Die „An“-Institute sind gemäß §29 des Hochschulgesetzes NRW wissenschaftliche Einrichtungen der Universität und dürfen mit Genehmigung der Fachbereiche, des Senats und des Rektors gegründet werden. Sie sind organisatorisch und rechtliche eigenständige Einrichtungen privater Rechtsform und finanzieren sich in vollem Umfang selbst. Aufgabe der An-Institute ist es, das Universitätsangebot in den Bereichen zu erweitern, wo es der Universität an Ressourcen fehlt. Dies ist durch einen Kooperationsvertrag schriftlich festgelegt.
Auf Wunsch des verstorbenen Gründers der Gold-Kraemer-Stiftung, Paul Kraemer, wurde im ehemaligen Haus der Familie Kraemer an der Paul-R.-Kraemer-Allee 100 in Frechen-Buschbell ein Wissenschaftszentrum angesiedelt, das sich mit drängenden Fragen zu den Themen Behinderung, Sport, Inklusion und Teilhabe von Menschen mit Behinderungen auseinandersetzt. Das 2008 gegründete Forschungsinstitut für Inklusion durch Bewegung und Sport (FiBS gGmbH) ist seit 2010 An-Institut der Deutschen Sporthochschule Köln. Gesellschafter sind die Gold-Kraemer-Stiftung, die Deutsche Sporthochschule Köln und der Landesverband Lebenshilfe NRW.
Die Deutsche Sporthochschule Köln und das Institut für Betriebliche Gesundheitsförderung (BGF) der AOK Rheinland/ Hamburg gehen in der betrieblichen Gesundheitsförderung und der bewegungsorientierten Prävention eine außergewöhnliche Symbiose ein: Als An-Institut der Deutschen Sporthochschule Köln entwickelt das Institut für Betriebliche Gesundheitsförderung BGF GmbH seit dem 1. März 2012 wissenschaftsbasierte Präventionskonzepte. Die Angliederung an eine der renommiertesten Universitäten für Sportwissenschaften in Europa schlägt die Brücke zwischen wissenschaftlichem Know-how und betrieblicher Praxis und setzt neue Qualitätsmaßstäbe.
Das iqpr wurde 2001 von der Deutschen Sporthochschule Köln, den Berufsförderungswerken Köln und Hamburg sowie dem Sozialverband Vdk Deutschland gegründet. Das interdisziplinäre Team aus Wissenschaftler*innen setzt sich dafür ein, die Teilhabe in der Gesellschaft und am Arbeitsleben für Menschen mit und ohne Behinderung langfristig zu ermöglichen und zu verbessern. Seit 2023 unterstützt das iqpr darüber hinaus Leistungsträger, Leistungserbringer und Stiftungen im Rahmen von Forschungs- und Modellprojekten mit gezielten Kommunikations- und Öffentlichkeitsmaßnahmen.
Um das Lebenswerk des am 21. August 1995 verstorbenen Pioniers der Dopinganalytik Prof. Dr. Manfred Donike fortzusetzen, gründete sich am 19. Dezember 1995 der Verein „Manfred Donike Gesellschaft e.V.“. 2006 erfolgte die Namensänderung in „Manfred Donike Institut für Dopinganalytik e.V.“. Die Deutsche Sporthochschule Köln und der Verein stimmen ihre Aktivitäten aufeinander ab, um die Forschung und Entwicklung von Methoden im Anti-Doping-Kampf optimal voranzutreiben. Seit 2006 ist der Verein ein An-Institut der Deutschen Sporthochschule Köln, dessen Schwerpunkt auf der Durchführung von Dopinganalysen und der Prävention des Dopingmissbrauchs liegt.
Forschungsinstitut für Inklusion durch Bewegung und Sport
Paul-R.-Kraemer-Allee 100
50226 Frechen
Institut für Betriebliche Gesundheitsförderung
Am Kabellager 5
51063 Köln
Institut für Qualitätssicherung in Prävention und Rehabilitation
Eupener Straße 70
50933 Köln
Manfred Donike Institut für Dopinganalytik e.V.
Am Sportpark Müngersdorf 6
50933 Köln