Am 14. November kommt zum dritten Mal das einzigartigen Event für Fußballbegeisterte und Experten zurück an die Sporthochschule: Die Matchplan Konferenz. Unter der inhaltichen Leitung von Prof. Dr. Memmert bietet das Event eine herausragende Plattform für Vorträge und Workshops von führenden Experten aus dem professionellen Fußball. Insgesamt werden wir maximal 500 Teilnehmer begrüßen können. Der Vorverkauf hat begonnen.
Die DSHS führt seit mehreren Jahren ein Spielanalyseprojekt durch, das vom DFB gefördert und seit 01. September 2015 im Zertifikatsstudiengang „Spielanalyse-Team Köln“ als universitäre Weiterbildung geführt wird. Dr. Nopp war von 2005 bis 2015 Co-Projektleiter des DFB-Scouting-Projektes, bei dem die Unterstützung für den Trainer- und Scoutingstab der deutschen A-Nationalmannschaft der Männer im Rahmen der Gegnervorbereitung mittels systematischer PC- und videogebundenen Spielanalysen im Fokus steht.
In diesem Zusammenhang war die Arbeitsstelle für Spielanalyse an der DSHS bisher an acht Endrundenturnieren zentral beteiligt. Insgesamt wurden dabei rund 600 Studierende ausgebildet, wovon einige ihren beruflichen Werdegang im Bereich der Spielanalyse – u.a. bei professionellen Fußballvereinen und Unternehmen – fortgesetzt haben.
Studentische Analysten bilden das Analyse-Team bei DFB-Sichtungsturnieren (Duisburg).
Bei den FIFA WM-Endrunden 2007 und 2015 betreuten jeweils Mitarbeiter der Arbeitsstelle für Spielanalyse in ihrer freiberuflichen Tätigkeit die deutsche A-Nationalmannschaft der Frauen. 2007 war Dr. Nopp vor und während der FIFA WM 2007 der Frauen in China für die Gegnervorbereitung und die Nachbereitung des deutschen Teams verantwortlich. Bei der FIFA WM 2015 waren Dennis Hill und Martin Vogelbein Teil des Scouting-Teams vor Ort.
In einem kompetitiven von der Deutschen Fußballliga (DFL) ausgeschriebenen Projekt mit dem Titel „Positionsdaten im Profifußball“ hat das Institut für Kognitions- und Sportspielforschung der Deutschen Sporthochschule Köln den Zuschlag bekommen. Bei der Auswahl hat die DFL die Kriterien (angewandte) Forschungsexpertise, Ressourceneinsatz, Methodik und Projektinhalte unter Einhaltung von wissenschaftlichen Kriterien, Innovationsfähigkeit (exemplarische Produktideen) sowie Praxisrelevanz berücksichtigen. Laut DFL können die Ergebnisse zum einen den Profikadern der Vereine und Kapitalgesellschaften der Bundesliga und der 2. Bundesliga („Clubs“) zugutekommen, aber auch die Arbeit der Nachwuchsleistungszentren und die Trainerausbildung unterstützen. Der Antragsteller Prof. Daniel Memmert resümiert: „Wir freuen uns sehr, dass wir auf der Basis unserer 6-jährigen grundlagenorientierten Forschung im Bereich Informatik unterstützt durch der DFG nun unsere Expertise in einem anwendungsrelevanten Kontext, der 1. und 2. Fußball-Bundesliga, umsetzen dürfen.
Zentrales Ziel des Projektes ist es, verschiedene neuartige Key-Performance-Indexes automatisch mit neuronalen Netzen zu berechnen. Die Anzahl der analysierenden Spiele könnte auf bis zu 50 1. Bundesliga-Spiele und 50 2. Bundesliga angesetzt werden. Bei dieser Studie können aufschlussreiche Erkenntnisse hinsichtlich taktischer Komponenten sowohl für die Bewegungs-/Trainingswissenschaft als auch für die Praxis (Vereine: Spielverhalten zu analysieren, Trainingsprozesse zu steuern und Transferentscheidungen zu verbessern), und vor allem für die öffentliche Wahrnehmung (z.B., Medien: neue Produkte für die Berichterstattung) des Sportspiels geliefert werden.
