Wir bieten in unterschiedlichen Studiengängen Veranstaltungen zu den gesellschaftlichen und kulturellen Grundlagen von Sport bzw. Bewegung und den daran beteiligten Institutionen an. Das grundlegende Gestaltungsprinzip ist dasjenige der epistemischen Perspektivität, demzufolge Lern- und Bildungsprozesse durch die Reflexion eingenommener, theoretischer Perspektiven und deren Konfrontation mit anderen Möglichkeiten ausgelöst werden. Die Fokussierung auf Perspektivität macht darauf aufmerksam, dass unser Wahrnehmen, Denken und Handeln unhintergehbar kontingent ist. Dadurch gewinnt man die Möglichkeit, sowohl gegenüber problematischen Ohnmachtserfahrungen sensibel zu werden als auch Spielräume zu entdecken, wie die Teilnahme an Praxiszusammenhängen als etwas Gestaltbares begriffen werden kann.
In beiden Abteilungen des Instituts bestehen vielfältige Möglichkeiten, Abschlussarbeiten zu aktuellen Diskursen und Debatten zu realisieren. Weiterführende Informationen zu den fachlichen Ausrichtungen und möglichen Themen finden Sie auf den jeweiligen Abteilungsseiten.
Wir bieten eine Betreuung von Abschlussarbeiten in allen Studiengängen an. Die Arbeiten müssen sich nicht mit philosophischen Konzepten auseinandersetzen, aber an einem Verfahren orientiert sein, das auf die Reflexion von Grundannahmen in einem sport- oder bildungswissenschaftlichen Diskurs zielen. Es können vielfältige Themen zum Gegenstand gemacht werden wie z. B. Wandlungsprozesse in modernen Bewegungskulturen, Bildungspotentiale von Sport oder miteinander verquickte Krisen der Gesellschaft und beteiligter Institutionen (Vereine, Verbände, Schule etc.).