Die Deutsche Sporthochschule Köln fördert systematisch und nachhaltig die Gleichstellung aller Geschlechter. Durch eine geschlechtergerechte Governance und gezielte Maßnahmen zur Hochschulsteuerung stärken wir insbesondere die Karrierewege von Frauen. Unser Ziel ist es, ihren Anteil in Wissenschaft und Verwaltung – vor allem in höheren Qualifikations- und Karrierestufen – deutlich zu erhöhen.
Gleichzeitig setzen wir uns für eine familienfreundliche Hochschulkultur ein, die die Vereinbarkeit von Familie, Studium und Beruf unterstützt. Eine Kultur der Wertschätzung und Antidiskriminierung stellt zudem eine wichtige Grundlage dar.
Die Gleichstellung der Geschlechter ist als zentrales Ziel…
festgeschrieben und implementiert. Zudem hat die Universität die HRK-Selbstverpflichtungserklärung Auf dem Weg zu mehr Geschlechtergerechtigkeit bei Berufungen unterzeichnet.
Die Deutsche Sporthochschule Köln setzt sich aktiv für Diversität und Chancengerechtigkeit sowie ein von Respekt und Wertschätzung gekennzeichnetes Miteinander aller Hochschulangehörigen ein.
Verbindliche Grundlage für unser diskriminierungssensibles, wertschätzendes sowie inklusiv gestaltetes Campusleben bilden die Ordnung zum wertschätzenden Verhalten und zum Schutz vor Diskriminierung und Belästigung, die Leitlinien guter Führung, das Leitbild Studium und Lehre und die Grundordnung der Deutschen Sporthochschule Köln.
Um eine umfassende Teilhabe unabhängig von Geschlecht, sexueller Orientierung, Behinderung, Alter, Religion und Weltanschauung, Migrations- oder Fluchterfahrung oder sozialer Herkunft zu gewährleisten, verfolgen wir die im Diversitätskonzept festgelegten fünf strategischen Ziele:
Die Deutsche Sporthochschule Köln setzt sich aktiv für ein respektvolles, diskriminierungsfreies und wertschätzendes Miteinander auf dem gesamten Campus ein. Jegliche Formen von Diskriminierung, Machtmissbrauch und interpersonaler Gewalt lehnen wir entschieden ab. Die Sporthochschule verpflichtet sich, die Persönlichkeitsrechte aller Hochschulmitglieder und -angehörigen zu schützen. Bereits 2019 wurde dieses Ziel mit der Unterzeichnung der Selbstverpflichtungserklärung der nordrhein-westfälischen Hochschulen zum Umgang mit Machtmissbrauch bekräftigt.
Ziel ist es, eine wertschätzende Hochschulkultur an der Deutschen Sporthoschule zu stärken, in der alle Hochschulmitglieder für Themen interpersonaler Gewalt sensibilisiert sind und Haltung zeigen. Formale Grundlage für unser diskriminierungssensibles und inklusives Campusleben bildet die Ordnung des Senats zum wertschätzenden Verhalten und zum Schutz vor Diskriminierung und Belästigung. Darauf aufbauend bietet unser Schutzkonzept gegen interpersonale Gewalt an der Deutschen Sporthochschule Köln allen Hochschulmitgliedern und -angehörigen eine umfassende Handlungsorientierung zur Prävention von interpersonaler Gewalt in ihren jeweiligen Tätigkeitsbereichen an der Sporthochschule.
An der Deutschen Sporthochschule Köln gibt es zahlreiche Ansprechpersonen und Unterstützungsangebote für Studierende und Beschäftigte, die von Diskriminierung, interpersonaler Gewalt oder struktureller Benachteiligung betroffen sind - sowie für alle, die sich informieren oder beraten lassen möchten.
Auf unserer Intranetseite finden Sie alle hochschulinternen und externen Anlaufstellen, gegliedert nach Themenschwerpunkten. Sämtliche Anfragen werden vertraulich behandelt. In allen Fällen können Sie sich – auch als hochschulexterne Person – vertrauensvoll an unsere Rektoratsbeauftragten für Antidiskriminierung oder die Gleichstellungsbeauftragten wenden. Dort erhalten Sie Unterstützung, Klärung sowie bei Bedarf die Weitervermittlung an geeignete Stellen. Eine offizielle Beschwerde kann darüber hinaus auch an die AGG Beschwerdestelle (gemäß §13 AGG) der Deutschen Sporthochschule gerichtet werden.