Das Analyse-Tool SOCCER von Prof. Perl und Prof. Memmert wird in diesem Projekt eingesetzt, welches konventionelle Datenanalyse, dynamische Zustand-Ereignis-Modellierung und Künstliche Neuronale Netzte kombiniert. Dabei werden Ereignisse wie Ballgewinn oder Ballverlust aus den Spieler- und Ballpositionen berechnet. Ebenfalls aus diesen Positionen erkennt ein Neuronales Netz zeitabhängige Spielerpositionen und ermöglicht so die Einbettung der Ereignisse und der daraus zusammengesetzten Prozesse wie z.B. Abwehr-Aufbau, Ball-Rückgewinnung oder Angriff in den jeweiligen situativen Kontexten. Mit einem geeigneten Erfolgs-Indikator lassen sich dann Aktionen und Prozesse automatisch bezüglich ihres Erfolges bewerten, und es werden sowohl quantitative als auch qualitative Analysen im situativen Kontext möglich.
In einem kompetitiven von der Deutschen Fußballliga (DFL) ausgeschriebenen Projekt mit dem Titel „Positionsdaten im Profifußball“ hat das Institut für Kognitions- und Sportspielforschung der Deutschen Sporthochschule Köln den Zuschlag bekommen. Bei der Auswahl hat die DFL die Kriterien (angewandte) Forschungsexpertise, Ressourceneinsatz, Methodik und Projektinhalte unter Einhaltung von wissenschaftlichen Kriterien, Innovationsfähigkeit (exemplarische Produktideen) sowie Praxisrelevanz berücksichtigen. Laut DFL können die Ergebnisse zum einen den Profikadern der Vereine und Kapitalgesellschaften der Bundesliga und der 2. Bundesliga („Clubs“) zugutekommen, aber auch die Arbeit der Nachwuchsleistungszentren und die Trainerausbildung unterstützen. Der Antragsteller Prof. Daniel Memmert resümiert: „Wir freuen uns sehr, dass wir auf der Basis unserer 6-jährigen grundlagenorientierten Forschung im Bereich Informatik unterstützt durch der DFG nun unsere Expertise in einem anwendungsrelevanten Kontext, der 1. und 2. Fußball-Bundesliga, umsetzen dürfen.
Zentrales Ziel des Projektes ist es, verschiedene neuartige Key-Performance-Indexes automatisch mit neuronalen Netzen zu berechnen. Die Anzahl der analysierenden Spiele könnte auf bis zu 50 1. Bundesliga-Spiele und 50 2. Bundesliga angesetzt werden. Bei dieser Studie können aufschlussreiche Erkenntnisse hinsichtlich taktischer Komponenten sowohl für die Bewegungs-/Trainingswissenschaft als auch für die Praxis (Vereine: Spielverhalten zu analysieren, Trainingsprozesse zu steuern und Transferentscheidungen zu verbessern), und vor allem für die öffentliche Wahrnehmung (z.B., Medien: neue Produkte für die Berichterstattung) des Sportspiels geliefert werden.
Das Analyse-Tool SOCCER von Prof. Perl und Prof. Memmert wird in diesem Projekt eingesetzt, welches konventionelle Datenanalyse, dynamische Zustand-Ereignis-Modellierung und Künstliche Neuronale Netzte kombiniert. Dabei werden Ereignisse wie Ballgewinn oder Ballverlust aus den Spieler- und Ballpositionen berechnet. Ebenfalls aus diesen Positionen erkennt ein Neuronales Netz zeitabhängige Spielerpositionen und ermöglicht so die Einbettung der Ereignisse und der daraus zusammengesetzten Prozesse wie z.B. Abwehr-Aufbau, Ball-Rückgewinnung oder Angriff in den jeweiligen situativen Kontexten. Mit einem geeigneten Erfolgs-Indikator lassen sich dann Aktionen und Prozesse automatisch bezüglich ihres Erfolges bewerten, und es werden sowohl quantitative als auch qualitative Analysen im situativen Kontext möglich.
Mitarbeiter
Prof. Dr. Daniel Memmert (Projektleiter)
Domink Raabe (wissenschaftl. Hilfskraft)
Aljoscha Franzen (studentische Hilfskraft)
Zentrale Ergebnisse
Fördermittelanträge und Bewilligungen
Success in Sports thanks to AI? Transferprojekt im Bereich der Sportdatenanalyse mit Daten aus den Bereichen Fußball, Basketball und Handball [BMBF]