Voraussetzungen und Bewerbung

Olympic Studies

Zugangsvoraussetzungen

Der M.A. Olympic Studies ist als weiterbildender Masterstudiengang konzipiert. Daher müssen besondere Voraussetzungen erfüllt werden, um sowohl die offiziellen Anforderungen hinsichtlich der Credit Points als auch die Attraktivität des Studienprogramms für die vorgesehenen Zielgruppen sicherzustellen. Gleichzeitig wurde bei der Konzeption des Studiengangs darauf geachtet, dass sich der Arbeitsaufwand mit den beruflichen Anforderungen der Teilnehmenden vereinbaren lässt.

Aus diesem Grund wurde das Studienprogramm als 60-CP-Master gemäß den Bologna-Richtlinien konzipiert. Die weiteren 60 Credit Points, die für den vollständigen Masterabschluss mit insgesamt 120 CP erforderlich sind, können über die Anerkennung vorheriger Lern- und Berufserfahrungen (APEL – Accreditation of Prior Experiential Learning) angerechnet werden.

APEL ermöglicht die Anerkennung von Kompetenzen, die durch berufliche Tätigkeiten, ehrenamtliches Engagement oder andere praktische Erfahrungen erworben wurden. Informell erworbenes Wissen wird dadurch in offiziell anerkannte Studienleistungen umgewandelt. Dies schafft einen zeit- und kosteneffizienten Weg zur weiteren akademischen Qualifikation. Besonders relevant ist dieses Verfahren für Personen, die durch Berufs- und Lebenserfahrung Kenntnisse, Fähigkeiten und analytische Kompetenzen erworben haben, die mit Qualifikationen im Hochschulbereich vergleichbar sind.

Für die Zulassung zum Studiengang gelten folgende Voraussetzungen:

  • Bewerber*innen müssen über einen dreijährigen Bachelorabschluss oder einen gleichwertigen Hochschulabschluss verfügen. Der erfolgreiche Abschluss eines Studiums mit mindestens 180 Credit Points muss durch entsprechende Nachweise (Transcript of Records) belegt werden.
  • Zusätzlich ist eine mindestens zweijährige Berufserfahrung in einem Tätigkeitsfeld erforderlich, das einen Bezug zur Olympischen Bewegung („Olympic Family“) aufweist. Diese praktische Erfahrung ist verpflichtend. Aufgrund der Zielgruppe des Studiengangs verfügen alle Teilnehmenden bereits über Kenntnisse und Erfahrungen in Arbeitsfeldern der Olympischen Bewegung. Die beruflichen Tätigkeiten sollen analytische Fähigkeiten und akademische Kompetenzen beinhalten, beispielsweise Projektarbeit, die Vorbereitung und Durchführung von Präsentationen, redaktionelle Tätigkeiten, Archivarbeit, sportpolitisches Engagement oder Lehr- und Coachingtätigkeiten.
  • Bewerber*innen müssen außerdem Nachweise für die Anerkennung über APEL einreichen. Hierfür sind detaillierte Informationen zu bisherigen beruflichen Tätigkeiten sowie Arbeitszeugnisse aktueller oder ehemaliger Arbeitgeber erforderlich. Darüber hinaus müssen Qualifikationen, Erfahrungen und Kompetenzen in mindestens vier der folgenden Bereiche nachgewiesen werden:
    • Praktikum bei einer nationalen oder internationalen Sportorganisation (mindestens vier Monate, inklusive Praktikumsbericht)
    • Trainer*innenerfahrung mit entsprechenden Lizenzen und Nachweisen einer mindestens sechsmonatigen Tätigkeit
    • Ehrenamtliche Tätigkeit in einem Museum, einer Medienagentur oder einem Verlag über mindestens ein Jahr
    • Mitarbeit an Projekten mit Nachweisen durch Projektberichte oder Bestätigungen der Projektleitung
    • Redaktionelle Tätigkeiten, beispielsweise als Redakteur*in oder Herausgeber*in, inklusive Arbeitsproben
    • Nachweis einer abgeschlossenen Lehramtsausbildung bzw. entsprechender pädagogischer Qualifikationen
    • Tätigkeit als Vorstandsmitglied in einer nationalen oder internationalen Sportorganisation über mindestens drei Jahre
    • Beratungs- oder Consultingtätigkeiten für Sportorganisationen, Gesundheitseinrichtungen oder Bildungseinrichtungen
    • Bereits absolvierte Leistungen aus anderen Masterstudiengängen.