Orange Days an der SpoHo 2023

Orange Days Aktionen am Campus: Die orangene Bank im Foyer mit dem Schriftzug „Kein Platz für sexuelle Belästigung“ sowie eine Verteilaktion von Fahrradsattelschonern in Kooperation mit UN Women Deutschland

1991 wurde die Kampagne „16 Tage Aktivismus gegen geschlechtsspezifische Gewalt“ vom  Women's Global Leadership Institute ins Leben gerufen. Seit 2008 wird die Initiative als „Orange The World“-Kampagne von der Organisation UN Women weitergeführt. Die sogenannten Orange Days starten seitdem jährlich am 25.11. (dem Internationalen Tag zur Beendigung der Gewalt gegen Frauen) und gehen bis zum 10.12. (dem Tag der Menschenrechte). Dies soll verdeutlichen, dass Frauen aber auch andere marginalisierte Personengruppen (Trans*, Inter und Nicht-Binäre Personen) besonders von Menschenrechtsverletzung hinsichtlich interpersonaler Gewalt betroffen sind. Die Tage dienen der Enttabuisierung und Sensibilisierung, weshalb auch viele Hochschulen aktiv daran teilnehmen.


Die Sporthochschule hat die Besonderheit den Hochschulkontext, als auch den Sportkontext betrachten zu müssen und mögliche Risikofaktoren als solche zu erkennen. Durch die orangene Bank im Foyer mit dem Schriftzug „Kein Platz für sexuelle Belästigung“ sowie Plakaten und einer Verteilaktion von Fahrradsattelschonern in Kooperation mit UN Women Deutschland soll vor allem Sichtbarkeit für die Initiative geschaffen werden. Zudem hat am 29.11. eine Talkrunde zu „interpersonaler Gewalt (im Sport): Bestandsaufnahme und Präventionsansätze“ als Kooperation des Gleichstellungsteams und des Instituts für Soziologie und Genderforschung der DSHS mit dem Frauenberatungszentrum Köln e.V. und der AWO Köln (Projekt „MenschSein ohne Gewalt“) stattgefunden.

 

Zitat Bianca Biallas (Gleichstellungsbeauftragte):

„Auch wir als Deutsche Sporthochschule Köln wollen die Orange Days nutzen, um ein Zeichen gegen Gewalt an Frauen zu setzen. Sowohl im Hochschul- als auch Sportkontext gibt es besondere Risikofaktoren für interpersonale Gewalt, die es zu erkennen gilt, damit wir im besten Falle präventiv handeln können. Die kommenden zwei Wochen sollen dazu dienen, das Thema zu enttabuisieren sowie dafür zu sensibilisieren, damit wir auf dem Campus eine Kultur des Hinschauens und Aufeinander-Achtens stärken können.“