Seit Oktober 2022 ist auch unsere Cafeteria auf dem Spoho-Campus ein „EDELGARD schützt-Ort“. Dieser ist öffentlich zugänglich. Bei akuter Belästigung oder Bedrohung ist er ein sicherer Ort zum Durchatmen und unterstützt Betroffene niederschwellig bei der Planung nächster Schritte. EDELGARD richtet sich zwar im Besonderen an Frauen, Mädchen und Queers*, bietet aber auch alle anderen Betroffenen Schutz und Unterstützung. Hauptansprechperson in der Spoho-Cafeteria vor Ort ist Giuseppina Schieffer, Leiterin der Cafeteria.
EDELGARD steht für den Schutz von Frauen, Mädchen und Queers* vor sexualisierter Gewalt im öffentlichen Raum in Köln. Das Projekt steht für eine solidarische Stadtgesellschaft, in der sexualisierte Gewalt keinen Platz hat. Gemeinsam mit Kölner Unternehmen schafft die „Kölner Initiative gegen sexualisierte Gewalt“ Orte im Kölner Stadtgebiet, an denen Betroffene unkompliziert Unterstützung erhalten, wenn sie sich akut belästigt oder bedroht fühlen. Ein weiteres Ziel der Kampagne ist es, für das Thema sexualisierte Gewalt zu sensibilisieren.
In ganz Köln finden Sie EDELGARD schützt-Orte. Eine Übersicht finden Sie auf der Karte aller Anlaufstellen. Gekennzeichnet sind die Räume mit den EDELGARD schützt-Emblemen im Fenster oder an der Tür.
Mit unserer Öffentlichkeitsarbeit und unseren Sensibilisierungs- und Vernetzungsangeboten stärken wir das Bewusstsein für Gleichstellungs- und Diversitätsthemen aller Hochschulangehörigen sowie -interessierten. Dies stellt die Basis für unsere wertschätzende, inklusive, antidiskriminierende sowie geschlechter- und familiengerechte Hochschulkultur dar.
Hochschulinteressierte sind herzlich zu unseren öffentlich zugänglichen Veranstaltungen wie den Orange Days oder der Woche der Vielfalt eingeladen. Mädchen haben die Möglichkeit, uns im Rahmen des Girls'Days kennenzulernen.
Die Gleichstellung der Sporthochschule beteiligt sich aktiv an der Landeskonferenz der Gleichstellungsbeauftragten der Hochschulen und Universitätsklinika des Landes Nordrhein-Westfalen (LaKof NRW) sowie der Bundeskonferenz der Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten an Hochschulen (bukof). Darüber hinaus sind wir aktives Mitglied im Netzwerk NRW zur Vereinbarkeit von Semesterzeiten und Schulferien.
Beschäftigte und Studierende der Deutschen Sporthochschule Köln finden auf unseren Intranet-Seiten interne Vernetzungsangebote sowie Weiterbildungsmöglichkeiten zum Thema Gleichstellung und Diversität.
Unser Team in der Gleichstellung und dem Diversitätsmangement besteht aus der Gleichstellungsbeauftragten und ihren zwei Stellevertreterinnen. Sie werden durch die Referentinnen aus der Gleichstellung, dem Diversitätsmanagement und dem Familienservice unterstützt und durch die Gleichstellungskommission beraten. Bitte wenden Sie sich jederzeit mit Ihren Anliegen an uns.
Bianca Biallas
Gleichstellungsbeauftragte
Tina Foitschik
1. stellvertretende Gleichstellungsbeauftragte
Claudia Combrink
2. stellvertretende Gleichstellungsbeauftragte
Theresa Hoppe
Referentin in der Gleichstellung
Annika Söllinger
Referentin im Diversitätsmanagement
Josephine Späth
Referentin im Familienservice