28.05.2026 | News
Mit einer feierlichen Veranstaltung auf der Leichtathletikanlage verabschiedete die Deutsche Sporthochschule Köln heute ihre Kanzlerin Marion Steffen. Zahlreiche Wegbegleiter*innen aus Hochschule, Stadt und Gremien würdigten ihr Wirken und ihr großes Engagement für die Universität.
Seit dem Jahr 2020 war Marion Steffen Kanzlerin der Deutschen Sporthochschule Köln und hat die Entwicklung der Universität über viele Jahre entscheidend mitgeprägt. In ihren Grußworten betonten die Redner*innen insbesondere ihre strategische Stärke, ihre Verlässlichkeit und ihre große Gestaltungskraft in herausfordernden Zeiten.
Derya Karadag, erste Stellvertreterin des Oberbürgermeisters Torsten Burmester, bezeichnete Marion Steffen als „besondere Persönlichkeit“ sowie als „verlässliche und kluge Verwaltungspersönlichkeit mit großem Engagement“. Dass sich die Deutsche Sporthochschule Köln trotz schwieriger Rahmenbedingungen so positiv weiterentwickeln konnte, sei auch ihr Verdienst. Zugleich zeigte sie sich erfreut darüber, dass Marion Steffen der Stadt Köln erhalten bleibt und künftig an der TH Köln tätig sein wird.
Auch Rektor Ansgar Thiel würdigte die langjährige „hervorragende“ Zusammenarbeit. Er hob insbesondere Marion Steffens enorme Professionalität hervor und betonte ihre wichtige Arbeit - oft hinter den Kulissen, wo es nur wenige gesehen hätten. „Unzählige Telefonate, Netzwerkarbeit und strategisches Denken“ hätten ihre Arbeit geprägt. Dabei sei es ihr nie „um Sparen um des Sparens willen“ gegangen, sondern stets darum, bestmögliche Bedingungen für Forschung, Lehre und die Universität insgesamt zu schaffen. Besonders hervor hob Thiel zudem die persönliche Zusammenarbeit: Auch bei unterschiedlichen Positionen sei die Zusammenarbeit stets sachlich, respektvoll und menschlich angenehm geblieben. „Wir haben viel diskutiert und waren nicht immer einer Meinung – aber es wurde nie nachtragend.“
Andrea Gotzmann, Vorsitzende des Hochschulrats, dankte Marion Steffen für ihr Engagement, ihre Umsicht und ihre strategische Arbeit. Gerade in Zeiten enger werdender finanzieller Spielräume und steigender Anforderungen habe sie die Hochschule nicht nur verwaltet, sondern aktiv gestaltet. Die Zusammenarbeit mit dem Hochschulrat sei jederzeit von Respekt, Wertschätzung und Verlässlichkeit geprägt gewesen.
Marion Steffen selbst bedankte sich für die zahlreichen wertschätzenden Worte und sprach von ihrer großen Verbundenheit mit der Sporthochschule: „Das Spoho-Gefühl werde ich sehr vermissen.“ Besonders dankbar sei sie für die Zusammenarbeit mit den vielen engagierten Menschen an der Deutschen Sporthochschule Köln: „Hier arbeiten kluge Köpfe, es gibt Teamgeist und viele Kümmerer. Es gibt so vieles, auf das wir stolz sein können.“
Zum Abschluss dankte Marion Steffen allen Kolleg*innen und Wegbegleiter*innen für die Unterstützung in den vergangenen Jahren und wünschte der Deutschen Sporthochschule Köln sowie allen Hochschulangehörigen persönlich alles Gute.