Erfolgreiches Trainerinnen-Symposium

09.07.2026 | Forschung


Graphic Recording oder Sketchnote zur Veranstaltung, auf der Notizen zum Symposium stehen und comichafte Zeichnungen von verschiedenen Personen sowie Sprechblasen mit Text
Graphic Recording von Angela Wittchen, ILLU Front / Foto: Jörn Wolter (wolterfoto)

Beim Trainerinnen-Symposiums am 2. Juli kamen im RheinEnergieSTADION Köln Akteur*innen aus Sport, Wissenschaft und Politik zusammen. Auf Basis der Forschungsergebnisse des QualiFT-Projektes diskutierten sie, wie die Situation von Trainerinnen verbessert werden kann. 

Das Trainerinnen-Symposium bot den Rahmen für einen intensiven Austausch von Sport, Politik und Wissenschaft zur Situation von Trainerinnen im deutschen Leistungssport. Das Symposium fand im Rahmen des vom Bundesinstitut für Sportwissenschaft geförderten Forschungsprojekts „Trainerinnen – Qualifizierung von Frauen für den Trainerberuf“ (QualiFT) unter der Leitung von Prof. Dr. Astrid Schubring und Prof. Dr. Karen Petry statt. Ziel der Veranstaltung war es, nachhaltige Veränderungen im deutschen Sport anzustoßen und relevante Stakeholder zusammenzubringen, um die Situation von Trainerinnen strategisch zu betrachten. Dabei wurden zentrale Projektergebnisse präsentiert, Handlungsempfehlungen für Politik, Sport und Wissenschaft entwickelt und internationale Ansätze zur Förderung von Frauen im Trainerberuf vorgestellt.

Nach einem ersten Get-Together am Vorabend der Veranstaltung, standen am Tag des Symposiums zwei hochkarätig besetzte Podiumsdiskussionen in Anlehnung an die Forschungsergebnisse des QualiFT-Projekts im Mittelpunkt. Anschließend folgten Workshops zu Themen wie faire Vergütung für Trainerinnen, Vereinbarkeit von Karriere und Familie sowie Kommunikationsstrategien für Frauen.

Grußworte von Dr. Babette Kibele und Prof. Dr. Ansgar Thiel

Zum Auftakt hob Dr. Babette Kibele, Leiterin der Abteilung Sport und Ehrenamt des Bundeskanzleramts, in ihrem Grußwort die Unterstützung der Politik bei der Finanzierung und Trainerausbildung hervor. Prof. Dr. Ansgar Thiel, Rektor der Deutschen Sporthochschule Köln, verwies auf die geringen Veränderungen in der Förderung von Trainerinnen in den letzten zwanzig Jahren und betonte die Verpflichtung des organisierten Sports, seine Strukturen so anpassen zu müssen, dass sich alle Menschen mit ihrem Potential voll entfalten können.

Strategien zur Stärkung des Berufsbildes Trainerin und Familienvereinbarkeit 

In der ersten Podiumsdiskussion stellte Katja Kosak (österreichisches Bundesministerium) das Gender Trainee-Programm vor und Wiebke Fabinski (DOSB) unterstrich die Relevanz einer bildungspolitischen Anerkennung des Berufsbildes. Strategien zur Stärkung des Berufsbildes Trainerin sowie das Thema Familienvereinbarkeit wurden in der zweiten Podiumsdiskussion diskutiert. Isabelle Sawade (DTB Teamchefin Rhythmische Sportgymnastik) und Lisa Brennauer (Bund Deutscher Radfahrer) teilten ihre Erfahrungen als Trainerinnen mit Vereinbarkeit von Leistungssport und Familie. Karin Orgeldinger (Stiftung Deutsche Sporthilfe) und Lea Krüger (Athleten Deutschland) machten auf die Unterstützung von Athletinnen auf dem Weg zur Trainerin und die Erhöhung der Attraktivität des Trainerinnenberufs aufmerksam.

Weitere Informationen finden Sie im News-Beitrag des Bundesinstitut für Sportwissenschaft (Fördermittelgeber des Projekts).

Impressionen vom Trainerinnen-Symposium