08.06.2026 | Institut für Kommunikations- und Medienforschung
Im Mai fanden die umstrittenen „Enhanced Games“ in Las Vegas statt. Das Sportevent erlaubt und fördert den Einsatz leistungssteigernder Substanzen und stößt deshalb weltweit auf Kritik. Fachleute befürchten, dass die Veranstaltung gesundheitliche Risiken verharmlost und den Fair-Play-Gedanken im Sport untergräbt.
Möglicherweise haben finanzielle Anreize das Risikoverhalten der (Ex-)Athleten maßgeblich beeinflusst. Die Aussicht auf hohe Prämien könnte Teilnehmende wie Marius Kusch dazu motiviert haben, leistungssteigernde Medikamente zu verwenden.
PD Dr. Christoph Bertling hat mit dem Deutschlandfunk und dem ORF über die Frage gesprochen, inwieweit die Spiele ein falsches Signal erzeugen.
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