Biomimetische Interpositionsimplantate zur Behandlung von Kniegelenksarthrose

Projektbeschreibung

Das Kniegelenk gilt als das meistbetroffene Gelenk von Osteoarthrose. Sollten konservative Behandlungsmethoden den Verlauf von Knieosteoarthorse und die damit einhergehenden Krankheitssymptome nicht ausreichend lindern können, haben sich eine Reihe von operativen Behandlungsansätzen etabliert. Der in einem BMBF geförderten Konsortium entwickelte und biomechanisch getestete Spacer ist in die Kategorie der Kniearthroplastiken einzuordnen und soll minimalinvasiv in das von Ostheoarthrose betroffene Gelenk eingesetzt werden.

Das Funktionsprinzip von dem Spacer beruht darauf die in das mediale Gelenkkompartiment aufgebrachte Kraft auf eine möglichst große Kontaktfläche zu verteilen und damit die Kniegelenksbelastung zu reduzieren. Damit besteht das Behandlungsziel die Schmerzsituation des Patienten zu verbessern und die Progression der Erkrankung zu verlangsamen.

Unsere Untersuchungen zeigen, dass der vorgesehene mechanische Wirkmechanismus von dem entwickelten Spacer plausibel ist und der Druck im medialen Gelenkkompartiment u. a. durch den Einsatz des Spacers reduziert werden kann. Die kinematische Auswertung verdeutlicht, dass die getesteten Spacer zwar vorteilhaft die Frontalebene im Hinblick auf die Belastungsreduzierung beeinflussen, die allgemeine Gelenksmechanik jedoch fast unverändert bleibt.

Projektseite BMBF

Forschungszeitraum