28.04.2026 | News
Zwei wichtige Institutionen für Aus- und Fortbildung im deutschen Leistungssport rücken noch enger zusammen: Mit einer neuen Kooperationsvereinbarung bündeln die Deutsche Sporthochschule Köln und die Trainerakademie Köln des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) ihre Kompetenzen – mit dem klaren Ziel, den Spitzensportstandort Köln nachhaltig zu stärken und den Transfer zwischen Forschung und Praxis entscheidend voranzubringen.
Beide Partner bringen dabei ihre jeweiligen Stärken ein: Während die einzige Sportuniversität Deutschlands für exzellente Forschung und akademische Lehre steht, verfügt die Trainerakademie über langjährige Erfahrung in der praxisnahen Ausbildung von Trainer*innen im Leistungssport. Durch die noch engere Verzahnung entstehen neue Synergien, von denen vor allem Athlet*innen, Trainer*innen und der Nachwuchs profitieren sollen. „Mit dieser Kooperation stärken wir nicht nur den Standort Köln, sondern setzen ein klares Zeichen für die Zukunft des deutschen Spitzensports. Indem wir wissenschaftliche Exzellenz und Spitzentrainerausbildung noch enger verzahnen, schaffen wir die Grundlage für Innovation, Leistungsfähigkeit und nachhaltigen Erfolg auf internationalem Niveau“, sagt Univ.-Prof. Dr. Ansgar Thiel, Rektor der Deutschen Sporthochschule Köln, zum Ziel der Kooperation.
Mehr Qualität in Ausbildung und Training
Im Mittelpunkt der Kooperation steht die gemeinsame Ausbildung hochqualifizierter Fachkräfte für den Leistungssport. Ziel ist es, Trainer*innen auf international wettbewerbsfähigem Niveau auszubilden – wissenschaftlich fundiert und gleichzeitig eng angebunden an die Trainingspraxis. Aktuelle Forschungsergebnisse sollen dabei schneller ihren Weg auf den Trainingsplatz finden, während umgekehrt wertvolle Erfahrungen aus der Praxis direkt in Lehre und Forschung einfließen. So entsteht ein kontinuierlicher Austausch, der die Qualität auf beiden Seiten erhöht.
Die neue Kooperationsvereinbarung unterzeichneten die Vertreter beider Partner im Rahmen des 40. Internationalen Kongresses Nachwuchsleistungssport NRW 2026 an der Deutschen Sporthochschule Köln im April.
Konkrete Vorteile der Zusammenarbeit
Die Vereinbarung schafft die Grundlage für eine Vielzahl konkreter Maßnahmen:
Köln als Zukunftsstandort des Leistungssports
Die räumliche Nähe und die bereits bestehenden personellen Verbindungen bieten laut der Kooperationsvereinbarung ideale Voraussetzungen, um die Zusammenarbeit mit Leben zu füllen. Die neue Vereinbarung baut auf einer langjährigen Partnerschaft auf – und hebt sie nun auf ein neues Niveau. Für Studierende, Trainer*innen und den organisierten Sport bedeutet das vor allem eines: bessere Ausbildung, engere Vernetzung und mehr Innovation im Leistungssport – vor allem vor dem Hintergrund einer möglichen Olympiabewerbung ein deutliches Signal.