin überprüft werden.

Zielgruppe waren dabei zunächst einmal nur Sportinstitute und Olympische Studienzentren, die in einer Datenbank des Olympischen Studienzentrums des IOC aufgenommen sind. Während es auf Bachelorebene keine eigenen Studienprogramme zur Olympischen Bewegung gibt, können auf Masterebene drei genannt werden, die sich hinsichtlich ihrer thematischen Ausrichtung und Zielgruppe voneinander unterscheiden. Zu diesen gehören das MEMOS Programme (Université catholique de Louvain), der Master der International Olympic Academy (University of Peloponese) und der vom Zentrum für Olympische Studien der Deutschen Sporthochschule Köln angebotete M.A. Olympic Studies.