Forschung

Die Deutsche Sporthochschule Köln ist Deutschlands einzige und Europas größte Universität auf dem Gebiet der Sportwissenschaft. Die Forschung an unseren 19 wissenschaftlichen Instituten hat viele Facetten - im Mittelpunkt steht dabei immer das Thema „Sport und Bewegung“.

Probandin mit VR-Brille hält Basketball vor sich fest
Probandin mit VR-Brille hält Basketball vor sich fest

Forschung in Bewegung

Welche Themen fallen Ihnen ein, wenn Sie an Sportwissenschaft denken? Die menschliche Leistungsfähigkeit? Die richtige Ernährung im Spitzensport? Die Analyse eines Fußballspiels? Korrekt! Aber: Sportwissenschaft ist noch viel mehr. Sportwissenschaft beschäftigt sich mit Sport, Bewegung und körperlicher Aktivität in vielen Ausprägungen; von den Extrembelastungen einer Wüstendurchquerung bis hin zu Bettruhestudien oder fliegenden Experimenten im Weltall. Sportwissenschaft blickt in die kleinste Muskelzelle und das größte Stadion, Sportwissenschaft ist faszinierend und facettenreich, Sportwissenschaft bewegt.

Foto von vier Personen die bereit zum Start auf einer Laufbahn stehen

Unser Alleinstellungsmerkmal

Die Deutsche Sporthochschule Köln verbindet als einzige Sportuniversität Deutschlands die gesamte Forschungsbreite des Sports unter einem Dach – von Gesundheit und Leistung bis zu Bildung, Gesellschaft und Technologie.

  • Forschung an der Deutsche Sporthochschule Köln denkt Sport ganzheitlich: interdisziplinär, praxisnah und entlang der gesamten Lebensspanne – vom Kindesalter bis ins hohe Alter.
  • Die enge Verzahnung von Wissenschaft, Praxis und Gesellschaft schafft Lösungen mit direkter Wirkung – für Leistungssport, Prävention, Bildung und gesellschaftliche Teilhabe.
  • Internationale Sichtbarkeit, starke Forschungsnetzwerke und eine hohe Drittmittelstärke machen unsere Universität zu einer führenden Adresse der sportwissenschaftlichen Forschung.
Ansicht von oben auf einige Studenten mit großen Schatten die an einer Linie auf der Laufbahn der Deutschen Sporthochschule bereit stehen

Leistung, Bildung und Gesundheit

Als einzige Universität in Deutschland mit einem klaren Fokus auf Sportwissenschaft nimmt die Deutsche Sporthochschule Köln national wie international eine besondere Stellung ein. Unsere Forschung folgt dem Leitbild „Sport und Bewegung“ und konzentriert sich auf die zentralen Themen Leistung, Bildung und Gesundheit. Dabei verbinden wir Perspektiven aus Natur- und Lebenswissenschaften mit geistes-, sozial- und wirtschaftswissenschaftlichen Ansätzen. Diese interdisziplinäre Ausrichtung schafft ideale Bedingungen, um komplexe Fragestellungen ganzheitlich zu bearbeiten und innovative Lösungen mit gesellschaftlicher Relevanz zu entwickeln.

Unsere Forschungsfelder

Foto eines bunt angemalten Anatomie-Schädel der auf einem Tisch steht

Mind in Motion

Wie beeinflussen mentale Prozesse Bewegung – und umgekehrt? – interdisziplinär gedacht.

Foto von Mann der senkrecht nach oben springt während ein Forscher die Messung in 3D-Umgebung auf seinem PC betrachtet

Physiologische Adaptationsprozesse

Von Molekül bis Bewegung: Mechanismen verstehen, Therapien entwickeln.

Luftaufnahme des Campus der Deutschen Sporthochschule mit Blick auf Köln im Hintergrund

Gesellschaftsnutzen formaler Sportorganisationen

Sport als Motor gesellschaftlicher Teilhabe, Governance und sozialer Integration.

Lehrerin zeigt vor Schülern und Schülerinnen auf Plaktat in einer Sporthalle

Schulforschung & Bildungsprozesse

Sport und Bewegung als Bildung und Lernfeld – von Lehrenden bis Lernenden.

Luftansicht auf Gebäude und Einrichtungen der Sporthochschule

Forschungseinrichtungen

An 19 wissenschaftlichen Instituten, fünf Transferzentren, vier An-Instituten und in verschiedenen Forschungskooperationen und -netzwerken forschen unsere Wissenschaftler*innen zu Sport und Bewegung. Unsere Disziplinenvielfalt ist einmalig in der deutschen Wissenschaftslandschaft — die ideale Voraussetzung, um Zukunftsfragen interdisziplinär zu bearbeiten. Gleichzeitig nimmt die Sportpraxis an unserer Universität einen hohen Stellenwert ein. Ihre Vermittlung ist in der angebotenen Breite ein Alleinstellungsmerkmal innerhalb der deutschen und internationalen Sportwissenschaft.

Wissenschaftliche Laufbahn

Interessieren Sie sich für eine wissenschaftliche Laufbahn? Haben Sie studiert und möchten gerne weiter in der Wissenschaft arbeiten? Eine wissenschaftliche Laufbahn an unserer Universität beginnt in der Regel mit dem Studium und führt typischerweise über die Promotion und eine Postdoc-Phase zur Professur. Die ersten Einstiegsmöglichkeiten haben Sie neben dem Studium zum Beispiel als studentische Hilfskraft oder nach Studienabschluss als wissenschaftlich Mitarbeitende. Auf die Förderung junger Forschenden legen wir ein besonderes Augenmerk und sind bestrebt, unseren Nachwuchswissenschaftler*innen ein optimales Umfeld für die wissenschaftliche Karriere zu bieten.

Studierende machen Bankdrücken im Kraftraum

Transfer in die Gesellschaft

Als einzige Sportuniversität Deutschlands haben wir uns das Ziel gesetzt, das Zukunftsthema Gesundheitsförderung durch Sport und Bewegung effektiv mitzugestalten. Wir sind der Überzeugung, dass Sport und Bewegung mithelfen kann, drängende Probleme unserer Gesellschaft zu lösen. In einer immer älter werdenden Bevölkerung, in der Zivilisationskrankheiten häufig in Zusammenhang mit einem vorwiegend inaktiven Lebensstil auftreten, tragen Forschungsergebnisse der Sport- und Bewegungswissenschaft zu einer allgemeinen Gesunderhaltung der Bevölkerung bei. 

Forschungsprojekt des Monats

LostInCrowds: Wie Alter und Erschöpfung die Sicherheit im Gedränge beeinflussen

Wie bewegen sich Menschen, wenn der Raum knapp wird? Und welche Rolle spielen dabei das Alter und der Zustand der Erschöpfung? Forschende der Deutschen Sporthochschule Köln und des Forschungszentrums Jülich untersuchen mit Experimenten, wie sich die Alterszusammensetzung und der Erschöpfungszustand auf die Bewegung und Sicherheit in Menschenmengen auswirken.

Die Biomechanik hilft uns zu verstehen, wie Verletzungen in bestimmten Bewegungs- und Belastungssituationen entstehen. Dieses Wissen wollen wir nutzen, um individuelle Verletzungsrisiken in dichten Menschenmengen besser abzubilden und in bestehende Modelle zu integrieren.

Univ.-Prof. Dr. Uwe Kersting


Studienleiter vom Institut für Biomechanik und Orthopädie der Deutschen Sporthochschule Köln

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